Mission Frühjahrsblüher

In den vergangegenen Monaten haben die vielen Blumenbeete am Platz unseren Augen Freude bereitet und Bienen und Insekten einen Lebensraum geboten. Jetzt, mit Auslaufen des Sommers, segeln nicht nur die ersten Blätter von den Bäumen, sondern auch unsere Blumenbeete verlieren an Farbe. Diese Entwicklung wird mit sinkenden Temperaturen leider unaufhaltsam voranschreiten, doch damit zumindest pünktlich zum Frühlingsbeginn die ersten Blumen wieder ihre Köpfe aus der Erden strecken, möchte die AG Begrünung schon jetzt vorsorgen:

Geplant ist eine gemeinschaftliche Zwiebelpflanzaktion am Samstag, den 10. November, ab 11 Uhr. Zwei Beete sollen mir Krokussen, Schneeglöckchen und weiteren Frühjahrsblühern bestückt werden – sie werden mit Unterstützung der Stadt Köln bis zum Aktionstag bereits soweit vorbereitet, dass die Zwiebeln nur noch unter die Erde gebracht werden müssen. Machst Du mit?

Weitere Infos folgen in Kürze.

 

*Beitragsbild von Flash Bros von Pexels



Thorsten Schneider

Herzliche Einladung zur Eröffnung am Freitag, den 19.10.2018 ab 19 Uhr.

Ausstellung
20.10.-10.11.2018

Ebertplatzpassage
50668 Köln
Fr – Sa, 16 – 19 Uhr

www.bruchunddallas.de




papier und gelb

exc präsentiert
papier und gelb im institut für alles mögliche (gemeinde köln)

Ausstellungszeitraum: 20.10.2018-23.11.2018
Eröffnung: 20.10.2018, 19h
ebertplatzpassage, laden 7

es werden künstlerbücher der unpersönlichen figur exc gezeigt.

*about exc:
the impersonal figure exc observes and archives artefacts created by modern culture and natural progression. this research is the soil for projects, presentations and publications in the complementary fields of arts and design, such as architecture, installation, music, photography, film and dance. exc is based in düsseldorf, berlin and new york city. Homepage| Facebook




[bau036]

[bau036] a groupshow from Antwerp by baumusik & friends

Eröffnung: Fr 12.10. //19h
Ausstellungszeitraum: 
13.10. – 4.11.
Ort: GOLD+BETON, Ebertplatzpassage Köln

5 KünstlerInnen aus Belgien, Irland, Dänemark und Deutschland gastieren im GOLD+BETON. Die Ausstellung “[bau036] – a groupshow from Antwerp by baumusik & friends” basiert auf der Gruppenausstellung [bau034], die im Rahmen des Artist Residence Programms LODGERS im M HKA – Museum für zeitgenössische Kunst in Antwerpen gezeigt wurde.

Gäste aus Antwerpen/ Berlin/ Brüssel:
Johann KauthOffice for Joint Administrative Intelligence – OJAI (Gary Farrelly, Chris Dreier), Tea Palmelund, Amber Vanluffelen, Merle Vorwald

Mit Installationen von Timothy Shearer & Janina Warnk und Beiträgen von Benjamin Adams, Jonas Bruns, Minjung Cho, Marie-Claire Delarber, Lukas Goersmeyer, Echo Ho, Sebastian Ingenhoff, Jeandado, Caroline Kox+Antonio de Luca, Malo, Matthew McDonald Bates, Jan-Ole Schiemann, Britta Tekotte, Anchi Trinh, Jakob Weiss, Roland Kaiser Wilhelm und: Eliza Ballesteros & David Lichter, Pia Bergerbusch, Julia Bünnagel, Berta Valin Escofet, Sebastian Fritzsch, Miriam Gossing/Lina Sieckmann/Nicole Wegner, Philipp Hoening, Julia König & Thomas Lambertz, Florian Kuhlmann, Carmen Lenhart und Finn Wagner

Kuratorin: Meryem Erkus für LODGERS #15,
einem Projekt von 
AIR Antwerpen und M HKA

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12.10.
Eröffnung

18.10.
MERLE VORWALD + GIJS de HEIJ: Silikon Skin

03.11.
Finissage mit Musik und Performances:
Office for Joint Administrative Intelligence – TUNNEL LOTTERY
Julia König – WALTER PALMER SHOT A LION

 




Bunte Podesteröffnung

Am Samstag, den 13. Oktober 2018, wurden bei einer Live-Siebdruck-Aktion feierlich die beiden neuen Holzdecks auf der Westseite des Platzes eingeweiht. 

Der Architekt Jonathan Haehn hatte die Podeste zunächst konzipiert und dann in den vergangenen beiden Wochen gemeinsam mit einigen Freunden und Platznutzer*innen gebaut. Nach ihrer Fertigstellung haben es sich schon viele Platzbesucher*innen auf den Decks gemütlich gemacht – eine kleine Einweihungsaktion sollte aber dennoch stattfinden.

So reiste um 13 Uhr das Kollektiv Silksession mit etwa 100 Motiven und 25 Sieben an und lud alle Interessierten ein, Kleidungstücke und Gegenstände zu bedrucken.

Innerhalb kürzester Zeit kristallisierte sich der Ebertplatzbrunnen als Favorit unter allen Motiven heraus, doch auch weitere Formen und Sprüche wurden begeistert ausgewählt, um fortan das einst unifarbene T-Shirt zu zieren.

Die Sonne war zur Stelle und sorgte schließlich für sommerliche Stimmung auf den neuen Decks.

 

 




Pforten des Styx

Ausstellung im Labor in der Ebertplatzpassage: 

Andreas Treutinger – Die Pforten des Styx 

 „Die Pforten des Styx: Perlen europäischer Gusseisenarmaturenwerke, eiserne Löcher,
Verbindungen in die ‚unter uns Welt‘. Achtlos wandern wir über Schächte, Kanäle, Öffnungen,
unbeachtete Rahmungen – eine Aufforderung, den Blick zu senken.“
Andreas Treutinger, Fotografie, Mai 2018

Ausstellung: 12.10. – 26.10.2018 

Eröffnung: Freitag, den 12.10.2018 ab 19 Uhr

Party mit DJ Pinguin Power: Freitag, den 19.10.2018 ab 19 Uhr

Allgemeine Öffnungszeiten:  Fr. bis Sa. 16 – 19 Uhr und nach Vereinbarung

Einige der Werke können auch als Postkarten erstanden werden.

Kontakt: pinguinpower@gmx.de / 0171.3710388

Andreas Treutinger: Die Pforten des Styx, Ausstellung im Labor, Oktober 2018, Foto: Helle Habenicht

 

Die Kunst, im Spiegel des gemeinen Gullys die Welt zu betrachten.

Wer hätte gedacht, welche Gestaltungswut sich auf Gullydeckel zeigt. Da brauchst es ein Auge fürs unentdeckte Detail. Andreas Treutinger hat diese Auge und die enorme Leidenschaft bis hin zur Obsession in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt. Er ist der ungeheueren Formenvielfalt von Gullys auf seinen vielen Reisen in zahlreichen Ländern Europas konsequent und unaufhörlich nachgegangen und hat diese fotografisch eingefangen. Das fotografische Festhalten von ca. 800 Gullydeckel ist dabei erst ein Teil der künstlerischen Arbeit. Das Sortieren, Komponieren der Formenvielfalt zu einem stimmigen und aussagekräftigen Ganzen ein weiterer.
Judith Behmer, Köln

www.labor-ebertplatz.de
Facebook Labor Ebertplatz Köln
Ebertplatzpassage 5 50668 Köln

Mit freundlicher Unterstützung von:




Ein Tag voller Bewegung

Vergangenen Samstag, den 6. Oktober, ging die Reihe „Ebertplatz anders erleben“* in die siebte Runde – diesmal unter dem Motto „Bewegung auf dem Ebertplatz“. Ab mittags wurden Besucherinnen und Besucher eingeladen an verschiedenen sportlichen, spielerischen und kommunikativen Aktionen teilzunehmen und bei Kaffee und Kuchen mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Einen kleinen Veranstaltungsbericht mit einer umso größeren Bildergalerie findet ihr hier.

