[bau036]

[bau036] a groupshow from Antwerp by baumusik & friends

Eröffnung: Fr 12.10. //19h
Ausstellungszeitraum: 
13.10. – 4.11.
Ort: GOLD+BETON, Ebertplatzpassage Köln

5 KünstlerInnen aus Belgien, Irland, Dänemark und Deutschland gastieren im GOLD+BETON. Die Ausstellung “[bau036] – a groupshow from Antwerp by baumusik & friends” basiert auf der Gruppenausstellung [bau034], die im Rahmen des Artist Residence Programms LODGERS im M HKA – Museum für zeitgenössische Kunst in Antwerpen gezeigt wurde.

Gäste aus Antwerpen/ Berlin/ Brüssel:
Johann KauthOffice for Joint Administrative Intelligence – OJAI (Gary Farrelly, Chris Dreier), Tea Palmelund, Amber Vanluffelen, Merle Vorwald

Mit Installationen von Timothy Shearer & Janina Warnk und Beiträgen von Benjamin Adams, Jonas Bruns, Minjung Cho, Marie-Claire Delarber, Lukas Goersmeyer, Echo Ho, Sebastian Ingenhoff, Jeandado, Caroline Kox+Antonio de Luca, Malo, Matthew McDonald Bates, Jan-Ole Schiemann, Britta Tekotte, Anchi Trinh, Jakob Weiss, Roland Kaiser Wilhelm und: Eliza Ballesteros & David Lichter, Pia Bergerbusch, Julia Bünnagel, Berta Valin Escofet, Sebastian Fritzsch, Miriam Gossing/Lina Sieckmann/Nicole Wegner, Philipp Hoening, Julia König & Thomas Lambertz, Florian Kuhlmann, Carmen Lenhart und Finn Wagner

Kuratorin: Meryem Erkus für LODGERS #15,
einem Projekt von 
AIR Antwerpen und M HKA

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12.10.
Eröffnung

18.10.
MERLE VORWALD + GIJS de HEIJ: Silikon Skin

03.11.
Finissage mit Musik und Performances:
Office for Joint Administrative Intelligence – TUNNEL LOTTERY
Julia König – WALTER PALMER SHOT A LION

 




Bunte Podesteröffnung

Am Samstag, den 13. Oktober 2018, wurden bei einer Live-Siebdruck-Aktion feierlich die beiden neuen Holzdecks auf der Westseite des Platzes eingeweiht. 

Der Architekt Jonathan Haehn hatte die Podeste zunächst konzipiert und dann in den vergangenen beiden Wochen gemeinsam mit einigen Freunden und Platznutzer*innen gebaut. Nach ihrer Fertigstellung haben es sich schon viele Platzbesucher*innen auf den Decks gemütlich gemacht – eine kleine Einweihungsaktion sollte aber dennoch stattfinden.

So reiste um 13 Uhr das Kollektiv Silksession mit etwa 100 Motiven und 25 Sieben an und lud alle Interessierten ein, Kleidungstücke und Gegenstände zu bedrucken.

Innerhalb kürzester Zeit kristallisierte sich der Ebertplatzbrunnen als Favorit unter allen Motiven heraus, doch auch weitere Formen und Sprüche wurden begeistert ausgewählt, um fortan das einst unifarbene T-Shirt zu zieren.

Die Sonne war zur Stelle und sorgte schließlich für sommerliche Stimmung auf den neuen Decks.

 

 




Pforten des Styx

Ausstellung im Labor in der Ebertplatzpassage: 

Andreas Treutinger – Die Pforten des Styx 

 „Die Pforten des Styx: Perlen europäischer Gusseisenarmaturenwerke, eiserne Löcher,
Verbindungen in die ‚unter uns Welt‘. Achtlos wandern wir über Schächte, Kanäle, Öffnungen,
unbeachtete Rahmungen – eine Aufforderung, den Blick zu senken.“
Andreas Treutinger, Fotografie, Mai 2018

Ausstellung: 12.10. – 26.10.2018 

Eröffnung: Freitag, den 12.10.2018 ab 19 Uhr

Party mit DJ Pinguin Power: Freitag, den 19.10.2018 ab 19 Uhr

Allgemeine Öffnungszeiten:  Fr. bis Sa. 16 – 19 Uhr und nach Vereinbarung

Einige der Werke können auch als Postkarten erstanden werden.

Kontakt: pinguinpower@gmx.de / 0171.3710388

Andreas Treutinger: Die Pforten des Styx, Ausstellung im Labor, Oktober 2018, Foto: Helle Habenicht

 

Die Kunst, im Spiegel des gemeinen Gullys die Welt zu betrachten.

Wer hätte gedacht, welche Gestaltungswut sich auf Gullydeckel zeigt. Da brauchst es ein Auge fürs unentdeckte Detail. Andreas Treutinger hat diese Auge und die enorme Leidenschaft bis hin zur Obsession in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt. Er ist der ungeheueren Formenvielfalt von Gullys auf seinen vielen Reisen in zahlreichen Ländern Europas konsequent und unaufhörlich nachgegangen und hat diese fotografisch eingefangen. Das fotografische Festhalten von ca. 800 Gullydeckel ist dabei erst ein Teil der künstlerischen Arbeit. Das Sortieren, Komponieren der Formenvielfalt zu einem stimmigen und aussagekräftigen Ganzen ein weiterer.
Judith Behmer, Köln

www.labor-ebertplatz.de
Facebook Labor Ebertplatz Köln
Ebertplatzpassage 5 50668 Köln

Mit freundlicher Unterstützung von:




Ein Tag voller Bewegung

Vergangenen Samstag, den 6. Oktober, ging die Reihe „Ebertplatz anders erleben“* in die siebte Runde – diesmal unter dem Motto „Bewegung auf dem Ebertplatz“. Ab mittags wurden Besucherinnen und Besucher eingeladen an verschiedenen sportlichen, spielerischen und kommunikativen Aktionen teilzunehmen und bei Kaffee und Kuchen mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Einen kleinen Veranstaltungsbericht mit einer umso größeren Bildergalerie findet ihr hier.

*Mit der Aktionsreihe „Ebertplatz anders erleben“ hat die Alte Feuerwache Köln seit Oktober 2017 eine Plattform für partizipative Aktionen auf dem Ebertplatz geschaffen. Mit anderen Akteuren und der Stadtteilkonferenz Agnesviertel Eigelstein soll der Ebertplatz gemeinsam mit euch belebt und gestaltet werden.




Heimat unter Palmen

Feierliche Neueröffnung des Büro für Ansiedlungsberatung am Samstag, den 6. Oktober, ab 18.00 in der Ebertplatzpassage

Bei Humus, Bockwurst und Bier sowie einem musikalischen Rahmenprogramm freuen wir uns Sie in gemütlicher Atmosphäre begrüßen zu dürfen!

Das Büro ist dann ab dem 08.10.2018, Mo-Fr, von 10.00 -18.00 Uhr geöffnet.

HEIMAT UNTER PALMEN – BÜRO FÜR AUSSIEDLUNGSBERATUNG in KÖLN*

Deutschland im Jahre 2018: Eine moderne Industrienation, das Land der Dichter und Denker, ein Land in dem wir gut und gerne leben … eigentlich.Die Realität sieht anders aus. Die wirtschaftlichen und politischen Fehltritte der Jahre wirken sich mittlerweile spürbar auf unser alltägliches Leben aus.Der Migrationszuzug hat zu einer deutschen Identitätskrise geführt … viele Deutsche sehen keine Perspektive.

Heimat unter Palmen – Büro für Aussiedlungsberatung bietet professionelle Beratung und Unterstützung bei einer freiwilligen Aussiedlung nach Syrien, Eritrea oder Namibia.
Wir bieten Ihnen kostenlose Beratungsgespräche und Informationsmateral um Ihnen den Neustart im deutschen Außland zu erleichtern.
Besuchen Sie uns in unserem Büro und lassen Sie sich beraten … weil Heimat keine Grenzen kennt.

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Sollten Sie Fragen haben wenden Sie sich bitte an Info@heimatunterpalmen.de.Ich freue mich Sie zur Eröffnung in unserem neuen Büro begrüßen zu dürfen.

mit freundlichen Grüßen

Fabian Lehmann
Geschäftsführung
Heimat unter Palmen – Büro für Aussiedlungsberatung

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Das Büro in Köln wird unterstützt durch das “Institut für alles Mögliche” http://www.i-a-m.tk sowie TIEFGARAGE EBERTPLATZ / Maria Wildeis

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Helios + Selene

Ach – es war wirklich ein Markt des guten Lebens, den wir mit Helios und Selene am Sonntag, den 30.09.2018, zu Besuch hatten. Es gab schöne und nachhaltige Designstücke, ein bisschen Flohmarkt, Techno Aerobic, leckerstes Essen, gute Musik undundund!

Es freut uns, dass wir so viele zufriedene Gesichter sehen konnten. Wir wurden immer mal wieder gefragt, ob es zu Fortsetzungen kommen wird. Da unsere Planungen aber nicht so weit reichen, warten wir mal ab. Solange können wir dank einiger Bilder in schönen Erinnerungen eines wunderbaren Sommertages schwelgen.

