Presse

 

11.12.2018

Eisbahn auf dem Ebertplatz bis Januar 2019
Eisstockschießen ab Freitag auf separater Bahn – Kostenfrei für Schulklassen

Aufgrund des großen Erfolgs der Eisbahn auf dem Ebertplatz werden die Stadt Köln und die KölnBäder GmbH den Betrieb über den Jahreswechsel hinaus bis zum Ende der Weihnachtsferien (Sonntag, 6. Januar 2019) ausweiten. Die Bahn wurde in den vergangenen Wochen vor allem von jungen Familien mit kleinen Kindern intensiv genutzt.

Damit die Eisfläche komplett zum Schlittschuhlaufen genutzt werden kann, wird außerdem ab dem morgigen Mittwoch, 12. Dezember 2018, eine zweite Eisfläche aufgebaut, die nur für das Eisstockschießen vorgesehen ist. Die Fläche ist ab kommenden Freitag, 14. Dezember 2018, in Betrieb. Die Nutzungszeiten entsprechen denen der Eislaufbahn. Buchungen nimmt die KölnBäder GmbH ab sofort entgegen.

Eine Neuerung gibt es auch für die Nutzung der Eislaufbahn. Nach wie vor steht sie dienstags den ganzen Tag kostenfrei zur Verfügung. Zusätzlich besteht ab sofort die Möglichkeit für Schulklassen, sie montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 14 Uhr kostenfrei zu nutzen. Voraussetzung dafür ist die vorherige Anmeldung per Mail bei der städtischen „Stabstelle Events“. Buchungsanfragen können an die E-Mail-Adresse

stabstelle-events@stadt-koeln.de gerichtet werden.

An zwei Samstagnachmittagen bis Weihnachten wird die Eisbahn am Ebertplatz durch ein zusätzliches, von der Stadt Köln gefördertes, Begleitprogramm ergänzt: Am 15. Dezember und 22. Dezember 2018 gibt es zwischen 14 und 18 Uhr mit einem Musikprogramm, einem Kinderbuchkino und selbstgebackenen Waffeln Angebote, die sich insbesondere an Familien mit Kindern richten. Organisiert werden sie von der AG Partizipation und der Alten Feuerwache.

An allen kommenden Samstagabenden bis zum 5. Januar 2019 sind zudem Tanz- und Musikbegeisterte zur Eisdisko eingeladen. Zwischen 19 und 21 Uhr spielen Discjockeys und DJanes ein buntes Musikprogramm. Organisator ist das „dublab Radio“, das bereits im Sommer regelmäßig zum Büdchenradio und zur Büdchenmusik am Ebertplatz eingeladen hatte.

26.11.2018

Auf das Wasser folgt Eis – Oberbürgermeisterin Reker eröffnet Eislaufbahn auf dem Ebertplatz

Vom 26. November bis 23. Dezember 2018 bietet die Stadt Köln gemeinsam mit der KölnBäder GmbH auf dem Ebertplatz ein neues Freizeitangebot für Klein und Groß an. Die etwa 15 mal 15 Meter große, quadratische Bahn, auf der auch Eisstockschießen möglich ist, wird täglich betrieben.

Die Bahn wurde am heutigen Montag, 26. November 2018, von Oberbürgermeisterin Henriette Reker eröffnet: „Nach der schönen Zeit in den Sommermonaten, seitdem es für den Brunnen wieder hieß ‚Wasser marsch!‘, können wir nun auf dem Ebertplatz ein winterliches Freizeitvergnügen anbieten. Der Platz wird nach den vielen, gerne angenommenen Projekten, Initiativen und Mitmach-Aktionen in den vergangenen Monaten nun erneut belebt. Wir hoffen, dass das Angebot gut angenommen wird und sich der Platz auch in den bevorstehenden Adventswochen zu einem gerne besuchten Treffpunkt entwickelt.“

Gemeinsam mit der KölnBäder GmbH ist es der Stadt gelungen, auf dem Platz in kurzer Zeit für die Winter- und Weihnachtszeit einen neuen Anziehungspunkt, insbesondere für Kinder und ihre Eltern, einzurichten. Während die Kinder auf dem Eis ein paar Runden drehen, können die Eltern bei Kakao, Glühwein oder Fruchtpunsch gemeinsam die Adventszeit auf dem Platz genießen oder auch selbst zum Laufen oder Eisstockschießen auf das Eis gehen. Montags bis samstags kann die Eisbahn ab 17 Uhr zusätzlich als Eisstockbahn von Gruppen mit bis zu acht Personen gebucht werden.