*Mit der Aktionsreihe „Ebertplatz anders erleben“ hat die Alte Feuerwache Köln seit Oktober 2017 eine Plattform für partizipative Aktionen auf dem Ebertplatz geschaffen. Mit anderen Akteuren und der Stadtteilkonferenz Agnesviertel Eigelstein soll der Ebertplatz gemeinsam mit euch belebt und gestaltet werden.




Heimat unter Palmen

Feierliche Neueröffnung des Büro für Ansiedlungsberatung am Samstag, den 6. Oktober, ab 18.00 in der Ebertplatzpassage

Bei Humus, Bockwurst und Bier sowie einem musikalischen Rahmenprogramm freuen wir uns Sie in gemütlicher Atmosphäre begrüßen zu dürfen!

Das Büro ist dann ab dem 08.10.2018, Mo-Fr, von 10.00 -18.00 Uhr geöffnet.

HEIMAT UNTER PALMEN – BÜRO FÜR AUSSIEDLUNGSBERATUNG in KÖLN*

Deutschland im Jahre 2018: Eine moderne Industrienation, das Land der Dichter und Denker, ein Land in dem wir gut und gerne leben … eigentlich.Die Realität sieht anders aus. Die wirtschaftlichen und politischen Fehltritte der Jahre wirken sich mittlerweile spürbar auf unser alltägliches Leben aus.Der Migrationszuzug hat zu einer deutschen Identitätskrise geführt … viele Deutsche sehen keine Perspektive.

Heimat unter Palmen – Büro für Aussiedlungsberatung bietet professionelle Beratung und Unterstützung bei einer freiwilligen Aussiedlung nach Syrien, Eritrea oder Namibia.
Wir bieten Ihnen kostenlose Beratungsgespräche und Informationsmateral um Ihnen den Neustart im deutschen Außland zu erleichtern.
Besuchen Sie uns in unserem Büro und lassen Sie sich beraten … weil Heimat keine Grenzen kennt.

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Sollten Sie Fragen haben wenden Sie sich bitte an Info@heimatunterpalmen.de.Ich freue mich Sie zur Eröffnung in unserem neuen Büro begrüßen zu dürfen.

mit freundlichen Grüßen

Fabian Lehmann
Geschäftsführung
Heimat unter Palmen – Büro für Aussiedlungsberatung

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Das Büro in Köln wird unterstützt durch das “Institut für alles Mögliche” http://www.i-a-m.tk sowie TIEFGARAGE EBERTPLATZ / Maria Wildeis

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Bewegung am Ebertplatz

Bewegung auf dem Ebertplatz 

Vergangenen Samstag, den 6. Oktober, ging die Reihe “Ebertplatz anders erleben”* in die siebte Runde – diesmal unter dem Motto “Bewegung auf dem Ebertplatz”.

Ab mittags wurden Besucherinnen und Besucher eingeladen an verschiedenen Aktionen teilzunehmen und bei Kaffee und Kuchen mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Die französischne Straßen-Theater Künstler*innen der Gruppe NAÜM hatten in einem vorangehenden Workshop bereits mit einem Dutzend interessierter Kölner*innen eine äußerst amüsante Performance einstudiert, welche – als eine Mischung aus Straßentheater und Percussion – auf große Begeisterung des Publikums stieß.
Beim Square Dance mit der Cologne Bluegrass Bash Band wurde gemeinsam zu Live-Musik das Tanzbein geschwungen und Kolibri Yoga rief zu einer entspannenden Sporteinheit auf dem Platz auf. Darüberhinaus wurde von der Alten Feuerwache Köln ein temporäres Café aufgebaut und eine große Spiele-Ecke eingerichtet, die zum Basteln, Tischtennis und Federball spielen wie auch zum Austoben animierte. Das Kollektiv von “Gutem Begegnen” hat mit den kleinen und großen Gästen Jonglage geübt und das Jugendzentrum Klingelpütz einen Parcours zum Inlineskaten aufgebaut. Frau Mölders organisierte als unsere Ebertplatzexpertin aus dem Veedel außerdem wieder eine spannende Führung mit Anekdoten und Informationen rund um den Ebertplatz.

Wem bei dem heißen Wetter nicht zu Bewegung zu Mute war, konnte an Stellwänden seine Meinung und Wünsche zur Zwischennutzung kund tun oder in einem Sonnenstuhl beim Brunnenplätschern in einen Tagtraum eintauchen.

So schön war’s:

 

*Mit der Aktionsreihe „Ebertplatz anders erleben“ hat die Alte Feuerwache Köln seit Oktober 2017 eine Plattform für partizipative Aktionen auf dem Ebertplatz geschaffen. Mit anderen Akteuren und der Stadtteilkonferenz Agnesviertel Eigelstein soll der Ebertplatz gemeinsam mit euch belebt und gestaltet werden. Hier gibt es Impressionen, vergangener Veranstaltungen im Jahr 2018:

Unterstützt wird das Projekt von LAG Soziokultureller Zentren, Ministerium für Kultur und Wissensschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen, Stadtteilkonferenz Agnesviertel/Eigelstein und Stadt Köln




Helios + Selene

Ach – es war wirklich ein Markt des guten Lebens, den wir mit Helios und Selene am Sonntag, den 30.09.2018, zu Besuch hatten. Es gab schöne und nachhaltige Designstücke, ein bisschen Flohmarkt, Techno Aerobic, leckerstes Essen, gute Musik undundund!

Es freut uns, dass wir so viele zufriedene Gesichter sehen konnten. Wir wurden immer mal wieder gefragt, ob es zu Fortsetzungen kommen wird. Da unsere Planungen aber nicht so weit reichen, warten wir mal ab. Solange können wir dank einiger Bilder in schönen Erinnerungen eines wunderbaren Sommertages schwelgen.

 

Fotos: Gilles Duffaut




Kultur am Ebertplatz

Letzten Dienstag (25.09.2018) wurde der Ebertplatz wieder anders erlebt und das schon zum 6. Mal! Das Projekt “Ebertplatz anders erleben” gab es schon unter den verschiedensten Motti (Erkunden, Zeitreise und Natur) diesmal war das Thema “Kultur am Ebertplatz”.

Es gab Kunstaktionen, ein Info-Café, Umfragen, eine Spiele-Ecke, Upcycling, Mitsingaktionen, ein Impro Theater und Führungen am Eberplatz, was so in etwa ausgesehen hat:

Die Reihe geht auch schon am Samstag, den 06.10.2018 weiter, wenn es dann heißt “Bewegung am Ebertplatz”. Das Programm steht schon und sieht wie folgt aus:

13-19 Uhr Info-Café, Umfragen (auf Stellwänden), Inliner Parcour, Spiele-Ecke
13-13:30 Uhr Dance la place – Musik zum Mittanzen
14-45 Uhr und 15-15:45 Uhr Square Dance
16 Uhr Ebertplatz-Führung

16-17:30 Uhr Yoga
16-18 Uhr Jonglage
17:30 Uhr Ebertplatz-Führung
18-18:30 Uhr Dance la place

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Ebertplatz anders erleben“ statt, dessen Ziel es ist, den Ebertplatz gemeinsam zu beleben und in einer positiven Atmosphäre anders zu erleben. Projektinitiator ist die Alte Feuerwache Köln, unterstützt von LAG Soziokultureller Zentren NW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadtteilkonferenz Agnesviertel/Eigelstein und der Stadt Köln.

