Lux – Krieger des Lichts

Nachdem die erste Version des Open Air Kinos so gut gelaufen ist, wird es noch weitere Termine zum Filme gucken am Ebertplatz geben. Also packt eure (Sitz-)Kissen ein und kommt vor Anbruch der Dunkelheit zu uns, dann geht es nämlich los.

Bei der nächsten Möglichkeit wird „LUX – Krieger des Lichts“ gezeigt:

Hier geht es um die Geschichte eines jungen Mannes, der auszieht, Gutes zu tun. Doch anstatt die Welt zu verändern, verändert sie ihn.

Der schüchterne Endzwanziger Torsten Kachel (Franz Rogowski) lebt mit seiner Mutter (Eva Weißenborn) im Osten Berlins. In der Gestalt von „Lux – Krieger des Lichts“ versucht er, die Welt ein bisschen besser zu machen. Er verteilt regelmäßig Lebensmittel an Obdachlose und hilft auf seinen Streifzügen durch die Stadt, wo er kann. Ein Filmteam begleitet ihn dabei, um über das soziale Engagement des selbsternannten Real Life Superheros zu berichten. Weil sich das jedoch als recht unspektakulär entpuppt, findet Jan, der Regisseur (Tilman Strauss), keinen Geldgeber für sein Projekt. Schließlich bekundet der gierige Produzent Brandt (Heiko Pinkowski) Interesse, allerdings unter der Voraussetzung, dass Jan ihm sensationelleres Material liefert; denn wo Superheld drauf steht, muss auch Superheld drin sein.

 

Foto: 24 Bilder Filmagentur




Bad News Are Good News

Heute gibt es endlich wieder eine Ausgabe dublab DIALOG am King Georg Büdchen! Joscha Creutzfeldt hat Melanie Weidemüller (Stadtrevue Köln) und Mario Anastasiadis (Universität Bonn) eine Einladung geschickt, um mit ihnen über Medienwirkung und das Zusammenspiel von Berichterstattung und öffentlicher Wahrnehmung zu reden. Natürlich ist das beste Beispiel unser Ebertplatz, um den es natürlich auch gehen wird.

„Dealer, Drogen, dunkle Ecken: Sind die Städte machtlos?“ So lautete der Titel eines im Mai stattgefundenen Talks des WDR5 auf dem Ebertplatz. Er steht damit sinnbildlich für ein immer wiederkehrendes Phänomen: Der Platz in Köln fällt seit Jahren vor allem durch schlechte Schlagzeilen auf. In unserem wöchentlichen Talkformat „dublab Dialog“ möchten wir von diesem Beispiel ausgehend fragen, wie mediale – sowohl regionale als auch überregionale – Berichterstattung zur öffentlichen Wahrnehmung beiträgt und inwieweit sie den bestehenden Diskurs beeinflusst.

Moderation: Joscha Creutzfeldt

Gäste: Melanie Weidemüller, Mario Anastasiadis

Redaktion: Georg Barringhaus, Carla Kaspari




Sommerfest, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Astrid Piethan

Niedriger Wasserdruck am Brunnen behoben

Hat unser Brunnen nicht einmal kräftiger gesprudelt? Diese Frage schoss in den vergangenen Tagen vielen durch den Kopf!

Tatsächlich war der Wasserdruck einige Tage nicht mehr ausreichend. Um zu vermeiden, dass bei weiterem Betrieb des Brunnens die Pumpen beschädigt werden, begab sich die Firma Rehnus am Montag, den 13. August auf Ursachensuche. Während in vielen Medien schon die wildesten Spekulationen über schwerwiegende Defekte und längerfristiges Abschalten laut wurden, blieb der Brunnen cool. Warum auch die ganze Aufregung? Er wollte uns mit dem niedrigen Wasserdruck nur signalisieren, dass sein Filter mal gereinigt werden müsste. Ein paar Überreste der Alphalterneuerung hatten sich dort abgelagert. Nach ihrer Beseitigung sprudelte der Brunnen ab dem Nachmittag bereits wieder mit voller Kraft.

 

 

 




Gießaktion, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Helle Habenicht

Gießaktion 4.0

Die meisten von uns lieben den Sommer und erfreuen sich der vielen Sonnenstunden, die er uns gerade beschert. Pflänzchen und Bäume leiden jedoch zunehmend unter der anhaltenden Trockenphase, sodass viele Menschen seit Tagen mit unseren grünen Genossen auf ein regenreiches Unwetter hinfiebern.

Erst war es für Mittwoch vorhergesagt, dann für Donnerstag Nachmittag. Und tatsächlich zogen dunkle, vom starken Wind getriebene Wolken über die Stadt – aber Regen, von wegen!