 

Fotos: Gilles Duffaut




Kultur am Ebertplatz

Letzten Dienstag (25.09.2018) wurde der Ebertplatz wieder anders erlebt und das schon zum 6. Mal! Das Projekt “Ebertplatz anders erleben” gab es schon unter den verschiedensten Motti (Erkunden, Zeitreise und Natur) diesmal war das Thema “Kultur am Ebertplatz”.

Es gab Kunstaktionen, ein Info-Café, Umfragen, eine Spiele-Ecke, Upcycling, Mitsingaktionen, ein Impro Theater und Führungen am Eberplatz, was so in etwa ausgesehen hat:

Die Reihe geht auch schon am Samstag, den 06.10.2018 weiter, wenn es dann heißt “Bewegung am Ebertplatz”. Das Programm steht schon und sieht wie folgt aus:

13-19 Uhr Info-Café, Umfragen (auf Stellwänden), Inliner Parcour, Spiele-Ecke
13-13:30 Uhr Dance la place – Musik zum Mittanzen
14-45 Uhr und 15-15:45 Uhr Square Dance
16 Uhr Ebertplatz-Führung

16-17:30 Uhr Yoga
16-18 Uhr Jonglage
17:30 Uhr Ebertplatz-Führung
18-18:30 Uhr Dance la place

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Ebertplatz anders erleben“ statt, dessen Ziel es ist, den Ebertplatz gemeinsam zu beleben und in einer positiven Atmosphäre anders zu erleben. Projektinitiator ist die Alte Feuerwache Köln, unterstützt von LAG Soziokultureller Zentren NW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadtteilkonferenz Agnesviertel/Eigelstein und der Stadt Köln.

 

Fotos (sofern nicht anders angegeben): Gabi Linde



Das Wochenende am Ebertplatz

Auch an diesem Wochenende (28.09. – 30.09.2018) gibt es wieder Action am Ebertplatz. Wie schon diverse Male angekündigt: heute geht’s um 15 Uhr mit Lyrik am Ebertplatz los.

Am Samstag ab 17 Uhr geht es dann weiter mit einer Releaseparty bei Gold + Beton: Es findet nicht nur die erste Liveshow von Huyghend seit drei Jahren statt – nein! Es werden auch die 77 schönsten Cover des Debutalbums H1 gezeigt, jedes ist ein in Handarbeit entstandenes Unikat. Wow!

Außerdem gibt es am Samstag ab 15 Uhr das letzte Mal Büdchenradio, der Herbst lässt sich einfach nicht mehr leugnen. Deswegen zieht dublab danach auch wieder in das regenfeste Quartier in Nippes.

Schon sind wir beim Sonntag angekommen. Da wird auf dem ganzen Platz was los sein: Zu Gast haben wir Helios + Selene, den Markt für gutes Leben. Es gibt faire Klamotten, nachhaltige Sachen von Designern, leckeres Essen, Livemusik und noch so viel mehr. Um 11 Uhr geht’s los, der Eintritt ist frei.

Das war noch nicht alles. Wir haben am Sonntag um 16 Uhr noch was zu bieten: Die Finissage von Piet Home in der ehemaligen Tiefgarage – jetzt Gemeinde Köln – steht auch noch an. Es wird eine Prozession vom Eberplatz aus zur Sankt Gertrud Kirche geben.

 

Foto: Cityleaks Festival Cologne




Helios + Selene auf den 30.9. verschoben

Wegen schlechter Wetterprognosen für Sonntag, den 23.9., mit sehr hoher Regenwahrscheinlichkeit, muss die Veranstaltung Helios + Selene leider um eine Woche verschoben werden. Neues Datum ist Sonntag, der 30.9. 2018.

Drückt die Daumen, damit uns das Wetter kommende Woche Sonntag einen sonnigen, letzten Septembertag beschert.




Mehr Holz!

Seit Juli haben wir ein Holzdeck am Platz, das während des Sommers viel und häufig genutzt wurde – also warum sollte es nur bei dem einen bleiben?! Genau das hat sich der Architekt Jonathan Haehn auch gedacht, weswegen er mit Dir zusammen noch zwei weitere Plattformen bauen möchte. Am 1. Oktober geht es los !

Nochmal zur Erinnerung: Der Ansatz des Zwischennutzungskonzepts am Ebertplatz ist unter anderem, dass durch gemeinsame Aktionen auf dem Platz und um ihn herum die Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl verbessert werden sollen. Die stattfindenden Veränderungen sollen nicht nur bemerkt werden, sondern sollen uns zusätzlich daran erinnern, dass wir alle Impulse setzen können, um den Entwicklungsprozess der Stadt gemeinsam zu gestalten beziehungsweise am Laufen zu halten. Wir alle können teilhaben und positiv Einfluss auf unsere Umwelt nehmen. Wir sind nicht machtlos gegenüber Entscheidungsstrukturen, wir alle sind die Stadt und wir alle können unsere Umwelt gestalten! Also ran an den Ebertplatz!

Ziel des Zwischennutzungskonzepts ist auch die Integration aller Ebertplatznutzer. Haehn möchte hier gerne ansetzen und alle Besucher und Passanten des Platzes ansprechen, auch jene, die ein Stück weit vom Platz verdrängt wurden. Er möchte ihre Position im Gefüge verstehen, sie selber verstehen und mit ihnen zusammen arbeiten. Außerdem soll ihnen das Gefühl vermittelt werden, dass auch sie gesehen genauso wie respektiert werden. Haehn möchte gerne ihren Blickwinkel auf den Ebertplatz, auf Köln und auf Deutschland kennenlernen, weil auch sie Nutzer des Ebertplatzes sind. Der Bau der Douglasienpodeste beginnt am Montag den 1.10.2018 ab 12 Uhr, gemeinsam mit Haehn und 2 Helfern, und findet natürlich direkt am Platz statt. Wohin die Decks gebaut werden und wie die Konstruktion sein soll, damit sie sicher stehen, ist klar. Ansonsten hat Jonathan Haehn so geplant, dass alle Interessierten sich bei dem Gestaltungsprozess mit einbringen können. Alle Ideen sind also willkommen und können direkt umgesetzt werden – es findet ein zum Teil ergebnisoffener Bau statt, der zum Mitmachen und Gestalten motivieren soll.

Das war aber noch nicht alles! Denn es wird noch eine zweite Phase geben: die Podeste sollen auch genutzt werden, wozu der Architekt genauso aufrufen möchte. Hier ist das Ziel, ein selbstorganisiertes Bühnenprogramm auf die Beine zu stellen. Natürlich sind auch hier alle gefragt, jede*r kann seine Vorstellung miteinbringen und die Podeste in die eigene Bühne verwandeln. Also komm auch Du ran, mach mit und erzähl uns von Deinen Ideen, wie der Platz und die Podeste gestaltet und genutzt werden können!




Wie wäre es mit Literatur am Ebertplatz?

Genauer gesagt, geht es um Lyrik.

Zum 10. Geburtstag hat der Bundeswettbewerb lyrix eine Tour durch Deutschland geplant. Morgen gibt es in diesem Rahmen die Veranstaltungsreihe “TextTour 2018 – Lyrik auf der Staße” bei uns. Es geht den Veranstalter*innen mit der Aktion darum, Poesie im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

Hier sind nochmal alle Details:

Eine Aktion zu 10 Jahre lyrix – Bundeswettbewerb für junge Lyrik:

Die bundesweite TextTour 2018 –Lyrik auf der Straße. Gelesen, geschrieben, performt – macht am 28. September Halt auf dem Ebertplatz.

15.00 – 18.00 Uhr: Gedichtinstallation (auf dem Platz)
Auf dem Ebertplatz beschenken wir euch mit Gedichten rund um den Platz, Köln und die Großstadt. Dichtet mit, dichtet nach, übersetzt, sprecht mit Lyriker*innen und Schüler*innen über ihre Stadtgedichte!

17.30 Uhr: Lyrische Luftpost (auf dem Platz):
Wir lassen Gedichte steigen! So zumindest der Plan – drückt die Daumen, dass noch eine Genehmigung erteilt wird, damit wir unsere und eure Gedicht-Grüße per Luftballon steigen lassen können.

18.00 Uhr: Abschlusslesung (in der Passage):
Özlem Özgül Dündar, Norbert Hummelt, Martin Piekar, Sabine Schiffner und Schüler*innen des Kölner Dreikönigsgymnasiums lesen Köln-Gedichte und weitere Großstadt-Poesie. Ort: Ebertplatzpassage, ehem. Tiefgarage, in den Räumen der Ausstellung „Piet Home – Partisan Artisan“




Kommando zurück!

Es war eigentlich geplant, mit dem Bau der beiden Holzplattformen morgen (Donnerstag, den 27.09.2018) zu beginnen. Eigentlich – genau. Da am Ebertplatz in den nächsten Tagen immer wieder Veranstaltungen stattfinden, würden die Arbeiten aber stören. Das möchten wir natürlich nicht. Deswegen verschiebt sich der Baubeginn.

Natürlich werden wir postwendend verraten, wann es nun wirklich losgeht.




Stine Sampers 2018

Wir freuen uns, dass wir die Belgierin Stine Sampers zu ihrer zweiten Kölner Einzelausstellung “(long arms)(forever)” im Labor am Ebertplatz begrüßen dürfen.