 

Fotos (sofern nicht anders angegeben): Gabi Linde



Das Wochenende am Ebertplatz

Auch an diesem Wochenende (28.09. – 30.09.2018) gibt es wieder Action am Ebertplatz. Wie schon diverse Male angekündigt: heute geht’s um 15 Uhr mit Lyrik am Ebertplatz los.

Am Samstag ab 17 Uhr geht es dann weiter mit einer Releaseparty bei Gold + Beton: Es findet nicht nur die erste Liveshow von Huyghend seit drei Jahren statt – nein! Es werden auch die 77 schönsten Cover des Debutalbums H1 gezeigt, jedes ist ein in Handarbeit entstandenes Unikat. Wow!

Außerdem gibt es am Samstag ab 15 Uhr das letzte Mal Büdchenradio, der Herbst lässt sich einfach nicht mehr leugnen. Deswegen zieht dublab danach auch wieder in das regenfeste Quartier in Nippes.

Schon sind wir beim Sonntag angekommen. Da wird auf dem ganzen Platz was los sein: Zu Gast haben wir Helios + Selene, den Markt für gutes Leben. Es gibt faire Klamotten, nachhaltige Sachen von Designern, leckeres Essen, Livemusik und noch so viel mehr. Um 11 Uhr geht’s los, der Eintritt ist frei.

Das war noch nicht alles. Wir haben am Sonntag um 16 Uhr noch was zu bieten: Die Finissage von Piet Home in der ehemaligen Tiefgarage – jetzt Gemeinde Köln – steht auch noch an. Es wird eine Prozession vom Eberplatz aus zur Sankt Gertrud Kirche geben.

 

Foto: Cityleaks Festival Cologne




Helios + Selene auf den 30.9. verschoben

Wegen schlechter Wetterprognosen für Sonntag, den 23.9., mit sehr hoher Regenwahrscheinlichkeit, muss die Veranstaltung Helios + Selene leider um eine Woche verschoben werden. Neues Datum ist Sonntag, der 30.9. 2018.

Drückt die Daumen, damit uns das Wetter kommende Woche Sonntag einen sonnigen, letzten Septembertag beschert.




Platzdichtung

Eine Aktion zu 10 Jahre lyrix – Bundeswettbewerb für junge Lyrik:

Die bundesweite TextTour 2018 –Lyrik auf der Straße. Gelesen, geschrieben, performt – macht am 28. September Halt auf dem Ebertplatz.

 

15.00 – 18.00 Uhr: Gedichtinstallation (auf dem Platz)
Auf dem Ebertplatz beschenken wir euch mit Gedichten rund um den Platz, Köln und die Großstadt. Dichtet mit, dichtet nach, übersetzt, sprecht mit Lyriker*innen und Schüler*innen über ihre Stadtgedichte!

17.30 Uhr: Lyrische Luftpost (auf dem Platz):
Wir lassen Gedichte steigen! So zumindest der Plan – drückt die Daumen, dass noch eine Genehmigung erteilt wird, damit wir unsere und eure Gedicht-Grüße per Luftballon steigen lassen können.

18.00 Uhr: Abschlusslesung (in der Passage):
Özlem Özgül Dündar, Norbert Hummelt, Martin Piekar, Sabine Schiffner und Schüler*innen des Kölner Dreikönigsgymnasiums lesen Köln-Gedichte und weitere Großstadt-Poesie. Ort: Ebertplatzpassage, ehem. Tiefgarage, in den Räumen der Ausstellung „Piet Home – Partisan Artisan“

 

*WAS IST DIE TEXTTOUR?

lyrix wird 10! Um das zu feiern, geht der Bundeswettbewerb „auf Tour“. Vom 9. bis zum 28. September 2018 finden unter dem Motto »TextTour 2018 – Lyrik auf der Straße.« Veranstaltungen in Leipzig, Freiburg, Köln und München statt. Poesie im öffentlichen Raum sichtbar machen – das ist das Ziel der Jubiläumsaktion!

**WAS IST LYRIX?

lyrix ist ein Online-Wettbewerb, aber alles andere als anonym: Im Mittelpunkt steht die Begegnung mit junger Lyrik und ihren Verfasser*innen. Der Wettbewerb wird monatlich zu wechselnden Themen ausgeschrieben; mitmachen können alle zwischen 10 und 20 Jahren.

lyrix dankt der Initiative „Unser Ebertplatz“ und Piet Hume für die freundliche Unterstützung der TextTour 2018!

 

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Mehr Holz!

Seit Juli haben wir ein Holzdeck am Platz, das während des Sommers viel und häufig genutzt wurde – also warum sollte es nur bei dem einen bleiben?! Genau das hat sich der Architekt Jonathan Haehn auch gedacht, weswegen er mit Dir zusammen noch zwei weitere Plattformen bauen möchte. Am 1. Oktober geht es los !

Nochmal zur Erinnerung: Der Ansatz des Zwischennutzungskonzepts am Ebertplatz ist unter anderem, dass durch gemeinsame Aktionen auf dem Platz und um ihn herum die Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl verbessert werden sollen. Die stattfindenden Veränderungen sollen nicht nur bemerkt werden, sondern sollen uns zusätzlich daran erinnern, dass wir alle Impulse setzen können, um den Entwicklungsprozess der Stadt gemeinsam zu gestalten beziehungsweise am Laufen zu halten. Wir alle können teilhaben und positiv Einfluss auf unsere Umwelt nehmen. Wir sind nicht machtlos gegenüber Entscheidungsstrukturen, wir alle sind die Stadt und wir alle können unsere Umwelt gestalten! Also ran an den Ebertplatz!

Ziel des Zwischennutzungskonzepts ist auch die Integration aller Ebertplatznutzer. Haehn möchte hier gerne ansetzen und alle Besucher und Passanten des Platzes ansprechen, auch jene, die ein Stück weit vom Platz verdrängt wurden. Er möchte ihre Position im Gefüge verstehen, sie selber verstehen und mit ihnen zusammen arbeiten. Außerdem soll ihnen das Gefühl vermittelt werden, dass auch sie gesehen genauso wie respektiert werden. Haehn möchte gerne ihren Blickwinkel auf den Ebertplatz, auf Köln und auf Deutschland kennenlernen, weil auch sie Nutzer des Ebertplatzes sind. Der Bau der Douglasienpodeste beginnt am Montag den 1.10.2018 ab 12 Uhr, gemeinsam mit Haehn und 2 Helfern, und findet natürlich direkt am Platz statt. Wohin die Decks gebaut werden und wie die Konstruktion sein soll, damit sie sicher stehen, ist klar. Ansonsten hat Jonathan Haehn so geplant, dass alle Interessierten sich bei dem Gestaltungsprozess mit einbringen können. Alle Ideen sind also willkommen und können direkt umgesetzt werden – es findet ein zum Teil ergebnisoffener Bau statt, der zum Mitmachen und Gestalten motivieren soll.

Das war aber noch nicht alles! Denn es wird noch eine zweite Phase geben: die Podeste sollen auch genutzt werden, wozu der Architekt genauso aufrufen möchte. Hier ist das Ziel, ein selbstorganisiertes Bühnenprogramm auf die Beine zu stellen. Natürlich sind auch hier alle gefragt, jede*r kann seine Vorstellung miteinbringen und die Podeste in die eigene Bühne verwandeln. Also komm auch Du ran, mach mit und erzähl uns von Deinen Ideen, wie der Platz und die Podeste gestaltet und genutzt werden können!