Das bedeutet leider auch für die Pflanzenwelt am Ebertplatz akuten Wassermangel. Gemeinsam ruft die AG Begrünung daher Morgen, Freitag, den 10. August, ab 19 Uhr zur nächsten gemeinsamen Gießaktion auf.

Kommt gerne mit Gießkanne vorbei und macht mit beim gemeinsamen Regentanz..ääh, der gemeinsamen Gießaktion!




Müllsammelaktion, Ebertplatz, August 2018, Foto: Ruth Wennemar

Aktion Putzmunter

Nach einigen gemeinsamen Gießaktionen in den vergangenen Wochen, hat die AG Begrünung am Samstag den, 4. August 2018, zu einer kollektiven Reinigungsaktion auf dem Ebertplatz aufgerufen.

Erst waren sie nur zu zweit, dann zu viert und zu fünft, und plötzlich haben allerlei Leute, die sich auf dem Platz aufhielten, beim gemeinsamen Müllsammeln mitgemacht!

Zwar ist die AWB täglich vor Ort, um die Platzflächen zu reinigen – gerade in den Grünflächen haben sich mit der Zeit allerdings viele Kronkorken und andere Schätze versteckt. Zahlreiche dieser unliebsamen Teilchen konnten durch die Aktion eingesammelt werden, damit das Entspannen auf dem Platz auch zukünftig Spaß macht und Kinder und Vierbeiner sich unbekümmert barfuß austoben können.

Am Ende der Aktion erschien die ABW, welche zuvor bereits Handschuhe und Müllsäcke bereitgestellt hatte, und nahm die gefüllten Säcke mit. Herzlichen Dank für das tolle Engagement aller Beteiligter!

Alle Fotos von Ruth Wennemar




Day Orange, Ebertplatz, August 2018, Foto: Regina Börschel

Day Orange

Vergangenen Samstag, den 4. August 2018, hat die internationale Bewegung SEEBRÜCKE unter dem Titel „Day Orange“ bundesweit zu Demonstrationen für die Fortsetzung der Seenotrettung von Geflüchteten im Mittelmeer aufgerufen.

Auch in Köln wurden zahlreiche kreative Aktionen und kleine Proteste organisiert, welche Solidarität mit Menschen auf der Flucht ausdrückten. Die Farbe Orange war dabei ebenso präsent wie das Spiel mit Brücken und Wasser Symbolik.

Um an unserem Ebertplatz ein Zeichen zu setzen, hat sich der Brunnen am Platz für eine Nacht in orangenes Licht gehüllt.

 

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Sie zeigt sich solidarisch mit allen Menschen auf der Flucht und fordert von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind. Mehr Infos gibt es hier.

 

Alle Bilder: Regina Börschel




Pressegespräch Rolltreppengestaltung, Ebertplatz, August 2018, Foto: Helle Habenicht

Rolltreppengestaltung

Bei einem Pressegespräch am Dienstag ,den 7. August 2018, auf dem Ebertplatz haben sechs der acht Gewinnerteams ihre Entwürfe für die stillgelegten Rolltreppen präsentiert. 

Nach einer Begrüßung durch Kulturamtsleiterin Barbara Foerster haben Wolfgang Micheel-Fischer von der Bezirksvertretung Innenstadt und Nadine Müseler vom Kulturamt zunächst über die Jurysitzung und Beschlussfassung berichtet.

Im Zuge einer Ausschreibung hatte eine Jury aus 53 Bewerbungen acht künstlerische Konzepte zur Bespielung der Rolltreppen am Ebertplatz ausgewählt. Nach der Inbetriebnahme der Wasserkinetischen Plastik geht damit ein zweiter wichtiger Schritt des Zwischennutzungskonzepts in die Umsetzung. Teil des Beschlusses war die Entscheidung, dass die Erneuerung der defekten Rolltreppen, deren Wiederinbetriebnahme pro Rolltreppe 350.000€ kosten würde, vor 2021 und der geplanten langfristigen Umgestaltung des Ebertplatzes nicht mehr getätigt werden soll. Stattdessen wurde der Idee zugestimmt, die seit 2004 stillstehenden Rolltreppen für eine künstlerische Gestaltung freizugeben.

Die öffentliche Ausschreibung des Kulturamtes zur Gestaltung der Rolltreppen an fünf Ab- und Aufgängen richtete sich an Künstlerinnen und Künstler, Architekten, Designer, Kuratoren und künstlerische Kollektive. Bis zur Frist am 2. Juli 2018 gingen 53 Bewerbungen bei der Stadt Köln ein.