Es werden fotografische Arbeiten gezeigt, die als eine Erweiterung ihrer performativen Arbeit der letzten Jahre zu verstehen sind. Fragmente aus Theater und Tanz fließen in die sorgsam inszenierten Portraits und fotografischen Studien ein.

Eröffnung: Freitag, den 28.09.2018 um 19:00 Uhr
Ausstellung: 28.09. bis 05.10.2018

Öffnungszeiten:
29. und 30.09. von 11:00 bis 19:00 Uhr
05.10. von 17:00 bis 19:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Kontakt:
info@stinesampers.com
beckerboris@gmx.de




Singen, spielen und Upcycling

Morgen (Dienstag, 25.9.2018) finden ab 15 Uhr bis 19 Uhr diverse Aktionen im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Ebertplatz anders erleben” statt. Die Alte Feuerwache Köln lädt ein, mit anderen Akteuren und der Stadtteilkonferenz Agnesviertel Eigelstein das diesmalige Schwerpunktthema “Kultur auf dem Ebertplatz” wird auf verschiedene Arten und Weisen umgesetzt:

15-19 Uhr: Kunstaktionen, Info-Café, Umfragen (auf Stellwänden),
Spiele-Ecke, Brettspiele, Rezepttausch-Börse, Upcycling
16 Uhr: Ebertplatz-Führung
16-16.30 Uhr: Mitsingaktion
17-17:30 Uhr: Mitsingaktion
18-19 Uhr: Impro Theater

Also, such dir deine Lieblingsaktion aus und komm vorbei!

 




Planungstreffen heute!

Hast du Lust, nächste Woche Samstag (06.10.2018) im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Bewegung auf dem Ebertplatz” aktiv zu werden? Dann komm doch heute (Montag, den 24.09.2018) um 19 Uhr an den Gastrocontainer am Platz. Sollte das Wetter nicht mitspielen, werden wir zur gleichen Uhrzeit im African Drum in der Ebertplatzpassage sein.

Mit der Aktionsreihe „Ebertplatz anders erleben“ hat die Alte Feuerwache Köln seit Oktober 2017 eine Plattform für partizipative Aktionen auf dem Ebertplatz geschaffen. Jetzt lädt sie ein, mit anderen Akteuren und der Stadtteilkonferenz Agnesviertel Eigelstein den Ebertplatz gemeinsam zu gestalten.

Wir freuen uns darauf, den Ebertplatz gemeinsam mit Dir zu beleben!




Neues im Gold + Beton

Beitragsbild: HUYGHEND Vinyl, Veröffentlichung 29.9.

Im Gold + Beton in der Ebertplatzpassage gibt es in den kommenden Wochen einiges zu sehen und noch mehr zu hören, denn im Vordergrund steht Musik aus Köln.

 

21.9. FINISSAGE ON AIR
/ Live Radio Session mit musikalischen Gästen
live: 17.30h – 18.30h

22.9. Release Abend: ö wst
/ Eine Herzensangelegenheit von Jörg Streichert und Jörg Waschat
ab 21h 

29.9. Release mit Ausstellung
/ Das Label Dorfjungs veröffentlicht HUYGHEND, mit handbemalter Vinyl Edition
17h-22h  

5.10. Köln ist kaput
/ Surprise act + Jenna Schulz

 

12.10. Vernissage
[bau036] – an Antwerp groupshow by baumusik

 

 




dublab DIALOG heute!

Ausnahmsweise findet die Gesprächsreihe dublab DIALOG heute – also an einem Mittwoch (19.09.) statt. Zu Besuch hat Joscha Creutzfeldt Papa Malick Diouf (Mama Afrika) und Christa Morgenrath (Africologne). Das Thema ist “Afrika Hier”, wobei es über afrikanische Kultur, Community und Diaspora in Köln gehen wird:

Mit einem Bevölkerungsanteil von weniger als einem Prozent zählt die offizielle Einwohnergruppe von Menschen aus afrikanischen Ländern zu den Minderheiten im Kölner Stadtgebiet. Unscheinbar sind sie deswegen jedoch lange nicht. Köln verfügt über eine reichhaltige afrikanische Kunst- und Kulturszene, viele afrikanische und an Afrika interessierte Kölner und Kölnerinnen sind aktiv, engagieren sich in Vereinen, Organisationen und Aktionsgruppen, sind Musiker und Künstler und prägen die Stadtkultur mit ihrem Rhythmus. Das Gespräch möchte einen Ein- und Überblick in und auf diese Szene geben und gleichzeitig fragen, wie sich die Realität für Kölner Migrantinnen und Migranten aus afrikanischen Ländern gestaltet.




Ebertplatzpassage wird heller

Damit die östliche Passage heller und in ihrem Verlauf klarer wirkt – gerade in der nun bevorstehenden dunklen Jahreszeit – wird ab Montag, den 10. September, für drei Wochen die Decke mit speziellen Betonbeschichtungsmaterialien, die dem Oberflächenschutzsystem OS-C des Betons entsprechen, bearbeitet und anschließend in Weiß erscheinen.

Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau hat diese Maßnahme in Absprache mit dem Kulturamt, dem Stadtraummanagement und Akteuren am Platz in Auftrag gegeben. Die Umsetzung erfolgt von Montag bis Donnerstag, zwischen 7 Uhr und 16 Uhr, und Freitag bis 12 Uhr durch die COLORIA GmbH, einem Malermeisterbetrieb aus Köln.

Auch eine intensive Grundreinigung des Bodens in der Passage durch die AWB ist geplant.




Manufactured Wisdom – Weisheit am Sonntag

Momentan läuft im Kunstraum der ehemaligen Tiefgarage die Ausstellung “Partisan Artisan” von Piet Home. Jeden Sonntag finden interaktive Aktionen mit dem Künstler statt – Morgen (Sonntag, 09.09.2018) ab 16 Uhr unter dem Motto “Manufactured Wisdom”.

Piet Home hat bei seinen Arbeiten vor allem die sozialen und philosophischen Bedingungen von Spielsystemen sowie ihr Potenzial der Verschiebung in einen Raum im Fokus. Was das genau zu bedeuten hat, guckst du dir am besten direkt vor Ort an.

Die Ausstellung wird kuratiert von dem Kollektiv, dass hinter dem Namen “Simultanhalle – Raum für zeitgenössische Kunst” steckt. Beheimatet war sie – wie der Name schon andeutet – in dem ursprünglichen Testbau für das Museum Ludwig. Der Kunstraum musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden und ist jetzt erstmal bei uns am Ebertplatz zu Gast.

 

 




Constantin Hartenstein bei ≈ 5

Im Ausstellungsraum ≈ 5  wird seit Samstag, dem 8. September 2018, die Arbeit “An unarmed man with a weapon” präsentiert. Der Künstler Constantin Hartenstein und Vincent Schneider (≈ 5 ) waren bei der Eröffnung gemeinsam vor Ort.

Schaut bis zum 26.10.2018 doch mal vorbei! Weiterführende Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

 

 

 




Die zweite Runde Putzmunter steht an

Klar – die AWB ist täglich am Platz, aber trotzdem sammelt sich hier und da so einiges, was wir wirklich nicht gebrauchen können. Deswegen ruft unsere AG Begrünung am Samstag (08.09.2018) zur zweiten Runde “Putzmunter” auf.

Komm doch um 11 Uhr für etwa 2 Stunden vorbei! Wir bekommen Handschuhe sowie Müllsäcke von der AWB, damit der Platz auch weiter nett anzusehen bleibt.




Das Wochenende klingelt an!

… und passend dazu, wird das Wetter am Samstag (08.09.2018) auch wieder besser. Perfekt! Denn dann wird es die nächste Episode vom Open Air Kino an unserem Ebertplatz geben. Bei Einbruch der Dunkelheit – was vermutlich so gegen 20:30 Uhr sein wird- geht es los und wir bekommen den Film “LUX – Krieger des Lichts” präsentiert: Hier geht es um die Geschichte eines jungen Mannes, der auszieht, Gutes zu tun. Doch anstatt die Welt zu verändern, verändert sie ihn.

Also – pack dein (Sitz-)Kissen ein und komm vorbei!

 

Foto: 24 Bilder Filmagentur



Aktuelle Informationen zum Platz-Café

Der Rat der Stadt Köln hat am 20. März 2018 beschlossen, auf der Platzfläche ein Café- bzw. Biergarten-ähnliches Gastronomieangebot zu ermöglichen. Mittlerweile wurde ein Gastronom durch eine Ausschreibung gefunden: Er heißt Christian Becker, ist seit 25 Jahren in der Kölner Gastronomie tätig und betreibt gemeinsam mit seinem Bruder und dem Team der Foodstock GmbH aktuell noch den kleinen Biergarten am Rheinboulevard.

Seit einiger Zeit steht auch schon ein Container für das zukünftige Platz-Café auf dem Ebertplatz bereit. Auch wir können die Eröffnung kaum noch abwarten, doch müssen aktuell noch einige Erfordernisse wie z.B. die Installation von Wasseranschluss und Abwasserleitung umgesetzt werden. Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe arbeitet mit Hochdruck an Lösungen, um bald möglichst mit dem Angebot starten zu können.

Bis dahin werden wir weiterhin regelmäßig unsere kleine Foto-Ausstellung am Container erweitern.