Wie wäre es mit Literatur am Ebertplatz?

Genauer gesagt, geht es um Lyrik.

Zum 10. Geburtstag hat der Bundeswettbewerb lyrix eine Tour durch Deutschland geplant. Morgen gibt es in diesem Rahmen die Veranstaltungsreihe “TextTour 2018 – Lyrik auf der Staße” bei uns. Es geht den Veranstalter*innen mit der Aktion darum, Poesie im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

Hier sind nochmal alle Details:

Eine Aktion zu 10 Jahre lyrix – Bundeswettbewerb für junge Lyrik:

Die bundesweite TextTour 2018 –Lyrik auf der Straße. Gelesen, geschrieben, performt – macht am 28. September Halt auf dem Ebertplatz.

15.00 – 18.00 Uhr: Gedichtinstallation (auf dem Platz)
Auf dem Ebertplatz beschenken wir euch mit Gedichten rund um den Platz, Köln und die Großstadt. Dichtet mit, dichtet nach, übersetzt, sprecht mit Lyriker*innen und Schüler*innen über ihre Stadtgedichte!

17.30 Uhr: Lyrische Luftpost (auf dem Platz):
Wir lassen Gedichte steigen! So zumindest der Plan – drückt die Daumen, dass noch eine Genehmigung erteilt wird, damit wir unsere und eure Gedicht-Grüße per Luftballon steigen lassen können.

18.00 Uhr: Abschlusslesung (in der Passage):
Özlem Özgül Dündar, Norbert Hummelt, Martin Piekar, Sabine Schiffner und Schüler*innen des Kölner Dreikönigsgymnasiums lesen Köln-Gedichte und weitere Großstadt-Poesie. Ort: Ebertplatzpassage, ehem. Tiefgarage, in den Räumen der Ausstellung „Piet Home – Partisan Artisan“




In between: dublab DIALOG

Wie könnte es denn am Ebertplatz weiter gehen? Darüber möchte sich Joscha Creutzfeldt mit seinen Gästen Christian Schaller (Architekt, Köln) und Johannes Geyer (Stadtplanungsamt Stadt Köln, „Unser Ebertplatz“) unterhalten:

Im Mai 2018 ging die Stadt Köln in eine bisher unbekannte „Laborsituation“ zur temporären Zwischennutzung des Ebertplatzes. Durch Gestaltungen, Kulturprogramm und begleitende Öffentlichkeitsarbeit sollte der kontrovers diskutierte Zustand des innerstädtischen Platzes verbessert, die Aufenthaltsqualität erhöht und der Ort wieder als Veedelstreffpunkt in der Nachbarschaft etabliert werden. An runden Tischen kamen Vertreter unterschiedlicher Verwaltungsebenen, Bürger, Künstler und Kulturschaffende zusammen, diskutierten, planten und fassten Beschlüsse auf Augenhöhe zu Modellen und Verfahren in der temporären Nutzung bzw. Bespielung des Platzes. Erste Ergebnisse wie die Reaktivierung des Brunnen, der „Wasserkinetischen Plastik“ von Wolfgang Göddertz, gestalterische Elemente – ein großes Sonnendeck-, die Begrünung und vielseitige Programmformate fanden positiven Wiederhall in der Nachbarschaft und den Tageszeitungen.

Parallel zur temporären Zwischennutzung bis 2020 bereitet die Stadt Köln – im Rahmen des Masterplans zu den Kölner Ringen – die zukünftige bauliche Entwicklung des Platzes vor. Das Verfahren zielt auf eine Ausschreibung ab, auf deren Basis Architekten und Stadtplaner beauftragt werden, den Ebertplatz ab 2021 neu zu gestalten. Beide Verfahren sind technisch, inhaltlich und ihrer Entscheidungsstruktur voneinander entkoppelt. Die Form der Ausschreibung, Ziele und Kriterien sowie die zukünftige Einbindung in den Stadtraum – auch in Bezug auf die Verkehrssituation und nachbarschaftliche Integration – sind noch nicht gefasst und werden aktuell diskutiert.

Zum Anlass der letzten Ausgabe des Dublab Dialogs zum Ebertplatz in 2018 und dem sich ankündigen Herbst werfen wir einerseits einen resümierenden Rückblick auf die Entwicklungen am Platz in diesem Sommer um daran anschließend die zukünftigen Fragen des Ebertplatzes perspektivisch zu diskutieren.




Kommando zurück!

Es war eigentlich geplant, mit dem Bau der beiden Holzplattformen morgen (Donnerstag, den 27.09.2018) zu beginnen. Eigentlich – genau. Da am Ebertplatz in den nächsten Tagen immer wieder Veranstaltungen stattfinden, würden die Arbeiten aber stören. Das möchten wir natürlich nicht. Deswegen verschiebt sich der Baubeginn.

Natürlich werden wir postwendend verraten, wann es nun wirklich losgeht.




Stine Sampers 2018

Wir freuen uns, dass wir die Belgierin Stine Sampers zu ihrer zweiten Kölner Einzelausstellung “(long arms)(forever)” im Labor am Ebertplatz begrüßen dürfen.

Es werden fotografische Arbeiten gezeigt, die als eine Erweiterung ihrer performativen Arbeit der letzten Jahre zu verstehen sind. Fragmente aus Theater und Tanz fließen in die sorgsam inszenierten Portraits und fotografischen Studien ein.

Eröffnung: Freitag, den 28.09.2018 um 19:00 Uhr
Ausstellung: 28.09. bis 05.10.2018

Öffnungszeiten:
29. und 30.09. von 11:00 bis 19:00 Uhr
05.10. von 17:00 bis 19:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Kontakt:
info@stinesampers.com
beckerboris@gmx.de




Singen, spielen und Upcycling

Morgen (Dienstag, 25.9.2018) finden ab 15 Uhr bis 19 Uhr diverse Aktionen im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Ebertplatz anders erleben” statt. Die Alte Feuerwache Köln lädt ein, mit anderen Akteuren und der Stadtteilkonferenz Agnesviertel Eigelstein das diesmalige Schwerpunktthema “Kultur auf dem Ebertplatz” wird auf verschiedene Arten und Weisen umgesetzt:

15-19 Uhr: Kunstaktionen, Info-Café, Umfragen (auf Stellwänden),
Spiele-Ecke, Brettspiele, Rezepttausch-Börse, Upcycling
16 Uhr: Ebertplatz-Führung
16-16.30 Uhr: Mitsingaktion
17-17:30 Uhr: Mitsingaktion
18-19 Uhr: Impro Theater

Also, such dir deine Lieblingsaktion aus und komm vorbei!

 




Planungstreffen heute!

Hast du Lust, nächste Woche Samstag (06.10.2018) im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Bewegung auf dem Ebertplatz” aktiv zu werden? Dann komm doch heute (Montag, den 24.09.2018) um 19 Uhr an den Gastrocontainer am Platz. Sollte das Wetter nicht mitspielen, werden wir zur gleichen Uhrzeit im African Drum in der Ebertplatzpassage sein.

Mit der Aktionsreihe „Ebertplatz anders erleben“ hat die Alte Feuerwache Köln seit Oktober 2017 eine Plattform für partizipative Aktionen auf dem Ebertplatz geschaffen. Jetzt lädt sie ein, mit anderen Akteuren und der Stadtteilkonferenz Agnesviertel Eigelstein den Ebertplatz gemeinsam zu gestalten.