Am 9. Juli 2018 fand im „African Drum“ eine Jurysitzung statt, bei welcher acht Entwürfe von folgender Jury ausgewählt wurden: Wolfgang Micheel-Fischer (Vertreter der Bezirksvertretung), Kay von Keitz (Vertreter Kunstbeirat), Meryem Erkus (Vertreterin Brunnen e.V., Gold+Beton), Linda Nadji (Vertreterin Brunnen e.V., Bruch&Dallas), Grischa Göddertz (Vertreter AG Platzgestaltung und Sohn des Künstlers Wolfgang Göddertz, der die Wasserkinetische Plastik am Ebertplatz gestaltet hat), Andrea Hofmann (raumlabor Berlin, Architektin), Johannes Geyer (Vertreter Stadtraummanagement, Stadt Köln), Nadine Müseler (Vertreterin Kulturamt, Stadt Köln).

Im Anschluss an den einführenden Bericht von Nadine Müseler und Wolfgang Micheel-Fischer, wurden die von Pressevertreter*innen und weiteren Interessierten schon mit Spannung erwarteten acht Gewinnerentwürfe präsentiert. Dazu wurden die Entwürfe, die größtenteils von den Künstler*innen selbstvorgestellt wurden, mit Bildmaterial illustriert, zum Teil waren auch eingereichte Wettbewerbsmodelle zu sehen:

Prof. Oliver Kruse  – Entwurf  „Scalalogia“

Matthias Hoffmann, Tim Panzer, Jan Rothstein und Wiebke Schlüter  – Entwurf „Polemoskop“

Roman Jungblut, Claus Daniel Herrmann – Entwurf „ohne Titel“ als eine reaktive Licht- und Ton-Installation auf den Rolltreppen

Evamaria Schaller, Vera Drebusch – Entwurf „Perspektive“

Iren Tonoian und Martin Kaltwasser – Entwurf „Barren“

Andreas Gehlen, Maria Wildeis  – Entwurf „muddy moves“

Berliner Kollektiv ON/OFF (Anika Neubauer, Berk Asal, Michael Maginness) – Entwurf „Silver Surfer“ (vorgestellt von Nadine Müseler)

Sandy Craus und Sebastian Hahn – Entwurf „Gatecrash“  (vorgestellt von Nadine Müseler)

Erste Eindrücke und Entwürfe wurden bereits in der Vorwoche von einigen Medien abgedruckt wie z.B. im Köner Stadtanzeiger und dem Express. Nach dem Pressegespräch folgten dann weitere: WDR Lokalzeit. 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für die tolle Berichterstattung bedanken!

Rückfragen beantwortet Nadine Müseler vom Referat für Bildende Kunst, Neue Medien und Literatur telefonisch unter 0221/221-23643 oder per E-Mail an nadine.mueseler@stadt-koeln.de.

 

Galerie zum Pressegespräch:

 

 




Gießaktion, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Helle Habenicht

Treffen der AG Begrünung

Nach dem Anlegen mehrerer Beete und gemeinschaftlichen Gießaktionen auf dem Platz, ist die AG Begrünung bereit für weitere Taten! Einige Ideen stehen bereits in den Startlöchern und sollen heute, den 30. Juli, ab 17 Uhr, im oder vorm African Drum bei Kaltgetränken besprochen werden.

Die AG freut sich über neue Gesichter!

Vorläufige Agenda

 1) Idee „Moosgraffiti“: Ist die Idee eines Moosgraffitis realisierbar? 

2) Idee „Vertikales Grün“: Besprechung möglicher Standorte, Pflanzen und Umsetzungsmöglichkeiten

3) Idee „Revere Graffiti“: Wie wärs mit einem Reverse Graffiti an der Passagenwand? Diskussion der Idee und möglicher Motive

3) Kommunikation mit anderen Arbeitsgruppen 

4) Präsentation und Diskussion der Umfrageergebnisse von „Natur am Ebertplatz“

5) Sonstiges




Gießaktion, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Helle Habenicht

Gießaktion 3.0

Auch wenn wir uns sehr über den heißen Sommer freuen, beginnt die Pflanzenwelt langsam unter der anhaltenden Hitzewelle zu leiden. So lassen am Ebertplatz die Blumen die Köpfe hängen, das Gras wird täglich trockener und auch die Bäume lechzen nach Wasser.

Unser Beetpate Jürgen Häns rief daher am Dienstag, den 31. Juli, zur dritten gemeinschaftlichen Gießaktion auf dem Ebertplatz auf.
Viele fleißige Helfer*innen schnappten sich Gießkannen und Eimer und schöpften Wasser aus dem Brunnen, um es anschließend den Pflanzen zu spenden.