 




Treffen der AG Begrünung

Die AG Begrünung lädt zu ihrem nächsten Treffen am 3. September, um 17 Uhr, im African Drum (Ebertplatzpassage) ein und freut sich über weitere Interessierte!

Nachdem die AG in den vergangenen Wochen wegen anhaltender Hitze vor allem um das Gießen der Pflanzen am Platz bemüht war, sollen in diesem Treffen mögliche zukünftige Aktionen als AG und in Kooperationen mit anderen Gruppen/Projekten besprochen werden.

 

Vorläufige Agenda

1)  Pflegebedarf der jetzigen Bepflanzung, auch in den Wintermonaten
2) Ideensammlung „Grün“: weitere Bepflanzungen,Beetbereich hinter Sitzfläche, Gestaltungsmöglichkeiten Café-Container, TV-Beitrag „Aktuelle Stunde“, Interview Soenius: mehr Grün?
3) Bienen und Insekten: Thema Nisthilfe 
4)  “Kultur am Ebertplatz”: Machen wir mit am 25.09.?
5) Anfragen: Audioguidetour “Botanischer Garten für Einsteiger” und Reserve Graffiti
6) Sonstiges



Kurator/in und Projektmanager/in gesucht

“Gemeinde Köln” ist ein u. a. durch das Kulturamt der Stadt Köln geförderter Off-/Ausstellungsraum, der sich am Ebertplatz in einem der Ladenlokale in der Passage befindet. Gemeinsam unter dem Dachverband Brunnen e.V. organisieren sich alle Räume in der Passage: “Gemeinde Köln”, Bruch & Dallas, GOLD + BETON, ~Ung5 und Labor.

Im Juli hat sich dort, nach der Schließung des Raumes Tiefgarage, die “Gemeinde Köln” eingefunden, die die Basis des neuen Kunstortes bildet. Die “Gemeinde” ist ein Projekt des Institut für alles Mögliche, Berlin (http://i-a-m.tk/) und ermöglicht dem Ort vielfältige Kooperationsmöglichkeiten innerhalb des Netzwerks und eine Öffnung für alle Interessierten und Projekte, realisiert jedoch kein dauerhaftes Aussstellungsprogramm vor Ort (Max. 1-2 Ausstellungen im Jahr und div. Tagesveranstaltungen).

Um auf die besondere Situation am Ebertplatz eingehen zu können, benötigen wir Unterstützung für den Raum in Form eines Kurators/einer Kuratorin bzw. eines Teams, der/die/das auch Mitglied des Vereins wird. Der oder die Kandidat/in bzw. das Team erfüllt alle Aufgaben, um ein qualitativ hochwertiges und zeitgemäßes Programm fortzusetzen und nach eigenen Kriterien zu etablieren. Ab Januar 2019 oder ggf. schon früher kann der/die Kurator/in je nach Ambition entsprechend viele Projekte durchführen, parallel zu den o.g. Kooperationsveranstaltungen durch das Institut und einigen Kooperationen mit Akteuren am Ebertplatz (KISD Köln, Stadt Köln, Brunnen e.V.).

Die Kosten für den Unterhalt des Raumes und ein vielfältiges Ausstellungsprogramm, wie auch Aufsichten sind gedeckt und müssen vom Kandidaten selbstständig organisiert werden. Es können selbstverständlich auch weitere Mittel akquiriert werden.

Die Ausstellungen am Ebertplatz erfreuen sich einer großen Aufmerksamkeit und die gemeinsamen Eröffnungstermine sind in der lokalen Szene sehr beliebt und bieten daher eine ideale Möglichkeit, das eigene Netzwerk, die eigenen Ideen, einem breiten, professionellen und dennoch gemischten Publikum vorzustellen (wg. Laufkundschaft).

Die Stelle ist nicht befristet (bzw bis zum Umbau des Ebertplatzes, 2021), kann sich aber auch auf einen bestimmten Zeitraum konzentrieren (z.b. 6 Monate, um bestimmtes Programm am Ort vorstellen zu können). Man kann sich allein oder im Team bewerben.

Bei Interesse senden Sie uns in Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen:
– Anschreiben & CV(s)
– ein Gesamtkonzept oder 3 Ausstellungsideen, die Sie am Ort durchführen möchten (fertige Projekte oder realistische, von Ihnen durchführbare Konzepte)
– Referenzen

Die Unterlagen erwarten wir per Email (an Ulrich Steinbach: ulrich@tiefgarage.org) in einem PDF (max 6Mb)

oder per Post an:
Maria Wildeis
Hansaring 66
50670 Köln

Einsendeschluss ist der 10. September (verlängert).

Angaben zum Unternehmen
Unternehmen
“Gemeinde Köln”, Mitglied im Brunnen e.V. / ex Tiefgarge Köln
Ansprechpartner
Maria Wildeis
Adressdaten
Ebertplatzpassage
D
50668
Köln
Telefon
01636384073
E-Mail
wildeis@tiefgarage.org
Angaben zur ausgeschriebenen Stelle
Stellentyp
Freie Mitarbeit
Antrittstermin
Ab Oktober 2018 möglich
Besondere Anforderungen

Der/Die Kandidat/in bzw. das Team sollte über folgende Qualifikationen verfügen:

– Freelance
– Ausstellungstätigkeiten, Erfahrung als Kurator, kritisches Denken
– Interesse an Stadtentwicklung
– Projektmanagement / -assistenz (sorgfältiger Umgang mit Zeit- und Kostenplänen)
– Fördermittelakquise und Fördermittelverwaltung
– gute Kommunikationsfähigkeiten und damit einhergehende Bereitschaft für den Umgang mit verschiedenen Parteien und enger Austausch mit diesen (Stadt, Ämter, Vereinssitzungen, Kunsträume, Kooperationspartner)
– Englisch
– geübter Umgang mit dem eigenen Laptop und seinen Softwareanwendungen
– Photoshop, Indesign etc auch empfehlenswert




Lux – Krieger des Lichts 2018

Beitragsbild: 24 Bilder Filmagentur

Am 8. September wurde der Film  “LUX – Krieger des Lichts” gezeigt, der die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der auszieht, Gutes zu tun. Doch anstatt die Welt zu verändern, verändert sie ihn.

Der schüchterne Endzwanziger Torsten Kachel (Franz Rogowski) lebt mit seiner Mutter (Eva Weißenborn) im Osten Berlins. In der Gestalt von „Lux – Krieger des Lichts“ versucht er, die Welt ein bisschen besser zu machen. Er verteilt regelmäßig Lebensmittel an Obdachlose und hilft auf seinen Streifzügen durch die Stadt, wo er kann. Ein Filmteam begleitet ihn dabei, um über das soziale Engagement des selbsternannten Real Life Superheros zu berichten. Weil sich das jedoch als recht unspektakulär entpuppt, findet Jan, der Regisseur (Tilman Strauss), keinen Geldgeber für sein Projekt. Schließlich bekundet der gierige Produzent Brandt (Heiko Pinkowski) Interesse, allerdings unter der Voraussetzung, dass Jan ihm sensationelleres Material liefert; denn wo Superheld drauf steht, muss auch Superheld drin sein.

Eine Veranstaltung der Kino Gesellschaft Köln, unterstützt von der Stadt Köln




Erster Ebertplatz Newsletter verschickt

Wir haben es geschafft – heute ging der erste offizielle “Unser Ebertplatz Newsletter” raus!
Auf seiner Reise in die große weite Welt, hat er schon den Weg in über 100 Postfächer gefunden.

Wer ihn abonniert, bekommt im vier bis sechs Wochen Rhythmus aktuelle Informationen zum Geschehen auf dem Platz, zum regelmäßigen Programm, Veranstaltungsterminen und Mitmachmöglichkeiten.

Einen Blick in den ersten Newsletter kannst Du hier wagen; wenn der Newsletter zukünftig auch in Deinem Postfach landen soll, trag Dich gern hier ein.

 




Jazz! Jazz! Jazz!

Im Jahr 2017 titelte die ZEIT munter: “Was Köln kann? Jazz!”. Dieser Behauptung wollen wir nachgehen und unterhalten uns bei dublab Dialog in dieser Woche mit Matthias von Welck, selbst Musiker sowie Mitbegründer und Geschäftsführer des Stadtgartens, einer der langlebigsten noch aktiven Konzert- und Spielstätten Kölns.

Wann Wo Wie? – Ein Gespräch über Jazz in Köln, Spielstätten im Allgemeinen und den Stadtgarten im Speziellen.

 




Seifenblasentanz

Unser Wasserkunstwerk wurde am Montag, den 20. August 2018, Schauplatz einer wundersamen Darbietung. Mal riesengroße, mal klitzekleine regenbogenfarbene Seifenblasen umgaben den Brunnen –  in die Luft gezaubert von einem Meister und seinen Schülerinnen.

Seht selbst, welch schöne Bilder auf die Weise entstanden!