Wir freuen uns darauf, den Ebertplatz gemeinsam mit Dir zu beleben!




Empire Me – Der Staat bin ich!

Was tun, wenn die Verhältnisse nicht so sind, wie man sie sich wünscht?

Nach LUX – KRIEGER DES LICHTS, der am 8.9. ab 20.30 Uhr in einer Open Air Vorführung gezeigt wird, setzt die Kino Gesellschaft Köln die Filmpräsentationen auf dem Ebertplatz fort mit einem Dokumentarfilm über Mikronationen, die weltweit entstanden sind und eine Nischenexistenz jenseits der herkömmlichen Staatengebilde führen:

Samstag, 22.September ab 20.00 Uhr – Ebertplatz Südseite

EMPIRE ME
Der Staat bin ich!
EIN FILM VON PAUL POET
A / D / LUX 2011 – 100 Min. – O.m.dt UT
Mit Musik von Alexander Hacke und DarkDarkDark

*Eintritt frei, keine Reservierungen möglich, bring am besten eine Decke oder ein Sitzkissen mit!

“Der Traum von Utopia, vom besseren Leben im irdischen Paradies wird vom Menschen schon lange und in immer neuen Versionen geträumt. Doch die engmaschigen Lebensprinzipien der globalisierten Weltordnung lassen kaum Alternativen und Visionen zu. Ein Phänomen macht damit Schluss: Das Gründen von Gegengesellschaften. Auf der Suche nach einer idealen Lebenskultur bauen sich hunderte Do-It-Yourself-Staaten ihre eigenen kleinen Welten. Mikronationen, Eco- Villages und Sezessionisten beschreiten mit realen Territorien und Gemeinschaften alternative Wege des Zusammenlebens.

In seinem dokumentarischen Abenteuerfilm EMPIRE ME unternimmt Paul Poet, selbst Veteran alternativer Netzwerke und sozialer Experimente, eine Reise zu sechs dieser Gegenwelten, die unterschiedliche Strömungen dieser Bewegung aussagekräftig repräsentieren. Was auf den ersten Blick bunt, charmant, skurril wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als sympathisch exzentrische Kampfansage –wenn dir deine Welt nicht passt, bau dir deine eigene!

Mit den Bewohnern von Sealand, Hutt River, Damanhur, ZeGG, Christiania und den Schwimmenden Städten von Serenissima.

 

Eine Veranstaltung der Kino Gesellschaft Köln, unterstützt von der Stadt Köln
Foto: RealFiction Filmverleih



Neues im Gold + Beton

Beitragsbild: HUYGHEND Vinyl, Veröffentlichung 29.9.

Im Gold + Beton in der Ebertplatzpassage gibt es in den kommenden Wochen einiges zu sehen und noch mehr zu hören, denn im Vordergrund steht Musik aus Köln.

 

21.9. FINISSAGE ON AIR
/ Live Radio Session mit musikalischen Gästen
live: 17.30h – 18.30h

22.9. Release Abend: ö wst
/ Eine Herzensangelegenheit von Jörg Streichert und Jörg Waschat
ab 21h 

29.9. Release mit Ausstellung
/ Das Label Dorfjungs veröffentlicht HUYGHEND, mit handbemalter Vinyl Edition
17h-22h  

5.10. Köln ist kaput
/ Surprise act + Jenna Schulz

 

12.10. Vernissage
[bau036] – an Antwerp groupshow by baumusik

 

 




dublab DIALOG heute!

Ausnahmsweise findet die Gesprächsreihe dublab DIALOG heute – also an einem Mittwoch (19.09.) statt. Zu Besuch hat Joscha Creutzfeldt Papa Malick Diouf (Mama Afrika) und Christa Morgenrath (Africologne). Das Thema ist “Afrika Hier”, wobei es über afrikanische Kultur, Community und Diaspora in Köln gehen wird:

Mit einem Bevölkerungsanteil von weniger als einem Prozent zählt die offizielle Einwohnergruppe von Menschen aus afrikanischen Ländern zu den Minderheiten im Kölner Stadtgebiet. Unscheinbar sind sie deswegen jedoch lange nicht. Köln verfügt über eine reichhaltige afrikanische Kunst- und Kulturszene, viele afrikanische und an Afrika interessierte Kölner und Kölnerinnen sind aktiv, engagieren sich in Vereinen, Organisationen und Aktionsgruppen, sind Musiker und Künstler und prägen die Stadtkultur mit ihrem Rhythmus. Das Gespräch möchte einen Ein- und Überblick in und auf diese Szene geben und gleichzeitig fragen, wie sich die Realität für Kölner Migrantinnen und Migranten aus afrikanischen Ländern gestaltet.




Concrete – Graustufen

Neue Arbeiten von Gerd Mies im Labor (Ebertplatzpassage) : 

Concrete
Graustufen

Eröffnung: Freitag, den 07.09.2018, ab 19 Uhr
Ausstellung: 07.09. – 21.09.2018
Öffnungszeiten: Fr. bis Sa. 16 – 19 Uhr und nach Vereinbarung
Kontakt: gerdmies@web.de

In seinen neuen Arbeiten befasst sich Gerd Mies mit der Darstellung von Architektur- Ansichten, -Details und -Fragmenten. Sein Hauptmotiv ist die Wotruba Kirche in Wien. Die „aufgestapelten“ Betonteile lösen sich aus der Konstruktion und vereinen sich zu malerischen Bildelementen.




Helios + Selene

+++ Hinweis: Markt aufgrund schlechter Wetterprognosen vom 23.9. auf den 30.9 verschoben. +++

 

Am 30. September ist es soweit: Helios + Selene, der Markt für Gutes Leben, haucht dem Ebertplatz neues Leben und kunterbunte Farbenfreude ein.

Zum ersten Mal ohne Eintritt und gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln darf auf sämtlichen Ebenen des Ebertplatzes der Lebensfreude gefröhnt werden:

Händler mit nachhaltigen Designprodukten und ökologischen Lebensmitteln bestücken die Passagen, während ein quirliger Flohmarkt für Groß und Klein den Platz um den prächtigen Brunnen herum bespielt.

Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit vielversprechenden Newcomer-Acts verspricht den ungebremsten Klanggenuss, während kreative, vegan-vegetarische Foodtrucks für Gaumenfreuden sorgen. Dazu gibt es spannende Kunstinstallationen, beseelende Wellness-Specials wie Massage und Energiebehandlungen, Henna-Tattoos und Frisuren, inspirierende Workshops, soziale Projekte und eine liebevolle und aufwändige Kinderbespaßung. Das alles unter Einbindung der angrenzenden Grünfläche mit gratis Yoga-Klassen, Akrobatik, Tanzperformances und kreativen Mitmach-Aktionen – zauberschön dekoriert.

Na wenn das nicht mal genug gute Gründe sind, um vorbeizukommen! Bring deine Familie und Freunde am Besten direkt mit.

Der Markt Helios + Selene findet regelmäßig in Köln-Ehrenfeld, in der Heliosstraße, statt. Ab und zu besucht er aber auch andere Orte, um sie für einen Tag in eine Oase freudebringender Dinge zu verwandeln. 




Ebertplatzpassage wird heller

Damit die östliche Passage heller und in ihrem Verlauf klarer wirkt – gerade in der nun bevorstehenden dunklen Jahreszeit – wird ab Montag, den 10. September, für drei Wochen die Decke mit speziellen Betonbeschichtungsmaterialien, die dem Oberflächenschutzsystem OS-C des Betons entsprechen, bearbeitet und anschließend in Weiß erscheinen.

Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau hat diese Maßnahme in Absprache mit dem Kulturamt, dem Stadtraummanagement und Akteuren am Platz in Auftrag gegeben. Die Umsetzung erfolgt von Montag bis Donnerstag, zwischen 7 Uhr und 16 Uhr, und Freitag bis 12 Uhr durch die COLORIA GmbH, einem Malermeisterbetrieb aus Köln.

Auch eine intensive Grundreinigung des Bodens in der Passage durch die AWB ist geplant.




Manufactured Wisdom – Weisheit am Sonntag

Momentan läuft im Kunstraum der ehemaligen Tiefgarage die Ausstellung “Partisan Artisan” von Piet Home. Jeden Sonntag finden interaktive Aktionen mit dem Künstler statt – Morgen (Sonntag, 09.09.2018) ab 16 Uhr unter dem Motto “Manufactured Wisdom”.

Piet Home hat bei seinen Arbeiten vor allem die sozialen und philosophischen Bedingungen von Spielsystemen sowie ihr Potenzial der Verschiebung in einen Raum im Fokus. Was das genau zu bedeuten hat, guckst du dir am besten direkt vor Ort an.

Die Ausstellung wird kuratiert von dem Kollektiv, dass hinter dem Namen “Simultanhalle – Raum für zeitgenössische Kunst” steckt. Beheimatet war sie – wie der Name schon andeutet – in dem ursprünglichen Testbau für das Museum Ludwig. Der Kunstraum musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden und ist jetzt erstmal bei uns am Ebertplatz zu Gast.

 

 




Constantin Hartenstein bei ≈ 5

Im Ausstellungsraum ≈ 5  wird seit Samstag, dem 8. September 2018, die Arbeit “An unarmed man with a weapon” präsentiert. Der Künstler Constantin Hartenstein und Vincent Schneider (≈ 5 ) waren bei der Eröffnung gemeinsam vor Ort.

Schaut bis zum 26.10.2018 doch mal vorbei! Weiterführende Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

 

 

 




Die zweite Runde Putzmunter steht an

Klar – die AWB ist täglich am Platz, aber trotzdem sammelt sich hier und da so einiges, was wir wirklich nicht gebrauchen können. Deswegen ruft unsere AG Begrünung am Samstag (08.09.2018) zur zweiten Runde “Putzmunter” auf.

Komm doch um 11 Uhr für etwa 2 Stunden vorbei! Wir bekommen Handschuhe sowie Müllsäcke von der AWB, damit der Platz auch weiter nett anzusehen bleibt.




Das Wochenende klingelt an!

… und passend dazu, wird das Wetter am Samstag (08.09.2018) auch wieder besser. Perfekt! Denn dann wird es die nächste Episode vom Open Air Kino an unserem Ebertplatz geben. Bei Einbruch der Dunkelheit – was vermutlich so gegen 20:30 Uhr sein wird- geht es los und wir bekommen den Film “LUX – Krieger des Lichts” präsentiert: Hier geht es um die Geschichte eines jungen Mannes, der auszieht, Gutes zu tun. Doch anstatt die Welt zu verändern, verändert sie ihn.

Also – pack dein (Sitz-)Kissen ein und komm vorbei!

 

Foto: 24 Bilder Filmagentur



Aktuelle Informationen zum Platz-Café

Der Rat der Stadt Köln hat am 20. März 2018 beschlossen, auf der Platzfläche ein Café- bzw. Biergarten-ähnliches Gastronomieangebot zu ermöglichen. Mittlerweile wurde ein Gastronom durch eine Ausschreibung gefunden: Er heißt Christian Becker, ist seit 25 Jahren in der Kölner Gastronomie tätig und betreibt gemeinsam mit seinem Bruder und dem Team der Foodstock GmbH aktuell noch den kleinen Biergarten am Rheinboulevard.

Seit einiger Zeit steht auch schon ein Container für das zukünftige Platz-Café auf dem Ebertplatz bereit. Auch wir können die Eröffnung kaum noch abwarten, doch müssen aktuell noch einige Erfordernisse wie z.B. die Installation von Wasseranschluss und Abwasserleitung umgesetzt werden. Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe arbeitet mit Hochdruck an Lösungen, um bald möglichst mit dem Angebot starten zu können.

Bis dahin werden wir weiterhin regelmäßig unsere kleine Foto-Ausstellung am Container erweitern.

 




Ausstellung im ≈5

Beitragsbild: Courtesy the artist

Der Ausstellungsraum ≈ 5 freut sich Euch zur nächsten Eröffnung im September einzuladen:

Constantin Hartenstein – An unarmed man with a weapon
Eröffnung: 8.9.,  19:00 – 21:00 Uhr
Laufzeit: 8.9. – 26.10.18 (24h/Tag)

Ihr findet die Ausstellung im U-Bahnhof Ebertplatz, in den Schaufenstern Ausgang Turiner Str./ Eigelstein

 

Exhibition text (by Christina Gigliotti):

how to describe that head rush
it’s like

from a few feet away your shoes sticking to the club floor and lights strobing you smell it
some bodies passing it around its already burning your nostril hairs straight off
finally after staring at them long enough they offer you a sniff

slowly

‘you’ disappear, there is too much vibration too much texture too much sound for you to hold on to so you slip
you fade
eyes closed

its all too much

that power that ultimate blue boy
that synthesized escape

Yours truly!
 
≈ 5




Treffen der AG Begrünung

Die AG Begrünung lädt zu ihrem nächsten Treffen am 3. September, um 17 Uhr, im African Drum (Ebertplatzpassage) ein und freut sich über weitere Interessierte!

Nachdem die AG in den vergangenen Wochen wegen anhaltender Hitze vor allem um das Gießen der Pflanzen am Platz bemüht war, sollen in diesem Treffen mögliche zukünftige Aktionen als AG und in Kooperationen mit anderen Gruppen/Projekten besprochen werden.

 

Vorläufige Agenda

1)  Pflegebedarf der jetzigen Bepflanzung, auch in den Wintermonaten
2) Ideensammlung „Grün“: weitere Bepflanzungen,Beetbereich hinter Sitzfläche, Gestaltungsmöglichkeiten Café-Container, TV-Beitrag „Aktuelle Stunde“, Interview Soenius: mehr Grün?
3) Bienen und Insekten: Thema Nisthilfe 
4)  “Kultur am Ebertplatz”: Machen wir mit am 25.09.?
5) Anfragen: Audioguidetour “Botanischer Garten für Einsteiger” und Reserve Graffiti
6) Sonstiges



Kurator/in und Projektmanager/in gesucht

“Gemeinde Köln” ist ein u. a. durch das Kulturamt der Stadt Köln geförderter Off-/Ausstellungsraum, der sich am Ebertplatz in einem der Ladenlokale in der Passage befindet. Gemeinsam unter dem Dachverband Brunnen e.V. organisieren sich alle Räume in der Passage: “Gemeinde Köln”, Bruch & Dallas, GOLD + BETON, ~Ung5 und Labor.

Im Juli hat sich dort, nach der Schließung des Raumes Tiefgarage, die “Gemeinde Köln” eingefunden, die die Basis des neuen Kunstortes bildet. Die “Gemeinde” ist ein Projekt des Institut für alles Mögliche, Berlin (http://i-a-m.tk/) und ermöglicht dem Ort vielfältige Kooperationsmöglichkeiten innerhalb des Netzwerks und eine Öffnung für alle Interessierten und Projekte, realisiert jedoch kein dauerhaftes Aussstellungsprogramm vor Ort (Max. 1-2 Ausstellungen im Jahr und div. Tagesveranstaltungen).