Da bisher weder kühle Temperaturen noch Regentage in Sichtweite sind, war es bestimmt nicht die letzte Gießaktion….

Eindrücke von der ersten und der zweiten Aktion gibt es hier:




Jetzt ganz neu: gute Presse!

Was musste sich der Ebertplatz nicht schon alles anhören? Glücklicherweise haben wir uns die ganzen negativen Zuschreibungen nie gemerkt, weil wir den Ort sowieso ganz anders empfinden. Trotzdem ist die Freude natürlich groß, dass auch zum Beispiel Peter Berger und Uli Kreikebaum vom Kölner Stadtanzeiger oder Tobias Wolff von der Kölnischen Rundschau unseren Ebertplatz mit anderen Augen sehen. Vielen Dank für die netten Worte und ja, wir werden auch bei schlechtem Wetter zusehen, dass der Platz belebt bleibt. Hier, hier und hier sind die Artikel zu lesen.




Gießaktion, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Helle Habenicht

Gemeinschaftliche Gießaktion

Auch wenn wir uns sehr über den heißen Sommer freuen, beginnt die Pflanzenwelt langsam unter der anhaltenden Hitzewelle zu leiden. So lassen am Ebertplatz die Blumen die Köpfe hängen, das Gras wird täglich trockener und auch die Bäume lechzen nach Wasser.

Unser Beetpate Jürgen Häns hat daher am 24. Juli zu einer ersten gemeinschaftlichen Gießaktion aufgerufen: Mit Eimern und Gießkannen ausgestattet erschienen zahlreiche Anwohner*innen, um die Pflanzen am Ebertplatz mit Wasser zu versorgen. Auch von den Platzbesucher*innen, die bei einem Kaltgetränk den sonnigen Tag ausklingen ließen, schlossen sich einige spontan dem Bewässerungstrupp an.

Nass wurde am Ende allerdings nicht nur das Grün, sondern auch all jene, die sich zum Auffüllen der Kannen und Eimer in den sprudelnden Brunnen begaben – bei Temperaturen um die 30°C eine willkommene Abkühlung!

Weil´s so schön war, folgt am Freitag, den 27. Juli um 19 Uhr, direkt die nächste Gießaktion.

Wer sich generell für das Thema „Begrünung am Ebertplatz“ interessiert, ist überdies herzlich zum Treffen der AG Begrünung, kommenden Montag ab 17 Uhr im African Drum, eingeladen.

 




Plattformbau RWTH Aachen, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Helle Habenicht

Neues Holzdeck lädt zum Verweilen ein

Nach einer rund zweiwöchigen Bauphase haben die Studierenden der RWTH Aachen heute die Holzplattform am Ostende des Platzes fertigstellt. Fortan kann hier entspannt, gequatscht, oder Eis gegessen werden, und das alles bei einer wunderbaren Aussicht auf den plätschernden Brunnen.

Während die Studierenden zur Mittagszeit noch rege auf der Baustelle arbeiteten, zeigte sich am Abend schon ein anderes Bild: Ein vollständiges Holzdeck, das bereits von den ersten Besucher*innen des Sommerfests erobert wurde. Nachdem der von der Plattform umgebene Baum noch feierlich mit einer bunten Lichterkette geschmückt worden war, konnte endlich auf das gelungene Projekt angestoßen werden.

Ein Ende ist allerdings noch nicht Sicht –  in einem zweiten Schritt soll in den kommenden Wochen der Gastronomiecontainer für das Platz-Café architektonisch aufgewertet werden.

Grundlage für die Bauprojekte bieten Forschungsarbeiten, welche die Studierenden der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Workshop mit Studierenden KISD der TH Köln bereits im Juni erstellt hatten. Die Leitung des „Selbstbauprojekts“ erfolgt durch Nina Gonzalez Silva, Dipl. Ing. Bernadette Heiermann und Dipl. Ing. Arch. Anna Weber (alle RWTH Aachen).

 

 




Sommerfest, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Astrid Piethan

Sommerfest 2018

Am 20.7. findet das jährliche Sommerfest der freien Kunsträume am Ebertplatz statt. Es wird unter anderem eine Installation von Pia Litzenberger geben, eine Video-Performance von Miriam Michel und Konzerte von Angelica Summer, Julia Bünnagel sowie von Winterkälte. Wir feiern ebenfalls die Finissage von „Alles Andere“ .

Die Konzerte finden alle im stärker Schall geschützten Bereich der Passagen und in den Kunsträumen statt. Hierfür wurde eine Genehmigung des Ordnungsamtes erteilt.