 




DIALOG: Platznehmen

DIALOG: Platznehmen –  Urbanes Leben und öffentliche Plätze in Köln
Datum: 13. September, 17-18 Uhr

Ort: King Georg Büdchen

„Architekten und Stadtplaner beschäftigen sich vor allem mit Raum, und die Rückseite der Medaille – das Leben – wird dabei oft vergessen. Urbanes Leben ist das, was zwischen den Gebäuden stattfindet: das komplexe und vielschichtige Leben das sich vor unseren Augen im öffentlichen Raum, seinen Straßen, Durchgängen und Plätzen abspielt.“

Jan Gehl (Architekt und Stadtplaner), der in seiner Heimatstadt Kopenhagen forschte und gestaltete, und damit maßgeblich am Aufstieg der Stadt als international anerkanntes Paradebeispiel für die menschnahe Entwicklung von Städten beteiligt war, eröffnet mit diesen Worten seine Untersuchung zur die Wechselwirkung von öffentlichem Raum und urbanem Leben (Jan Gehl, Birgitte Svarre, Das Leben in Städten, Birkhäuser, 2016).
Neben der Straße als einem der wichtigsten öffentlichen Räume, der nicht nur dem Verkehr dient (wie es Jane Jacobs bereits Anfang der 1960 Jahre gegen den Zeitgeist postulierte), sind es vor allem die Plätze, die zum Biotop von urbanem Leben werden und anhand derer sich die Qualität unseres öffentlichen Raumes beobachten und bewerten lässt. Doch wie steht es um die Kölner Plätze und „deren Platzkultur“? Welche Rolle spielen Sie in der Entfaltung urbanen Lebens in Köln? Wie frei und gleichzeitig verantwortlich sind wir Stadtbewohner in der Gestaltung und Nutzung dieser öffentlichen Plätze, und welche Foren und Verfahrenswege bietet die Stadt Köln in diesen Prozessen? Welche akuten und nachgelagerten Interessenkonflikte entstehen aus der intensiven Platznutzung und wie können sie moderiert werden?
In Bezug auf die aktuelle Entwicklung zu „Unser(em) Ebertplatz“ als gemeinschaftlich gestalteten innerstädtischen Platz werfen wir den Blick auf die Qualität und Nutzungsperspektiven der Kölner Plätze, und hinterfragen dabei die Rolle der Bürger und städtischen Verwaltung für deren Gestaltung und Betreuung.
Genau darum geht es in der nächsten Folge dublab DIALOG, die diesmal von Carla Caspari moderiert wird – sie spricht mit Doris Hohmann (Stellver. Vorsitzende Bürgergemeinschaft Rathenauplatz e.V.) sowie Marco Malavasi (Sprecher FORUM Veranstaltungskultur).



Plakatwand stellt Rolltreppenkunst vor

Nanu, was ist denn das für ein neues Plakat auf der Westseite des Platzes?

Am besten geht ihr selbst mal gucken, denn dort werden seit Freitag, dem 17. August, die erstklassigen Entwürfe präsentiert, welche vor Kurzem die Ausschreibung zur Rolltreppengestaltung gewonnen haben.

Was auf Papier schon interessant aussieht, dürfte umgesetzt zum Staunen veranlassen!
Schon in wenigen Wochen wird die erste Rolltreppe in ein Kunstobjekt verwandelt.

 

Weiterführende Informationen zur Ausschreibung, Gestaltungsentwürfen und zur Pressekonferenz gibt’s hier.

 




Bad News Are Good News

Heute gibt es endlich wieder eine Ausgabe dublab DIALOG am King Georg Büdchen! Joscha Creutzfeldt hat Melanie Weidemüller (Stadtrevue Köln) und Mario Anastasiadis (Universität Bonn) eine Einladung geschickt, um mit ihnen über Medienwirkung und das Zusammenspiel von Berichterstattung und öffentlicher Wahrnehmung zu reden. Natürlich ist das beste Beispiel unser Ebertplatz, um den es natürlich auch gehen wird.

„Dealer, Drogen, dunkle Ecken: Sind die Städte machtlos?“ So lautete der Titel eines im Mai stattgefundenen Talks des WDR5 auf dem Ebertplatz. Er steht damit sinnbildlich für ein immer wiederkehrendes Phänomen: Der Platz in Köln fällt seit Jahren vor allem durch schlechte Schlagzeilen auf. In unserem wöchentlichen Talkformat „dublab Dialog“ möchten wir von diesem Beispiel ausgehend fragen, wie mediale – sowohl regionale als auch überregionale – Berichterstattung zur öffentlichen Wahrnehmung beiträgt und inwieweit sie den bestehenden Diskurs beeinflusst.

Moderation: Joscha Creutzfeldt

Gäste: Melanie Weidemüller, Mario Anastasiadis

Redaktion: Georg Barringhaus, Carla Kaspari




Niedriger Wasserdruck am Brunnen behoben

Hat unser Brunnen nicht einmal kräftiger gesprudelt? Diese Frage schoss in den vergangenen Tagen vielen durch den Kopf!

Tatsächlich war der Wasserdruck einige Tage nicht mehr ausreichend. Um zu vermeiden, dass bei weiterem Betrieb des Brunnens die Pumpen beschädigt werden, begab sich die Firma Rehnus am Montag, den 13. August auf Ursachensuche. Während in vielen Medien schon die wildesten Spekulationen über schwerwiegende Defekte und längerfristiges Abschalten laut wurden, blieb der Brunnen cool. Warum auch die ganze Aufregung? Er wollte uns mit dem niedrigen Wasserdruck nur signalisieren, dass sein Filter mal gereinigt werden müsste. Ein paar Überreste der Alphalterneuerung hatten sich dort abgelagert. Nach ihrer Beseitigung sprudelte der Brunnen ab dem Nachmittag bereits wieder mit voller Kraft.

 

 

 




Gießaktion 4.0

Die meisten von uns lieben den Sommer und erfreuen sich der vielen Sonnenstunden, die er uns gerade beschert. Pflänzchen und Bäume leiden jedoch zunehmend unter der anhaltenden Trockenphase, sodass viele Menschen seit Tagen mit unseren grünen Genossen auf ein regenreiches Unwetter hinfiebern.

Erst war es für Mittwoch vorhergesagt, dann für Donnerstag Nachmittag. Und tatsächlich zogen dunkle, vom starken Wind getriebene Wolken über die Stadt – aber Regen, von wegen!

Das bedeutet leider auch für die Pflanzenwelt am Ebertplatz akuten Wassermangel. Gemeinsam ruft die AG Begrünung daher Morgen, Freitag, den 10. August, ab 19 Uhr zur nächsten gemeinsamen Gießaktion auf.

Kommt gerne mit Gießkanne vorbei und macht mit beim gemeinsamen Regentanz..ääh, der gemeinsamen Gießaktion!




Aktion Putzmunter

Nach einigen gemeinsamen Gießaktionen in den vergangenen Wochen, hat die AG Begrünung am Samstag den, 4. August 2018, zu einer kollektiven Reinigungsaktion auf dem Ebertplatz aufgerufen.

Erst waren sie nur zu zweit, dann zu viert und zu fünft, und plötzlich haben allerlei Leute, die sich auf dem Platz aufhielten, beim gemeinsamen Müllsammeln mitgemacht!

Zwar ist die AWB täglich vor Ort, um die Platzflächen zu reinigen – gerade in den Grünflächen haben sich mit der Zeit allerdings viele Kronkorken und andere Schätze versteckt. Zahlreiche dieser unliebsamen Teilchen konnten durch die Aktion eingesammelt werden, damit das Entspannen auf dem Platz auch zukünftig Spaß macht und Kinder und Vierbeiner sich unbekümmert barfuß austoben können.

Am Ende der Aktion erschien die ABW, welche zuvor bereits Handschuhe und Müllsäcke bereitgestellt hatte, und nahm die gefüllten Säcke mit. Herzlichen Dank für das tolle Engagement aller Beteiligter!

Alle Fotos von Ruth Wennemar




Day Orange

Vergangenen Samstag, den 4. August 2018, hat die internationale Bewegung SEEBRÜCKE unter dem Titel „Day Orange“ bundesweit zu Demonstrationen für die Fortsetzung der Seenotrettung von Geflüchteten im Mittelmeer aufgerufen.

Auch in Köln wurden zahlreiche kreative Aktionen und kleine Proteste organisiert, welche Solidarität mit Menschen auf der Flucht ausdrückten. Die Farbe Orange war dabei ebenso präsent wie das Spiel mit Brücken und Wasser Symbolik.

Um an unserem Ebertplatz ein Zeichen zu setzen, hat sich der Brunnen am Platz für eine Nacht in orangenes Licht gehüllt.

 

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Sie zeigt sich solidarisch mit allen Menschen auf der Flucht und fordert von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind. Mehr Infos gibt es hier.

 

Alle Bilder: Regina Börschel




Rolltreppengestaltung

Bei einem Pressegespräch am Dienstag ,den 7. August 2018, auf dem Ebertplatz haben sechs der acht Gewinnerteams ihre Entwürfe für die stillgelegten Rolltreppen präsentiert. Zwei von ihnen („hervorragend“ und „Polemoskop“) werden bereits im Oktober baulich umgesetzt. 

Nach einer Begrüßung durch Kulturamtsleiterin Barbara Foerster haben Wolfgang Micheel-Fischer von der Bezirksvertretung Innenstadt und Nadine Müseler vom Kulturamt zunächst über die Jurysitzung und Beschlussfassung berichtet.