Die Aufbauarbeiten der Eisbahn hatten am 20. November 2018 begonnen. Wie auch bei den anderen, vielfältigen Projekten und Veranstaltungen, die in diesem Jahr auf dem Ebertplatz stattgefunden haben (siehe: www.unser-ebertplatz.koeln/vergangene-projekte), handelt es sich auch bei der Eisbahn um ein Pilotprojekt. Mit dem vom Rat am 20. März 2018 beschlossenen Zwischennutzungskonzept „INTERIM Ebertplatz 2018-2020“ soll der Platz belebt werden. Gleichzeitig gilt es, Veranstaltungsformate und kleine temporäre Umgestaltungen zu testen, damit die gewonnenen Erkenntnisse in die ab 2021 geplante Umgestaltung einfließen können. Die Eisbahn folgt dabei dem Ansatz der Brunnenwiederinbetriebnahme und hat zum Ziel, vor allen Dingen Familien und Kindern eine kurzweilige Winter-Freizeitattraktion zu bieten.

Nun wird mit Spannung erwartet, wie das Angebot in den kommenden Wochen angenommen wird. Bei entsprechender Nachfrage kann sich die Stadt vorstellen, die Laufzeit der Eisbahn zu verlängern und auch die Öffnungszeiten anzupassen.

Einige Informationen zum Betrieb der Eisbahn:

  • Die Bahn wird vom 26. November bis 23. Dezember 2018 betrieben.
  • Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 14 bis 20 Uhr, freitags von 14 bis 21 Uhr, samstags von 11 bis 21 Uhr sowie sonntags von 11 bis 20 Uhr.
  • Auf der Eisfläche können – außer sonntags – zwei mobile Bahnen zum Eisstockschießen eingerichtet werden.
  • Der Eintritt beträgt für die Tageskarte 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder.
  • Das Ausleihen von Schuhen kostet 3 Euro (zusätzlich werden 10 Euro Pfand fällig).
  • An den vier Dienstagen 27. November sowie 4., 11. und 18. Dezember 2018 haben Familien freien Eintritt.
  • Kinder bis sechs Jahre dürfen immer gratis fahren.

 

1.6.2018

Stadt schreibt Projekt am Ebertplatz aus
Titel: „Neue Zugänge zum Ebertplatz“ – Kunst im öffentlichen Raum“

Der Ebertplatz soll noch mehr Raum für kreative Ideen und Beteiligung bieten. Mit einer städtischen Ausschreibung werden die stillgelegten Rolltreppen am Ebertplatz zu Orten der Kunst. Das Kulturamt lobt einen öffentlichen Kunstwettbewerb plus ausgewählter namentlicher Zuladung zur künstlerischen Gestaltung der sechs Treppenaufgänge und -abgänge inklusive stillgelegter Rolltreppen am Ebertplatz für die Jahre 2018 bis 2020 (Installationsdauer: sechs Monate bis zwei Jahre) aus. Die Ausschreibung richtet sich an professionelle Künstlerinnen und Künstler, interdisziplinäre Künstlerinnen- und Künstler-kollektive, Kuratorinnen und Kuratoren, Architektinnen und Architekten, Designerinnen und Designer, die bereits künstlerische Projekte im öffentlichen Raum realisiert haben.

Gesucht werden temporäre Konzepte (Dauer/Haltbarkeit: sechs Monate oder länger, maximal zwei Jahre, Zeitraum: Juli 2018 bis Juli 2020) für die künstlerische Gestaltung von jeweils einer oder mehreren der sechs stillgelegten Rolltreppen am Ebertplatz inklusive Treppenaufgänge und -abgänge, die räumliche, gestalterische, konzeptionell-inhaltliche und/oder funktionale Innovationen vorschlagen. Alle künstlerischen Formen-sprachen und Ausdrucksweisen des aktuellen Kunstdiskurses sind erlaubt. Besonderes Gewicht bei der Auswahl haben innovative, überraschende, für alle Altersstufen ver-ständliche Konzepte oder Gestaltungen. Ferner Projekte, die in Partizipation entstehen oder sich weiterentwickeln.

Es erfolgt eine technische Vorprüfung durch die zuständigen Ämter der Stadt Köln.

Eine Jury, bestehend aus Künstlerinnen und Künstlern, Kuratorinnen und Kuratoren, Historikerinnen und Historikern, Architektinnen und Architekten sowie Vertreterinnen und Vertretern der „AG Platzgestaltung“ und der Verwaltung (Kulturamt, Stadtraummanagement), wählt im Juli aus den eingereichten Projekten aus und erarbeiten einen Fördervorschlag. Die Förderzusage erteilt das Kulturamt der Stadt Köln.