Programmdetails:

16 Uhr: Sound-Performances auf der Skulptur „Structure“ von Julia Bünnagel
18 Uhr: Konzert im LABOR
18 Uhr:  Konzert Julia Bünnagel, L’Arte dei Rumori
19 Uhr: Konzert Nassau
20:30Uhr: Konzert Winterkälte
21:30 Uhr: Konzert Angelica Summers

 Aktion: “Failed Artists International” von Florian Egermann

Galerie – alle Bilder von Astrid Piethhan:

 




Wasserkinetische Plastik, Ebertplatz Köln, Juli 2018 Foto: Chris Hüsemeier

KSTA kürt Brunnen zu Nr. 1 der Wasserspielplätze

Foto: Chris Hüsemeier

Keine 48 Stunden nach seiner Wiederinbetriebnahme hat der Brunnen es bereits geschafft, sämtliche Herzen höher schlagen zu lassen: Kinder toben ausgelassen in den Wassermassen und auch der ein oder andere Erwachsene kann es nicht beim bloßen Anblick des Brunnens belassen und stürzt sich unvermittelt in die Fluten.

Mit so viel Action und Charme hat es die „Wasserkinetische Plastik“  binnen 48 Stunden auch zum zweiten Mal in den Kölner Stadt-Anzeiger geschafft. In einem Bericht über „erfrischende Wasserspielplätze in Köln“ wird der begehbare Brunnen direkt an erster Stelle präsentiert:

„Hier wird man sehr nass. Die strömenden Wassermassen gleichen eher einem Wasserfall als einer leichten Dusche. Die Kinder aber haben ihren Spaß dabei. Klettern kann man an den Metallstreben des Brunnens. So wird der Ebertplatz ein großer, zugegeben nicht ganz typischer, Wasserspielplatz. Ein improvisiertes Café am Rand des Platzes und passende Sitzgelegenheiten (als fixe Installation ab Anfang August) sorgen dafür, dass auch die Eltern hier Zeit verbringen können, während die Kinder im Wasser toben.“

Bei solch einem starken Wasserspektakel ist der Hinweis Wechselkleidung einzupacken nicht ganz unberechtigt! 🙂




Brunneneröffnung, Ebertplatz Köln, Juli 2018, Foto: Astrid Piethan

Unser Ebertplatz-Brunnen!

Seit Sonntag den 14. Juli 2018 ist die „Wasserkinetische Plastik“ des Kölner Künstlers Wolfgang Göddertz wieder in Betrieb!

Sie wurde 1977 fertiggestellt, war aber aufgrund eines Ratsbeschlusses und allgemeiner Sparmaßnahmen fast 15 Jahre außer Betrieb. Zur Wiederinbetriebnahme kamen unzählige Kölner und nahmen ihren Ebertplatz mitsamt Brunnen wieder in Besitz.

Nachdem Frau Oberbürgermeisterin Reker ein paar Begrüßungsworte gesprochen hatte, kamen noch Bezirksbürgermeister Hupke und Grischa Göddertz zu Wort, der Sohn des 2016 verstorbenen Künstlers Wolfgang Göddertz sowie Stefanie Klingemann, die mit Grischa Göddertz das künstlerische Rahmenprogramm zum Thema „Wasser Marsch“ organisiert hatte.

Es wurde bis 22 Uhr bei einer Brunnenparty gefeiert und auch am nächsten Tag waren schon wieder viele Kinder spielend im Wasser zu sehen.

Hiermit fand eine Initiative von Grischa Göddertz ihren krönenden Abschluss, die im Juni 2017 mit Unterstützung des Kulturamtes begonnen hatte. Eine Vorarbeit auf der Basis von Zahlen und Fakten, die im Herbst 2017 – als die Zukunft des Platzes stark diskutiert wurde – bereits vorgelegt werden konnte und dann ihren entscheidenden Rückhalt durch den politischen Ratsbeschluss erhielt, der die Wiederinbetriebnahme des Brunnens für 230.000€ beschloss.

Der Entwurf des Brunnens von 9 Metern Höhe und 18 Metern Breite stammt vom Kölner Künstler Wolfgang Göddertz. Mit stündlich 18.000 Litern zirkulierendem Wassern setzt der Brunnen eine große Kraft frei. Eine Kraft, die vor allem Kinder in ihren Bann zieht, und den Ebertplatz bereits früher zu einem beliebten Wasserspielplatz werden ließ.

Am 2. September 1977  standen ähnlich viele Kölner zur erstmaligen Einweihung des Brunnens auf dem Ebertplatz.

Was genau sind die Idee und Entstehungsgeschichte des Brunnen, der so oft als „Wasserkinetische Plastik“ bezeichnet und nun wieder in Betrieb genommen wurde?