Im Zuge einer Ausschreibung hatte eine Jury aus 53 Bewerbungen acht künstlerische Konzepte zur Bespielung der Rolltreppen am Ebertplatz ausgewählt. Nach der Inbetriebnahme der Wasserkinetischen Plastik geht damit ein zweiter wichtiger Schritt des Zwischennutzungskonzepts in die Umsetzung. Teil des Beschlusses war die Entscheidung, dass die Erneuerung der defekten Rolltreppen, deren Wiederinbetriebnahme pro Rolltreppe 350.000€ kosten würde, vor 2021 und der geplanten langfristigen Umgestaltung des Ebertplatzes nicht mehr getätigt werden soll. Stattdessen wurde der Idee zugestimmt, die seit 2004 stillstehenden Rolltreppen für eine künstlerische Gestaltung freizugeben.

Die öffentliche Ausschreibung des Kulturamtes zur Gestaltung der Rolltreppen an fünf Ab- und Aufgängen richtete sich an Künstlerinnen und Künstler, Architekten, Designer, Kuratoren und künstlerische Kollektive. Bis zur Frist am 2. Juli 2018 gingen 53 Bewerbungen bei der Stadt Köln ein.

Am 9. Juli 2018 fand im „African Drum“ eine Jurysitzung statt, bei welcher acht Entwürfe von folgender Jury ausgewählt wurden: Wolfgang Micheel-Fischer (Vertreter der Bezirksvertretung), Kay von Keitz (Vertreter Kunstbeirat), Meryem Erkus (Vertreterin Brunnen e.V., Gold+Beton), Linda Nadji (Vertreterin Brunnen e.V., Bruch&Dallas), Grischa Göddertz (Vertreter AG Platzgestaltung und Sohn des Künstlers Wolfgang Göddertz, der die Wasserkinetische Plastik am Ebertplatz gestaltet hat), Andrea Hofmann (raumlabor Berlin, Architektin), Johannes Geyer (Vertreter Stadtraummanagement, Stadt Köln), Nadine Müseler (Vertreterin Kulturamt, Stadt Köln).

Im Anschluss an den einführenden Bericht von Nadine Müseler und Wolfgang Micheel-Fischer, wurden die von Pressevertreter*innen und weiteren Interessierten schon mit Spannung erwarteten acht Gewinnerentwürfe präsentiert. Dazu wurden die Entwürfe, die größtenteils von den Künstler*innen selbstvorgestellt wurden, mit Bildmaterial illustriert, zum Teil waren auch eingereichte Wettbewerbsmodelle zu sehen:

Prof. Oliver Kruse  – Entwurf  „Scalalogia“

Matthias Hoffmann, Tim Panzer, Jan Rothstein und Wiebke Schlüter  – Entwurf „Polemoskop“

Roman Jungblut, Claus Daniel Herrmann – Entwurf „ohne Titel“ als eine reaktive Licht- und Ton-Installation auf den Rolltreppen

Evamaria Schaller, Vera Drebusch – Entwurf „Perspektive“

Iren Tonoian und Martin Kaltwasser – Entwurf „Barren”

Andreas Gehlen, Maria Wildeis  – Entwurf „muddy moves“

Berliner Kollektiv ON/OFF (Anika Neubauer, Berk Asal, Michael Maginness) – Entwurf „Silver Surfer“ (vorgestellt von Nadine Müseler)

Sandy Craus und Sebastian Hahn – Entwurf „Gatecrash“  (vorgestellt von Nadine Müseler)

Erste Eindrücke und Entwürfe wurden bereits in der Vorwoche von einigen Medien abgedruckt wie z.B. im Kölner Stadtanzeiger und dem Express. Nach dem Pressegespräch folgten dann weitere: WDR Lokalzeit. 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für die tolle Berichterstattung bedanken!

Rückfragen beantwortet Nadine Müseler vom Referat für Bildende Kunst, Neue Medien und Literatur telefonisch unter 0221/221-23643 oder per E-Mail an nadine.mueseler@stadt-koeln.de.

 

Galerie zum Pressegespräch:

 

 




Treffen der AG Begrünung

Nach dem Anlegen mehrerer Beete und gemeinschaftlichen Gießaktionen auf dem Platz, ist die AG Begrünung bereit für weitere Taten! Einige Ideen stehen bereits in den Startlöchern und sollen heute, den 30. Juli, ab 17 Uhr, im oder vorm African Drum bei Kaltgetränken besprochen werden.

Die AG freut sich über neue Gesichter!

Vorläufige Agenda

 1) Idee “Moosgraffiti”: Ist die Idee eines Moosgraffitis realisierbar? 

2) Idee “Vertikales Grün”: Besprechung möglicher Standorte, Pflanzen und Umsetzungsmöglichkeiten

3) Idee “Revere Graffiti”: Wie wärs mit einem Reverse Graffiti an der Passagenwand? Diskussion der Idee und möglicher Motive

3) Kommunikation mit anderen Arbeitsgruppen 

4) Präsentation und Diskussion der Umfrageergebnisse von “Natur am Ebertplatz”

5) Sonstiges




Gießaktion 3.0

Auch wenn wir uns sehr über den heißen Sommer freuen, beginnt die Pflanzenwelt langsam unter der anhaltenden Hitzewelle zu leiden. So lassen am Ebertplatz die Blumen die Köpfe hängen, das Gras wird täglich trockener und auch die Bäume lechzen nach Wasser.

Unser Beetpate Jürgen Häns rief daher am Dienstag, den 31. Juli, zur dritten gemeinschaftlichen Gießaktion auf dem Ebertplatz auf.
Viele fleißige Helfer*innen schnappten sich Gießkannen und Eimer und schöpften Wasser aus dem Brunnen, um es anschließend den Pflanzen zu spenden.

Da bisher weder kühle Temperaturen noch Regentage in Sichtweite sind, war es bestimmt nicht die letzte Gießaktion….

Eindrücke von der ersten und der zweiten Aktion gibt es hier:




Jetzt ganz neu: gute Presse!

Was musste sich der Ebertplatz nicht schon alles anhören? Glücklicherweise haben wir uns die ganzen negativen Zuschreibungen nie gemerkt, weil wir den Ort sowieso ganz anders empfinden. Trotzdem ist die Freude natürlich groß, dass auch zum Beispiel Peter Berger und Uli Kreikebaum vom Kölner Stadtanzeiger oder Tobias Wolff von der Kölnischen Rundschau unseren Ebertplatz mit anderen Augen sehen. Vielen Dank für die netten Worte und ja, wir werden auch bei schlechtem Wetter zusehen, dass der Platz belebt bleibt. Hier, hier und hier sind die Artikel zu lesen.




Gemeinschaftliche Gießaktion

Auch wenn wir uns sehr über den heißen Sommer freuen, beginnt die Pflanzenwelt langsam unter der anhaltenden Hitzewelle zu leiden. So lassen am Ebertplatz die Blumen die Köpfe hängen, das Gras wird täglich trockener und auch die Bäume lechzen nach Wasser.

Unser Beetpate Jürgen Häns hat daher am 24. Juli zu einer ersten gemeinschaftlichen Gießaktion aufgerufen: Mit Eimern und Gießkannen ausgestattet erschienen zahlreiche Anwohner*innen, um die Pflanzen am Ebertplatz mit Wasser zu versorgen. Auch von den Platzbesucher*innen, die bei einem Kaltgetränk den sonnigen Tag ausklingen ließen, schlossen sich einige spontan dem Bewässerungstrupp an.

Nass wurde am Ende allerdings nicht nur das Grün, sondern auch all jene, die sich zum Auffüllen der Kannen und Eimer in den sprudelnden Brunnen begaben – bei Temperaturen um die 30°C eine willkommene Abkühlung!

Weil´s so schön war, folgt am Freitag, den 27. Juli um 19 Uhr, direkt die nächste Gießaktion.

Wer sich generell für das Thema “Begrünung am Ebertplatz” interessiert, ist überdies herzlich zum Treffen der AG Begrünung, kommenden Montag ab 17 Uhr im African Drum, eingeladen.

 




Neues Holzdeck lädt zum Verweilen ein

Nach einer rund zweiwöchigen Bauphase haben die Studierenden der RWTH Aachen heute die Holzplattform am Ostende des Platzes fertigstellt. Fortan kann hier entspannt, gequatscht, oder Eis gegessen werden, und das alles bei einer wunderbaren Aussicht auf den plätschernden Brunnen.

Während die Studierenden zur Mittagszeit noch rege auf der Baustelle arbeiteten, zeigte sich am Abend schon ein anderes Bild: Ein vollständiges Holzdeck, das bereits von den ersten Besucher*innen des Sommerfests erobert wurde. Nachdem der von der Plattform umgebene Baum noch feierlich mit einer bunten Lichterkette geschmückt worden war, konnte endlich auf das gelungene Projekt angestoßen werden.

Ein Ende ist allerdings noch nicht Sicht –  in einem zweiten Schritt soll in den kommenden Wochen der Gastronomiecontainer für das Platz-Café architektonisch aufgewertet werden.

Grundlage für die Bauprojekte bieten Forschungsarbeiten, welche die Studierenden der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Workshop mit Studierenden KISD der TH Köln bereits im Juni erstellt hatten. Die Leitung des „Selbstbauprojekts“ erfolgt durch Nina Gonzalez Silva, Dipl. Ing. Bernadette Heiermann und Dipl. Ing. Arch. Anna Weber (alle RWTH Aachen).