Voraussetzung für eine Förderung ist das Vorliegen notwendiger und für die Realisierung unumgänglicher ordnungsrechtlicher Genehmigungen. Die Förderabwicklung erfolgt durch das Kulturamt. Die technische Betreuung und praktische Umsetzung betreut das beim Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen angesiedelte Stadtraummanagement.

Mit den Wettbewerbseinreichungen sollen alle sechs stillgelegten Rolltreppen beziehungsweise Treppenabgänge und -aufgänge gestaltet werden. Das Projektbudget je Einzelintervention/-gestaltung liegt bei maximal 12.000 Euro brutto. Es ist auch möglich, für den Treppenaufgang und -abgang am Eigelsteintor einen Entwurf für beide Rolltrep-pen einzureichen. Theoretisch ist auch ein Gesamtkonzept für alle sechs stillgelegten Rolltreppen denkbar. Für Letzteres ist dann ein Gesamtbudget von sechs mal 12.000 Euro (72.000 Euro brutto) die finanzielle Obergrenze. Erste Projektvorschläge sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2018 realisiert werden.

Weitere Einzelheiten zum Projekt und zu den einzureichenden Unterlagen für die Projektanträge finden Sie hier.

Auskünfte erhalten Interessierte auch beim Kulturamt der Stadt Köln, Referat Bildende Kunst: Literatur und Neue Medien:
Nadine Müseler nadine.mueseler@stadt-koeln.de, Telefon 0221/221-23643 oder
Beate Riebesam beate.riebesam@stadt-koeln.de, (Mo/Di/Fr)), Telefon 0221/221 -23843.

Am 14. Juni um 14 Uhr findet ein freiwilliges Rückfragenkolloquium am Ebertplatz (Treffpunkt: African Drum) statt. Es wird ca. 1,5 Stunden dauern. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail bis zum 8. Juni 2018 an beate.riebesam@stadt-koeln.de mit dem Hinweis, welche technischen Fragen beim Ortstermin zu klären sind.

Einsendeschluss für die Projektanträge ist am Montag, 2. Juli 2018.

 

19.4.2018

Kulturprogramm auf dem Ebertplatz
Kulturdezernentin: „Positive Impulse durch Kunst und Kultur“

Seit dem gestrigen Mittwoch, 18. April 2018, läuft das von der Stadt Köln unterstützte Kulturprogramm auf dem Ebertplatz, das neben der geplanten Gastronomie, wechselnden Märkten, der Wiederinbetriebnahme des Brunnens, einer adäquaten Beschilderung, neuen Sitzgelegenheiten, einer Bepflanzung und der künstlerischen Gestaltung der stillgelegten Treppen neue Facetten und Potentiale des Ebertplatzes zeigen und ihn wiederbeleben soll. Der Rat der Stadt Köln hatte im März 2018 eine Intensivierung der Aktivitäten auf der Platzfläche beschlossen.

„Kunst und Kultur können den Ebertplatz positiv verändern“, zeigt sich Susanne Laugewitz-Aulbach überzeugt und betont: „Ich bin froh, dass der Kunstort Ebertplatz Bestand hat und im Zwischennutzungskonzept und hoffentlich auch in Zukunft eine große Rolle spielen wird. Denn im gerade entstehenden Kulturentwicklungsplan für Köln geht es vor allem um den Erhalt der Räume für die Kunst und Kultur, womit auch der öffentliche Raum gemeint sein kann.“

Neben den jährlichen 30.000 Euro Förderung der freien Kunsträume stellt die Stadt Köln für Kunst- und Kulturveranstaltungen im Rahmen des Zwischennutzungskonzeptes eine jährliche Unterstützung von bis zu 100.000 Euro bereit. Das Zwischennutzungs-Plenum aus allen bisherigen Arbeitsgruppen (AG Partizipation, AG Formale Struktur, AG Gewerbliches, AK Kultur und Veranstaltungen, AG Temporäre Gestaltung, AG Öffentlichkeitsarbeit) und Vertretern der Verwaltung hat zunächst drei Formate ausgewählt. Im Laufe des Jahres werden weitere Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz folgen.

Die FAR OFF, die parallel zur Art Cologne stattfinden wird, bietet vom 18. bis 21. April 2018 auf dem Ebertplatz ein nicht kommerzielles Kunstprogramm, das Installationen, Performances, Videokunst, Soundart und Musik von über 40 Künstlern umfasst. Die FAR OFF ist täglich von 16 bis 23 Uhr zu erleben und findet in Kooperation mit einer Reihe von kulturellen Initiativen statt (unter anderem dem Videokunstfestival „Play“, Dub- lab, dem King Georg Büdchen, Silksession). Ein Teil des Programms wird in einem durchsichtigen und aufblasbaren Raum, genannt Pneu, zu sehen sein, der als temporärer Raum erstmals in der Ebertplatzpassage aufgestellt wird. Geleitet wird die FAR OFF von der Kuratorin Maria Wildeis, die seit 2015 das Programm des Kunstraumes „Tiefgarage“ am Ebertplatz gestaltet, und dem freiberuflichen Kölner Architekten Jonathan Haehn. Die Stadt Köln fördert die FAR OFF 2018 mit 9.000 Euro.