Ausgangspunkt war 1969 eine künstlerische Ausschreibung. Es wurden 4 Kölner Künstler von der Stadt angefragt, einen Entwurf für die neue Platzgestaltung des Ebertplatzes zu erarbeiten. Der damalige Kulturausschuss entschied sich 1971 für den eingereichten Entwurf und das Brunnenmodell des Metallbildhauers Wolfgang Göddertz. Der Künstler hatte in den 60er Jahren sein Atelier in einer Jugendstilvilla direkt am Platz, genau dort, wo heute das 6-eckige Ringhochhaus steht. Dieses Gebäude wurde von einigen Künstlern zwischengenutzt und Wolfgang Göddertz beobachtete durch sein Atelierfenster die Kinder, wie sie in der Wasserfontaine des früheren Weihers auf dem Ebertplatz spielten. Als Göddertz dann im Oktober 1969 mit drei weiteren Kölner Künstlern Victor Bonato, Cestmir Janosek und Margret Sander von der Stadt zur künstlerischen Gestaltung aufgefordert wurde, waren die Brunnenkinder sein erster Gedanke. Beim Teelöffelspülen – so heißt es – experimentierte Wolfgang Göddertz dann mit den Teelöffelinnenseiten und kam auf die Idee, wie reizvoll es wäre, wenn das Wasser aus Düsen kommend, so zu Kugeln geformt werden könnte.

Im März 1970 lieferte Göddertz das Modell für die Platzgestaltung mit dem silbrig-matt geschliffenen Edelstahlbrunnen ab. Ein damals einzigartiger Entwurf ohne weltweites Vorbild, Skulptur und Wasserspielplatz zugleich, dem Wasser Formen verleihend und zugleich Lauf-, Kletter- und Sitzgerät. Es war der erste Brunnen, der ebenerdig begehbar und erfahrbar war.

Die Kölner erhielten damals ein Kunstwerk, das nicht nur bestaunt, sondern auch benutzt werden konnte.

Hier ein paar Eindrücke von der Wiederinbetriebnahme am 14.7.2018!

Berichtet wurde in der Kölner Rundschau am 13.7. und 14.7., dem Kölner Stadtanzeiger, dem Express, der Choices und WDR Lokalzeit !

Galerie:

Fotos: Astrid Piethan




Selbstbauprojekt RWTH Aachen, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Helle Habenicht

Selbstbauprojekt gestartet

Auf dem Ebertplatz gibt es seit gestern eine neue kreative Baustelle! Studierende der RWTH Aachen werden in einem ersten Schritt eine Holzplattform auf dem sechseckigen Pflanzbeet am Ostende des Platzes bauen, welche vielleicht schon bei der Brunnen-Party diesen Samstag ihr Debüt als Sitz- und Bühnenfläche feiern kann! In einem zweiten Schritt soll in den kommenden Wochen der Gastronomiecontainer für das Platz-Café architektonisch aufgewertet werden.

Wir sind schon jetzt ganz gespannt, wie sich die baulichen Eingriffe wohl auf unseren Ebertplatz auswirken!

Grundlage für die Bauprojekte bieten Forschungsarbeiten, welche die Studierenden der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Workshop mit Studierenden KISD der TH Köln bereits im Juni erstellt hatten. Die Leitung des „Selbstbauprojekts“ erfolgt durch Nina Gonzalez Silva, Dipl. Ing. Bernadette Heiermann und Dipl. Ing. Arch. Anna Weber (alle RWTH Aachen).

 

 




Dokumentarfilm "DRAUßEN", Foto: Thekla Ehling

Open-Air Kino: „DRAUßEN“

Open-Air Kino: „Draußen“ im Rahmen der 10. Kölner Kino Nächte

D 2018 • 80 Min. • FSK n.b. • Regie: Tama Tobias-Macht, Johanna Sunder-Plassmann

Präsentiert von Real Fiction Filmverleih und Kino Gesellschaft Köln
Gäste: Tama Tobias-Macht, Johanna Sunder-Plassmann und Team

Obdachlose sind überall, aber unsichtbar. Verlierer. Gescheitert, schmutzig, betrunken. Sie leben auf der
Straße und besitzen nichts, können nichts vorzeigen. Nichts was gesellschaftlichen Status sichtbar macht. Nichts was ihrer Persönlichkeit über ihren Anblick hinaus Ausdruck verleihen würde. So das gängige Bild von Menschen, die man lieber übersieht, als sie von Angesicht zu Angesicht wahrzunehmen. Durch seine ungewöhnliche Herangehensweise öffnet dieser Film die Tore zu einer Welt, die uns sonst verborgen bleibt und fordert den Betrachter zum Perspektivenwechsel auf.