Um auf die besondere Situation am Ebertplatz eingehen zu können, benötigen wir Unterstützung für den Raum in Form eines Kurators/einer Kuratorin bzw. eines Teams, der/die/das auch Mitglied des Vereins wird. Der oder die Kandidat/in bzw. das Team erfüllt alle Aufgaben, um ein qualitativ hochwertiges und zeitgemäßes Programm fortzusetzen und nach eigenen Kriterien zu etablieren. Ab Januar 2019 oder ggf. schon früher kann der/die Kurator/in je nach Ambition entsprechend viele Projekte durchführen, parallel zu den o.g. Kooperationsveranstaltungen durch das Institut und einigen Kooperationen mit Akteuren am Ebertplatz (KISD Köln, Stadt Köln, Brunnen e.V.).

Die Kosten für den Unterhalt des Raumes und ein vielfältiges Ausstellungsprogramm, wie auch Aufsichten sind gedeckt und müssen vom Kandidaten selbstständig organisiert werden. Es können selbstverständlich auch weitere Mittel akquiriert werden.

Die Ausstellungen am Ebertplatz erfreuen sich einer großen Aufmerksamkeit und die gemeinsamen Eröffnungstermine sind in der lokalen Szene sehr beliebt und bieten daher eine ideale Möglichkeit, das eigene Netzwerk, die eigenen Ideen, einem breiten, professionellen und dennoch gemischten Publikum vorzustellen (wg. Laufkundschaft).

Die Stelle ist nicht befristet (bzw bis zum Umbau des Ebertplatzes, 2021), kann sich aber auch auf einen bestimmten Zeitraum konzentrieren (z.b. 6 Monate, um bestimmtes Programm am Ort vorstellen zu können). Man kann sich allein oder im Team bewerben.

Bei Interesse senden Sie uns in Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen:
– Anschreiben & CV(s)
– ein Gesamtkonzept oder 3 Ausstellungsideen, die Sie am Ort durchführen möchten (fertige Projekte oder realistische, von Ihnen durchführbare Konzepte)
– Referenzen

Die Unterlagen erwarten wir per Email (an Ulrich Steinbach: ulrich@tiefgarage.org) in einem PDF (max 6Mb)

oder per Post an:
Maria Wildeis
Hansaring 66
50670 Köln

Einsendeschluss ist der 10. September (verlängert).

Angaben zum Unternehmen
Unternehmen
“Gemeinde Köln”, Mitglied im Brunnen e.V. / ex Tiefgarge Köln
Ansprechpartner
Maria Wildeis
Adressdaten
Ebertplatzpassage
D
50668
Köln
Telefon
01636384073
E-Mail
wildeis@tiefgarage.org
Angaben zur ausgeschriebenen Stelle
Stellentyp
Freie Mitarbeit
Antrittstermin
Ab Oktober 2018 möglich
Besondere Anforderungen

Der/Die Kandidat/in bzw. das Team sollte über folgende Qualifikationen verfügen:

– Freelance
– Ausstellungstätigkeiten, Erfahrung als Kurator, kritisches Denken
– Interesse an Stadtentwicklung
– Projektmanagement / -assistenz (sorgfältiger Umgang mit Zeit- und Kostenplänen)
– Fördermittelakquise und Fördermittelverwaltung
– gute Kommunikationsfähigkeiten und damit einhergehende Bereitschaft für den Umgang mit verschiedenen Parteien und enger Austausch mit diesen (Stadt, Ämter, Vereinssitzungen, Kunsträume, Kooperationspartner)
– Englisch
– geübter Umgang mit dem eigenen Laptop und seinen Softwareanwendungen
– Photoshop, Indesign etc auch empfehlenswert




Lux – Krieger des Lichts 2018

Beitragsbild: 24 Bilder Filmagentur

Am 8. September wurde der Film  “LUX – Krieger des Lichts” gezeigt, der die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der auszieht, Gutes zu tun. Doch anstatt die Welt zu verändern, verändert sie ihn.

Der schüchterne Endzwanziger Torsten Kachel (Franz Rogowski) lebt mit seiner Mutter (Eva Weißenborn) im Osten Berlins. In der Gestalt von „Lux – Krieger des Lichts“ versucht er, die Welt ein bisschen besser zu machen. Er verteilt regelmäßig Lebensmittel an Obdachlose und hilft auf seinen Streifzügen durch die Stadt, wo er kann. Ein Filmteam begleitet ihn dabei, um über das soziale Engagement des selbsternannten Real Life Superheros zu berichten. Weil sich das jedoch als recht unspektakulär entpuppt, findet Jan, der Regisseur (Tilman Strauss), keinen Geldgeber für sein Projekt. Schließlich bekundet der gierige Produzent Brandt (Heiko Pinkowski) Interesse, allerdings unter der Voraussetzung, dass Jan ihm sensationelleres Material liefert; denn wo Superheld drauf steht, muss auch Superheld drin sein.

Eine Veranstaltung der Kino Gesellschaft Köln, unterstützt von der Stadt Köln




Ebi putz(t)munter 2.0

Ebertplatz putz(t) munter 2.0

Nach der erfolgreichen ersten Runde machte die AG Begrünung am Samstag den 8. September  weiter: Mit vielen helfenden Händen wurde Müll am Platz eingesammelt.

Zwar ist die AWB täglich vor Ort, um die Platzflächen zu reinigen – gerade in den Grünflächen haben sich mit der Zeit allerdings viele Kronkorken und andere Schätze versteckt. Zahlreiche dieser unliebsamen Teilchen wurden eingesammelt, damit das Entspannen auf dem Platz auch zukünftig Spaß macht und Kinder und Vierbeiner sich unbekümmert barfuß austoben können.




Erster Ebertplatz Newsletter verschickt

Wir haben es geschafft – heute ging der erste offizielle “Unser Ebertplatz Newsletter” raus!
Auf seiner Reise in die große weite Welt, hat er schon den Weg in über 100 Postfächer gefunden.

Wer ihn abonniert, bekommt im vier bis sechs Wochen Rhythmus aktuelle Informationen zum Geschehen auf dem Platz, zum regelmäßigen Programm, Veranstaltungsterminen und Mitmachmöglichkeiten.

Einen Blick in den ersten Newsletter kannst Du hier wagen; wenn der Newsletter zukünftig auch in Deinem Postfach landen soll, trag Dich gern hier ein.

 




dublab DIALOG: Twit One

Heute redet Joscha Creutzfeldt mit dem Kölner Producer Twit One. Die beiden werden sich eine Stunde komplett frei und mit absolutem Anspruch auf Unvollständigkeit über die Kölner Musikszene von 1950 bis heute unterhalten. Gigi Campi, WDR, Stockhausen, CAN, Bürgerhaus Stollwerck, a-Musik, Stecken, Groove Attack, ENTBS, und so weiter. Da gibt es also so einiges zu besprechen.

Sei direkt live vor Ort mit dabei am King Georg Büdchen unseres Vertrauens oder eben live auf dublab.de.




Jazz! Jazz! Jazz!

Im Jahr 2017 titelte die ZEIT munter: “Was Köln kann? Jazz!”. Dieser Behauptung wollen wir nachgehen und unterhalten uns bei dublab Dialog in dieser Woche mit Matthias von Welck, selbst Musiker sowie Mitbegründer und Geschäftsführer des Stadtgartens, einer der langlebigsten noch aktiven Konzert- und Spielstätten Kölns.

Wann Wo Wie? – Ein Gespräch über Jazz in Köln, Spielstätten im Allgemeinen und den Stadtgarten im Speziellen.

 




Feriengäste 2018

Feriengäste 2018 – Willkommen in den Ferien!