Ab 25. Mai 2018 ist das Kunst-, Performance- und Musikprojekt „Wasser marsch!“ von Grischa Göddertz und Stefanie Klingemann geplant. Es soll seinen Höhepunkt Mitte Juli 2018 am Tag der Wiederinbetriebnahme der wasserkinetischen Plastik des verstorbe- nen Wolfgang Göddertz haben. Parallel dazu werden eine erste Retrospektive des Frühwerks von Wolfgang Göddertz im Kunstraum LABOR und eine Ausstellung mit Do- kumentation von vorangegangenen Wettbewerbsausschreibungen und Einreichungen zur Gestaltung des Ebertplatzes sowie Presseartikeln, ergänzt durch Zeitzeugenberich- te, historisches Filmmaterial vom Ebertplatz und Gesprächen mit Kennern der Platzgeschichte zu sehen sein. Die Stadt Köln fördert das zweiwöchige Programm „Wasser marsch!“ (25. Mai bis 9. Juni 2018) mit 8.000 Euro.

Ein Intermezzo bildet das AIC ON-Wochenende am 16. und 17. Juni 2018, das ebenfalls ein Sonderprogramm mit Führungen und Musikveranstaltungen in den Kunsträumen plant. AIC ON ist die gemeinsame Veranstaltung des Netzwerkes AIC (Art Initiatives Cologne) der rund 40 freien, nicht kommerziellen Kunsträume und Initiativen Kölns.

Das dritte größere Kunstprojekt mit dem Titel „Alles Andere“, zeigt Installationen von fünf Künstlern im Außenraum, darunter eine skulpturale Arbeit von Tobias Becker („Der gute Geist“ des Ebertplatzes) und eine temporäre Bühnenskulptur von Julia Bünnagel, die ihr selbst und auch weiteren Künstlern für Musik- und Tanzperformances dienen wird. Die umliegenden Wände werden mit einer Fotoserie von Martin Plüddemann ge- staltet. Diane Müller verleiht den sechseckigen Säulen in der Unterführung der Passage durch eine Polsterung eine ganz neue räumliche Bedeutung, sämtliche emotionale Gefühlszustände können dann an den Säulen ausgelebt werden. Am Eröffnungstag, dem 7. Juli 2018, wird zudem die Arbeit „Secco Bianco“ von Pascal Fendrich und Martin Plüddemann gezeigt, bei der das Publikum durch seine Teilnahme die Skulptur in eine andere transformiert. Die Stadt Köln fördert das Ausstellungs- und das Veranstaltungsprogramm mit 9.200 Euro. Parallel mit der Abschlussveranstaltung von „Alles Andere“ am 20. Juli 2018 findet das jährliche Sommerfest der Kunsträume am Ebertplatz statt.

Weitere Veranstaltungen werden ab Mitte Mai 2018 unter www.unser-ebertplatz.koeln angekündigt. Ideen für konkrete Veranstaltungen können über ein Online-Formular an die Stadtverwaltung übermittelt und nach einer ersten Prüfung und Konsensbildung mit den Arbeitsgruppen und Akteuren vor Ort auch persönlich vorgestellt werden. Die Arbeitsgruppen Partizipation, Kultur und Veranstaltungen sowie Temporäre Gestaltung, welche im Zuge der Entwicklung des Zwischennutzungskonzeptes entstanden sind, bleiben vorerst bestehen. Sie sind mit ihren regelmäßigen Treffen eine Anlaufstelle für am Prozess und am Ebertplatz interessierte Veranstalter und Bürger ebenso wie ein Ideengenerator für Aktionen in den Jahren 2019 und 2020.

Fragen zum Kulturprogramm auf dem Ebertplatz beantworten Johannes Geyer, Stadtraummanagement, Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen, E-Mail: ebertplatz@stadt-koeln.de, und Nadine Müseler, Referat für Bildende Kunst, Literatur und Neue Medien im Kulturamt, Telefon: 0221/221-23643. Dort können Interessierte auch ergänzendes Bildmaterial anfordern

Link zum PDF: Kultursaison April-Juni 2018, Ebertplatz