Filmbeginn bei Einbruch der Dunkelheit.
Eintritt frei, Spenden willkommen, keine Reservierung möglich

Hier geht’s zum Trailer…

Infoheft als PDF

Website | Facebook

Fotos: Thekla Ehling

Und so sah’s beim ersten Open Air Kinoabend am Ebertplatz aus !

Auch die Hauptdarsteller, die beiden Regisseurinnen, der Produzent aus Berlin und die Projektleiterin des Kölner Strassenmagazins „Draussenseiter“ waren am Platz.

Fotos: Evamaria Schaller und Saskia Hanfland



Performative Installation von Schirin Kretschmann, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Helle Habenicht

FOUNTAIN

Gemeinsam mit der Künstlerin Schirin Kretschmann haben Besucher*innen des Ebertplatzes am 12. Juli 2018 eine temporäre künstlerische Arbeit im Rahmen von „Wasser Marsch!“ realisiert! Der Aufruf laute ein mit Wasser gefülltes Gefäß mitzubringen und es nachmittags am Brunnen abzustellen.

Das sich permanent verändernde Bild um die Brunnenskulptur herum, sowie die Handlungen des Platzierens oder Mitnehmens von Gefäßen, sollte unsere geläufige Wahrnehmung des städtischen Raumes herausfordern. Die Performance fand anlässlich der Instandsetzung des Brunnens von Wolfgang Göddertz am Ebertplatz statt.

Schirin Kretschmann arbeitet im Spannungsfeld von malerischer Installation und ihren Grenzbereichen zu prozessualen Werkformen. Sie sucht einen Widerstand in realen Räumen, Orten und Situationen und setzt nomadische Kompetenzen ein, indem sie spezifische Ressourcen vor Ort nutzt.

 




Pressekonferenz, Ebertplatz, Juli 2018, Foto: Helle Habenicht

Pressegespräch Juli 2018

Am Donnerstag, den 12. Juli 2018, haben das Kulturamt und das Stadtraummanagement in Kooperation mit Grischa Göddertz (Sohn des Brunnenkünstlers Wolfgang Göddertz), Stefanie Klingemann (Kunst Basis Ebertplatz) und Brunnen e.V.  alle Interessierten zu einer Pressekonferenz auf dem Ebertplatz eingeladen.

Ziel war es vornehmlich über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zu informieren: Was ist seit dem Ratsbeschluss des Zwischennutzungskonzeptes passiert, was steht kurz bevor?

Von städtischer Seite gab Johannes Geyer vom Stadtraummanagement einen Rückblick auf die vergangenen drei Monate und Nadine Müseler vom Kulturamt stellte die neue Webseite und den künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung der sechs stillgelegten Rolltreppen vor.
Zur Wiederinbetriebnahme der „Wasserkinetischen Plastik“ und das daran anknüpfende Kulturprogramm sprachen Stefanie Klingemann und Grischa Göddertz und schließlich berichtete Johannes Geyer über das Projekt der Außengastronomie .

Die Pressekonferenz war sehr gut besucht und hätte in keinem schöneren Ambiente stattfinden können: Sonnenstühle und Sonnenschein sorgten für fröhliche Gemüter, während der neue Gastronomiecontainer durch eine bunte Fotowand eine wunderbare Kulisse bot. Im Hintergrund werkelten Studierende der RWTH Aachen fleißig an einem Holzdeck und die Brunnenbaustelle erfuhr ihre letzten Schliffe vorm endgültigen Weichen. Am Platz tut sich etwas, das war augenscheinlich! Hoffentlich ist diese Botschaft auch bei der Presse angekommen, damit sich unser Ebertplatz nach langer Negativberichterstattung auch in den Medien mal wieder von seiner schönen Seite präsentieren kann.

 




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dublab DIALOG am 12.7.

In der Sendung von „dublab Dialog“ vor dem King Georg Büdchen begrüßen wir am 12.7. Stefanie Klingemann (Künstlerin, Kuratorin) und Grischa Göddertz (VJ und Sohn des Brunnen-Künstlers Wolfgang Göddertz). Im Gespräch mit Joscha Creutzfeld (dublab) geht es um das Projekt „Wasser Marsch!“.

Hier gibt’s mehr Infos zum dublab Online Radio und die Podcasts der letzten Sendungen.




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Blauer Himmel im LABOR – Vernissage

Am Samstag den 7. Juli um 19 Uhr findet die Eröffnung der Videoinstallation „The sky is so blue, it’s almost white.“ von Miriam Gossing und Lina Sieckmann im LABOR statt. Die Kunsträume „Gold + Beton“ und „Bruch & Dallas“ eröffnen auch neue Ausstellungen, gemeinsam mit „Alles Andere“ am Ebertplatz.