 

 




Sommerfest 2018

Am 20.7. findet das jährliche Sommerfest der freien Kunsträume am Ebertplatz statt. Es wird unter anderem eine Installation von Pia Litzenberger geben, eine Video-Performance von Miriam Michel und Konzerte von Angelica Summer, Julia Bünnagel sowie von Winterkälte. Wir feiern ebenfalls die Finissage von „Alles Andere“ .

Die Konzerte finden alle im stärker Schall geschützten Bereich der Passagen und in den Kunsträumen statt. Hierfür wurde eine Genehmigung des Ordnungsamtes erteilt.

Programmdetails:

16 Uhr: Sound-Performances auf der Skulptur „Structure“ von Julia Bünnagel
18 Uhr: Konzert im LABOR
18 Uhr:  Konzert Julia Bünnagel, L’Arte dei Rumori
19 Uhr: Konzert Nassau
20:30Uhr: Konzert Winterkälte
21:30 Uhr: Konzert Angelica Summers

 Aktion: “Failed Artists International” von Florian Egermann

Galerie – alle Bilder von Astrid Piethhan:

 




KSTA kürt Brunnen zu Nr. 1 der Wasserspielplätze

Foto: Chris Hüsemeier

Keine 48 Stunden nach seiner Wiederinbetriebnahme hat der Brunnen es bereits geschafft, sämtliche Herzen höher schlagen zu lassen: Kinder toben ausgelassen in den Wassermassen und auch der ein oder andere Erwachsene kann es nicht beim bloßen Anblick des Brunnens belassen und stürzt sich unvermittelt in die Fluten.

Mit so viel Action und Charme hat es die „Wasserkinetische Plastik“  binnen 48 Stunden auch zum zweiten Mal in den Kölner Stadt-Anzeiger geschafft. In einem Bericht über „erfrischende Wasserspielplätze in Köln“ wird der begehbare Brunnen direkt an erster Stelle präsentiert:

„Hier wird man sehr nass. Die strömenden Wassermassen gleichen eher einem Wasserfall als einer leichten Dusche. Die Kinder aber haben ihren Spaß dabei. Klettern kann man an den Metallstreben des Brunnens. So wird der Ebertplatz ein großer, zugegeben nicht ganz typischer, Wasserspielplatz. Ein improvisiertes Café am Rand des Platzes und passende Sitzgelegenheiten (als fixe Installation ab Anfang August) sorgen dafür, dass auch die Eltern hier Zeit verbringen können, während die Kinder im Wasser toben.“

Bei solch einem starken Wasserspektakel ist der Hinweis Wechselkleidung einzupacken nicht ganz unberechtigt! 🙂




Unser Ebertplatz-Brunnen!

Seit Sonntag den 14. Juli 2018 ist die “Wasserkinetische Plastik” des Kölner Künstlers Wolfgang Göddertz wieder in Betrieb!

Sie wurde 1977 fertiggestellt, war aber aufgrund eines Ratsbeschlusses und allgemeiner Sparmaßnahmen fast 15 Jahre außer Betrieb. Zur Wiederinbetriebnahme kamen unzählige Kölner und nahmen ihren Ebertplatz mitsamt Brunnen wieder in Besitz.

Nachdem Frau Oberbürgermeisterin Reker ein paar Begrüßungsworte gesprochen hatte, kamen noch Bezirksbürgermeister Hupke und Grischa Göddertz zu Wort, der Sohn des 2016 verstorbenen Künstlers Wolfgang Göddertz sowie Stefanie Klingemann, die mit Grischa Göddertz das künstlerische Rahmenprogramm zum Thema “Wasser Marsch” organisiert hatte.

Es wurde bis 22 Uhr bei einer Brunnenparty gefeiert und auch am nächsten Tag waren schon wieder viele Kinder spielend im Wasser zu sehen.

Hiermit fand eine Initiative von Grischa Göddertz ihren krönenden Abschluss, die im Juni 2017 mit Unterstützung des Kulturamtes begonnen hatte. Eine Vorarbeit auf der Basis von Zahlen und Fakten, die im Herbst 2017 – als die Zukunft des Platzes stark diskutiert wurde – bereits vorgelegt werden konnte und dann ihren entscheidenden Rückhalt durch den politischen Ratsbeschluss erhielt, der die Wiederinbetriebnahme des Brunnens für 230.000€ beschloss.

Der Entwurf des Brunnens von 9 Metern Höhe und 18 Metern Breite stammt vom Kölner Künstler Wolfgang Göddertz. Mit stündlich 18.000 Litern zirkulierendem Wassern setzt der Brunnen eine große Kraft frei. Eine Kraft, die vor allem Kinder in ihren Bann zieht, und den Ebertplatz bereits früher zu einem beliebten Wasserspielplatz werden ließ.

Am 2. September 1977  standen ähnlich viele Kölner zur erstmaligen Einweihung des Brunnens auf dem Ebertplatz.

Was genau sind die Idee und Entstehungsgeschichte des Brunnen, der so oft als „Wasserkinetische Plastik“ bezeichnet und nun wieder in Betrieb genommen wurde?

Ausgangspunkt war 1969 eine künstlerische Ausschreibung. Es wurden 4 Kölner Künstler von der Stadt angefragt, einen Entwurf für die neue Platzgestaltung des Ebertplatzes zu erarbeiten. Der damalige Kulturausschuss entschied sich 1971 für den eingereichten Entwurf und das Brunnenmodell des Metallbildhauers Wolfgang Göddertz. Der Künstler hatte in den 60er Jahren sein Atelier in einer Jugendstilvilla direkt am Platz, genau dort, wo heute das 6-eckige Ringhochhaus steht. Dieses Gebäude wurde von einigen Künstlern zwischengenutzt und Wolfgang Göddertz beobachtete durch sein Atelierfenster die Kinder, wie sie in der Wasserfontaine des früheren Weihers auf dem Ebertplatz spielten. Als Göddertz dann im Oktober 1969 mit drei weiteren Kölner Künstlern Victor Bonato, Cestmir Janosek und Margret Sander von der Stadt zur künstlerischen Gestaltung aufgefordert wurde, waren die Brunnenkinder sein erster Gedanke. Beim Teelöffelspülen – so heißt es – experimentierte Wolfgang Göddertz dann mit den Teelöffelinnenseiten und kam auf die Idee, wie reizvoll es wäre, wenn das Wasser aus Düsen kommend, so zu Kugeln geformt werden könnte.

Im März 1970 lieferte Göddertz das Modell für die Platzgestaltung mit dem silbrig-matt geschliffenen Edelstahlbrunnen ab. Ein damals einzigartiger Entwurf ohne weltweites Vorbild, Skulptur und Wasserspielplatz zugleich, dem Wasser Formen verleihend und zugleich Lauf-, Kletter- und Sitzgerät. Es war der erste Brunnen, der ebenerdig begehbar und erfahrbar war.

Die Kölner erhielten damals ein Kunstwerk, das nicht nur bestaunt, sondern auch benutzt werden konnte.

Hier ein paar Eindrücke von der Wiederinbetriebnahme am 14.7.2018!

Berichtet wurde in der Kölner Rundschau am 13.7. und 14.7., dem Kölner Stadtanzeiger, dem Express, der Choices und WDR Lokalzeit !

Galerie:

Fotos: Astrid Piethan




Selbstbauprojekt gestartet

Auf dem Ebertplatz gibt es seit gestern eine neue kreative Baustelle! Studierende der RWTH Aachen werden in einem ersten Schritt eine Holzplattform auf dem sechseckigen Pflanzbeet am Ostende des Platzes bauen, welche vielleicht schon bei der Brunnen-Party diesen Samstag ihr Debüt als Sitz- und Bühnenfläche feiern kann! In einem zweiten Schritt soll in den kommenden Wochen der Gastronomiecontainer für das Platz-Café architektonisch aufgewertet werden.

Wir sind schon jetzt ganz gespannt, wie sich die baulichen Eingriffe wohl auf unseren Ebertplatz auswirken!

Grundlage für die Bauprojekte bieten Forschungsarbeiten, welche die Studierenden der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Workshop mit Studierenden KISD der TH Köln bereits im Juni erstellt hatten. Die Leitung des „Selbstbauprojekts“ erfolgt durch Nina Gonzalez Silva, Dipl. Ing. Bernadette Heiermann und Dipl. Ing. Arch. Anna Weber (alle RWTH Aachen).

 

 




Open-Air Kino: “DRAUßEN”

Open-Air Kino: “Draußen” im Rahmen der 10. Kölner Kino Nächte

D 2018 • 80 Min. • FSK n.b. • Regie: Tama Tobias-Macht, Johanna Sunder-Plassmann

Präsentiert von Real Fiction Filmverleih und Kino Gesellschaft Köln
Gäste: Tama Tobias-Macht, Johanna Sunder-Plassmann und Team

Obdachlose sind überall, aber unsichtbar. Verlierer. Gescheitert, schmutzig, betrunken. Sie leben auf der
Straße und besitzen nichts, können nichts vorzeigen. Nichts was gesellschaftlichen Status sichtbar macht. Nichts was ihrer Persönlichkeit über ihren Anblick hinaus Ausdruck verleihen würde. So das gängige Bild von Menschen, die man lieber übersieht, als sie von Angesicht zu Angesicht wahrzunehmen. Durch seine ungewöhnliche Herangehensweise öffnet dieser Film die Tore zu einer Welt, die uns sonst verborgen bleibt und fordert den Betrachter zum Perspektivenwechsel auf.