Nächste Runde dublab DIALOG

Heute, den 28. Juni, gibt’s um 17 Uhr ein weiteres interessantes Gespräch zum Ebertplatz – diesmal im Visier:

Kommen, Gehen, Machen, Tun. Entwicklungen im Kulturbetrieb am Ebertplatz

Ein Gespräch über die Historie der Kunst- und Kulturangebote am Ebertplatz
 
Gesprächspartner:
Yvonne Klasen (freischaffende Küstlerin, Boutique, Karat)

Georg Barringhaus (Künstlerischer Leiter CityLeaks Urban Art Festival)

Wer kommt auf ein erfrischendes Kaltgetränk vorbei?




Bauzaun wird zur interaktiven Kunstfläche

Der Bauzaun, der derzeit die wasserkinetische Skulptur umgibt, wurde über Nacht zur „Interaktionsfläche“ von Künstlern und Passanten!

Aus dem am Zaun befestigten Banner mit dem Titel „WASSER MARSCH“ verschwanden zunächst einige Buchstaben – übrig blieb  „ASS ARSCH“. Die nicht gerade freundlich anmutende Wortwahl, die gewiss das ein oder andere Schmunzeln hervorrief, wurde jedoch nicht lange sich selbst überlassen: Heute Morgen schmückten die sehr passenden Lettern „AS ARS“ (lat. ars = Kunst) den Zaun.

Na, wer das wohl war? Und welche unbekannten Zauberhände werden noch in das Ping Pong Spiel mit einsteigen?

Die Reparaturarbeiten am Brunnen werden jedenfalls noch einige Wochen dauern. Bis dahin werden noch weitere Text- und Bildprogramm von Künstler*innen auf dem Bauzaun zu sehen sein, ausgewählt von Stefanie Klingemann. Nächsten Mittwoch geht’s weiter mit Aqua Viva Sculptura I-III von  JELLYSPOOR.

Mal sehen, welche Entwicklung diese Motive so nehmen werden …

 

 




Ausstellung RWTH/KISD, Ladenlokal ehem. Deutsche Bank am Ebertplatz, Juni 2018, Foto: Helle Habenicht

Forschungsarbeiten

Am Freitag, den 22. Juni 2018, haben Studierende der RWTH Aachen und der KISD (Köln International School of Design) in den Räumlichkeiten der ehemaligen Deutschen Bank am Ebertplatz die Resultate ihrer zweiwöchigen Recherchephase am Platz präsentiert, welche ein Wochenende lang im Rahmen einer Ausstellung begutachtet werden können.

In kleinen Forschungsgruppen hatten die Architektur- und Designstudierenden verschiedene Themenkomplexe wie etwa die Wegbeziehungen und die sozialen Interaktionen auf dem Platz, oder die Berichterstattung zum Platz in Abhängigkeit verschiedener Medien untersucht. Auch wurden einige konkrete Gestaltungsvorschläge ausgearbeitet, welche in Teilen schon bald auf dem Platz umgesetzt werden könnten.

Die gut recherchierte und gestalterisch sehr schön aufbereitete Arbeit der Beteiligten ergänzten bis zum 28.6. die  Ausstellung „Wasser Marsch: Teil II“ von Grischa Göddertz und Stefanie Klingemann zum Bau des Brunnens und Presseartikeln zum Ebertplatz aus den 70ern.




dublab DIALOG am Büdchen

„Gemeinsam statt Nebeneinander“  lautet das heutige Diskussionsthema beim DUBLAB DIALOG am King Georg Büdchen.

Joscha Creuzfeldt sprach mit Martin Herrndorf  (AGORA Köln) und Aileen Berhold (Gemeinschaftsgarten Kölner NeuLand e.V.) über Nachbarschaft und Stadtgestaltung von unten. Wer nicht am Büdchen dabei sein konnte oder das Gespräch nochmal hören möchte, hat natürlich auch die Gelegenheit dazu.

Alle Interviews werden als Podcast archiviert und sind hier als Link zu finden.

 

 




Heute!

Heute, den 18.6., trifft sich ab 16 Uhr die AG Platzgestaltung im African Drum in der Ebertplatzpassage.
Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:
  • Installation & Nutzung Hängesystem
  • weiterer Verlauf Thema Holzdecks
  • Einhausung/ Weiterentwicklung ‚coffeetonogo‘
  • Thema Pavillonentwurf
  • Mobiliar (auch temp.Mobiliar Sudermannstr.)
  • Siebdruck für Stühle – Verleih für TdgL
  • Weiteres Vorgehen Gruppenorganisation & -kommunikation
Auch neue Gesichter sind herzlich willkommen!