Filmbeginn bei Einbruch der Dunkelheit.
Eintritt frei, Spenden willkommen, keine Reservierung möglich

Hier geht’s zum Trailer…

Infoheft als PDF

Website | Facebook

Fotos: Thekla Ehling

Und so sah’s beim ersten Open Air Kinoabend am Ebertplatz aus !

Auch die Hauptdarsteller, die beiden Regisseurinnen, der Produzent aus Berlin und die Projektleiterin des Kölner Strassenmagazins “Draussenseiter” waren am Platz.

Fotos: Evamaria Schaller und Saskia Hanfland



FOUNTAIN

Gemeinsam mit der Künstlerin Schirin Kretschmann haben Besucher*innen des Ebertplatzes am 12. Juli 2018 eine temporäre künstlerische Arbeit im Rahmen von “Wasser Marsch!” realisiert! Der Aufruf laute ein mit Wasser gefülltes Gefäß mitzubringen und es nachmittags am Brunnen abzustellen.

Das sich permanent verändernde Bild um die Brunnenskulptur herum, sowie die Handlungen des Platzierens oder Mitnehmens von Gefäßen, sollte unsere geläufige Wahrnehmung des städtischen Raumes herausfordern. Die Performance fand anlässlich der Instandsetzung des Brunnens von Wolfgang Göddertz am Ebertplatz statt.

Schirin Kretschmann arbeitet im Spannungsfeld von malerischer Installation und ihren Grenzbereichen zu prozessualen Werkformen. Sie sucht einen Widerstand in realen Räumen, Orten und Situationen und setzt nomadische Kompetenzen ein, indem sie spezifische Ressourcen vor Ort nutzt.

 




Pressegespräch Juli 2018

Am Donnerstag, den 12. Juli 2018, haben das Kulturamt und das Stadtraummanagement in Kooperation mit Grischa Göddertz (Sohn des Brunnenkünstlers Wolfgang Göddertz), Stefanie Klingemann (Kunst Basis Ebertplatz) und Brunnen e.V.  alle Interessierten zu einer Pressekonferenz auf dem Ebertplatz eingeladen.

Ziel war es vornehmlich über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zu informieren: Was ist seit dem Ratsbeschluss des Zwischennutzungskonzeptes passiert, was steht kurz bevor?

Von städtischer Seite gab Johannes Geyer vom Stadtraummanagement einen Rückblick auf die vergangenen drei Monate und Nadine Müseler vom Kulturamt stellte die neue Webseite und den künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung der sechs stillgelegten Rolltreppen vor.
Zur Wiederinbetriebnahme der “Wasserkinetischen Plastik” und das daran anknüpfende Kulturprogramm sprachen Stefanie Klingemann und Grischa Göddertz und schließlich berichtete Johannes Geyer über das Projekt der Außengastronomie .

Die Pressekonferenz war sehr gut besucht und hätte in keinem schöneren Ambiente stattfinden können: Sonnenstühle und Sonnenschein sorgten für fröhliche Gemüter, während der neue Gastronomiecontainer durch eine bunte Fotowand eine wunderbare Kulisse bot. Im Hintergrund werkelten Studierende der RWTH Aachen fleißig an einem Holzdeck und die Brunnenbaustelle erfuhr ihre letzten Schliffe vorm endgültigen Weichen. Am Platz tut sich etwas, das war augenscheinlich! Hoffentlich ist diese Botschaft auch bei der Presse angekommen, damit sich unser Ebertplatz nach langer Negativberichterstattung auch in den Medien mal wieder von seiner schönen Seite präsentieren kann.

 




dublab DIALOG am 12.7.

In der Sendung von „dublab Dialog“ vor dem King Georg Büdchen begrüßen wir am 12.7. Stefanie Klingemann (Künstlerin, Kuratorin) und Grischa Göddertz (VJ und Sohn des Brunnen-Künstlers Wolfgang Göddertz). Im Gespräch mit Joscha Creutzfeld (dublab) geht es um das Projekt “Wasser Marsch!”.

Hier gibt’s mehr Infos zum dublab Online Radio und die Podcasts der letzten Sendungen.




Blauer Himmel im LABOR – Vernissage

Am Samstag den 7. Juli um 19 Uhr findet die Eröffnung der Videoinstallation „The sky is so blue, it’s almost white.“ von Miriam Gossing und Lina Sieckmann im LABOR statt. Die Kunsträume “Gold + Beton” und “Bruch & Dallas” eröffnen auch neue Ausstellungen, gemeinsam mit “Alles Andere” am Ebertplatz.




Nächste Runde dublab DIALOG

Heute, den 28. Juni, gibt’s um 17 Uhr ein weiteres interessantes Gespräch zum Ebertplatz – diesmal im Visier:

Kommen, Gehen, Machen, Tun. Entwicklungen im Kulturbetrieb am Ebertplatz

Ein Gespräch über die Historie der Kunst- und Kulturangebote am Ebertplatz
 
Gesprächspartner:
Yvonne Klasen (freischaffende Küstlerin, Boutique, Karat)

Georg Barringhaus (Künstlerischer Leiter CityLeaks Urban Art Festival)

Wer kommt auf ein erfrischendes Kaltgetränk vorbei?




Bauzaun wird zur interaktiven Kunstfläche

Der Bauzaun, der derzeit die wasserkinetische Skulptur umgibt, wurde über Nacht zur “Interaktionsfläche” von Künstlern und Passanten!

Aus dem am Zaun befestigten Banner mit dem Titel “WASSER MARSCH” verschwanden zunächst einige Buchstaben – übrig blieb  “ASS ARSCH”. Die nicht gerade freundlich anmutende Wortwahl, die gewiss das ein oder andere Schmunzeln hervorrief, wurde jedoch nicht lange sich selbst überlassen: Heute Morgen schmückten die sehr passenden Lettern “AS ARS” (lat. ars = Kunst) den Zaun.

Na, wer das wohl war? Und welche unbekannten Zauberhände werden noch in das Ping Pong Spiel mit einsteigen?

Die Reparaturarbeiten am Brunnen werden jedenfalls noch einige Wochen dauern. Bis dahin werden noch weitere Text- und Bildprogramm von Künstler*innen auf dem Bauzaun zu sehen sein, ausgewählt von Stefanie Klingemann. Nächsten Mittwoch geht’s weiter mit Aqua Viva Sculptura I-III von  JELLYSPOOR.

Mal sehen, welche Entwicklung diese Motive so nehmen werden …

 

 




Forschungsarbeiten

Am Freitag, den 22. Juni 2018, haben Studierende der RWTH Aachen und der KISD (Köln International School of Design) in den Räumlichkeiten der ehemaligen Deutschen Bank am Ebertplatz die Resultate ihrer zweiwöchigen Recherchephase am Platz präsentiert, welche ein Wochenende lang im Rahmen einer Ausstellung begutachtet werden können.

In kleinen Forschungsgruppen hatten die Architektur- und Designstudierenden verschiedene Themenkomplexe wie etwa die Wegbeziehungen und die sozialen Interaktionen auf dem Platz, oder die Berichterstattung zum Platz in Abhängigkeit verschiedener Medien untersucht. Auch wurden einige konkrete Gestaltungsvorschläge ausgearbeitet, welche in Teilen schon bald auf dem Platz umgesetzt werden könnten.

Die gut recherchierte und gestalterisch sehr schön aufbereitete Arbeit der Beteiligten ergänzten bis zum 28.6. die  Ausstellung “Wasser Marsch: Teil II” von Grischa Göddertz und Stefanie Klingemann zum Bau des Brunnens und Presseartikeln zum Ebertplatz aus den 70ern.




dublab DIALOG am Büdchen

“Gemeinsam statt Nebeneinander”  lautet das heutige Diskussionsthema beim DUBLAB DIALOG am King Georg Büdchen.

Joscha Creuzfeldt sprach mit Martin Herrndorf  (AGORA Köln) und Aileen Berhold (Gemeinschaftsgarten Kölner NeuLand e.V.) über Nachbarschaft und Stadtgestaltung von unten. Wer nicht am Büdchen dabei sein konnte oder das Gespräch nochmal hören möchte, hat natürlich auch die Gelegenheit dazu.

Alle Interviews werden als Podcast archiviert und sind hier als Link zu finden.

 

 




Heute!

Heute, den 18.6., trifft sich ab 16 Uhr die AG Platzgestaltung im African Drum in der Ebertplatzpassage.
Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:
  • Installation & Nutzung Hängesystem
  • weiterer Verlauf Thema Holzdecks
  • Einhausung/ Weiterentwicklung ‚coffeetonogo‘
  • Thema Pavillonentwurf
  • Mobiliar (auch temp.Mobiliar Sudermannstr.)
  • Siebdruck für Stühle – Verleih für TdgL
  • Weiteres Vorgehen Gruppenorganisation & -kommunikation
Auch neue Gesichter sind herzlich willkommen!