Bereits zum 6. Mal lud das LABOR Feriengäste ein, die ihre künstlerischen Arbeiten mitbrachten. Anders als in den vorangegangenen Jahren gab es keine zentrale Anreise, sodass die Ausstellung mit jeder neuen Ankunft stetig wuchs.

Am 31. August 2018 wurden die “Feriengäste” bei einem kleinen Fest mit Abbau-Performance verabschiedet…bis zu den nächsten Ferien.




Gießaktion 5.0

Es wurde diesen Sommer bereits vier Mal gemeinschaftlich gegossen, doch leider ist damit noch nicht genug getan. Der letzte Regen konnte nicht sämtliche fehlende Regentage ausgleichen, sodass unsere Bäume und Pflanzen am Platz wieder beginnen die Köpfe hängen zu lassen.

Unser Beetpaate Jürgens Häns ruft daher zusammen mit der AG Begrünung zur nächsten gemeinsamen Gießaktion am Donnerstag, den 23. August, um 18:30 Uhr, auf.

Es sind einige Eimer vorhanden, weitere Gießgefäße aber gern gesehen 🙂




Seifenblasentanz

Unser Wasserkunstwerk wurde am Montag, den 20. August 2018, Schauplatz einer wundersamen Darbietung. Mal riesengroße, mal klitzekleine regenbogenfarbene Seifenblasen umgaben den Brunnen –  in die Luft gezaubert von einem Meister und seinen Schülerinnen.

Seht selbst, welch schöne Bilder auf die Weise entstanden!

 




DIALOG: Platznehmen

DIALOG: Platznehmen –  Urbanes Leben und öffentliche Plätze in Köln
Datum: 13. September, 17-18 Uhr

Ort: King Georg Büdchen

„Architekten und Stadtplaner beschäftigen sich vor allem mit Raum, und die Rückseite der Medaille – das Leben – wird dabei oft vergessen. Urbanes Leben ist das, was zwischen den Gebäuden stattfindet: das komplexe und vielschichtige Leben das sich vor unseren Augen im öffentlichen Raum, seinen Straßen, Durchgängen und Plätzen abspielt.“

Jan Gehl (Architekt und Stadtplaner), der in seiner Heimatstadt Kopenhagen forschte und gestaltete, und damit maßgeblich am Aufstieg der Stadt als international anerkanntes Paradebeispiel für die menschnahe Entwicklung von Städten beteiligt war, eröffnet mit diesen Worten seine Untersuchung zur die Wechselwirkung von öffentlichem Raum und urbanem Leben (Jan Gehl, Birgitte Svarre, Das Leben in Städten, Birkhäuser, 2016).
Neben der Straße als einem der wichtigsten öffentlichen Räume, der nicht nur dem Verkehr dient (wie es Jane Jacobs bereits Anfang der 1960 Jahre gegen den Zeitgeist postulierte), sind es vor allem die Plätze, die zum Biotop von urbanem Leben werden und anhand derer sich die Qualität unseres öffentlichen Raumes beobachten und bewerten lässt. Doch wie steht es um die Kölner Plätze und „deren Platzkultur“? Welche Rolle spielen Sie in der Entfaltung urbanen Lebens in Köln? Wie frei und gleichzeitig verantwortlich sind wir Stadtbewohner in der Gestaltung und Nutzung dieser öffentlichen Plätze, und welche Foren und Verfahrenswege bietet die Stadt Köln in diesen Prozessen? Welche akuten und nachgelagerten Interessenkonflikte entstehen aus der intensiven Platznutzung und wie können sie moderiert werden?
In Bezug auf die aktuelle Entwicklung zu „Unser(em) Ebertplatz“ als gemeinschaftlich gestalteten innerstädtischen Platz werfen wir den Blick auf die Qualität und Nutzungsperspektiven der Kölner Plätze, und hinterfragen dabei die Rolle der Bürger und städtischen Verwaltung für deren Gestaltung und Betreuung.
Genau darum geht es in der nächsten Folge dublab DIALOG, die diesmal von Carla Caspari moderiert wird – sie spricht mit Doris Hohmann (Stellver. Vorsitzende Bürgergemeinschaft Rathenauplatz e.V.) sowie Marco Malavasi (Sprecher FORUM Veranstaltungskultur).



your face,

Sonja Engelhardt
your face,

01.09. – 06.10.2018

Eröffnung: 31.08.2018, 19 Uhr

Ebertplatzpassage
50668 Köln
Fr – Sa, 16 – 19 Uhr

www.bruchunddallas.de

your face, its private blindness the exact extent of the vision it contains —
one of the inborn technologies for traveling
anywhere on earth, up in the air and in outer space, under water, in deserts and on mountains
movements that cannot be tracked until typical —
a softness hard to cure by incantation

 

Sonja Engelhardt
*1975 Mönchengladbach, lebt in Berlin

2010 MFA New York University Steinhardt School, New York City
2006 Diplom Kunsthochschule für Medien Köln
2005 Kunstakademie Düsseldorf

http://akaminds.tumblr.com




Piet Home – Partisan Artisan

Simultanhalle mit Ausstellung zu Gast am Ebertplatz:

Piet Home – Partisan Artisan
Ort: ehem. “Tiefgarage”, Ebertplatzpassage

Eröffnung 2.9.18, 17 Uhr
Laufzeit 3.9. – 30.9.18
Öffnungszeiten: So 16 – 20 Uhr, mit wechselndem Programm (s.u.)

Interactive artwork requires good framing. Like a game needs rules. These ought to be invitations not restrictions. It is in this ‘meta-space’ that freedom exists.

In seinen Arbeiten beschäftigt sich Piet Home mit Formen kollektiver Situationen und ihren architektonischen Anordnungen. Für die Ausstellung Partisan Artisan entwickelt er ausgehend von Überlegungen zu Klassenräumen, Gerichtssälen, Kirchen oder anderen Formen gemeinschaftlicher Ordnungen ein System miniaturhafter Bänke und Tische, die aufgrund ihrer ironischen Fehlkonstruktionen oder Abweichungen in Maß und Form zu Verschiebungen der Perspektive und Zugänglichkeit führen. Aus der non-verbalen Aufforderung der Objekte sie zu nutzen und gegebenenfalls zu korrigieren, entsteht ein spontanes in Beziehung setzen der Besucher zum Ort und seinen Variablen.

Die Ausstellung ist ein offenes Forum, in dem der Künstler zu unterschiedlichen rhetorischen und humorvollen Spielformen wie Manufactured Wisdom oder À la Descartes, einlädt. Dabei interessieren ihn die sozialen und philosophischen Bedingungen von Spielsystemen sowie ihr Potenzial der Verschiebung in einen Raum, der durch die Vorgaben im Vokabular auch auf die Grenzen einer angenommen Freiheit verweisen.
In den Spielen geht es um angeeignete und eigene Narrationen, das kollektive Gedächtnis und seine Trugschlüsse sowie die Produktion von Überlappungen und den Versuch aus einer widersprüchlichen Datenbank zu schöpfen. Außerhalb der Veranstaltungen, an allen anderen Tagen des Monats, stellt der Künstler den Raum für interessierte Personen und andere Konzepte zur Verfügung. Für die Finissage wird es einen Umzug der Möbeleditionen vom Ebertplatz (ehemalige Tiefgarage) zur Sankt Gertrud Kirche geben. Vor Ort wird der Künstler gemeinsam mit den Besuchern akustisch auf den Kirchenraum und seine asymmetrischen Eigenschaften reagieren. Durch das gemeinschaftliche Verschieben und neu arrangieren der Sitzmöbel entsteht eine kollektive Raumerfahrung und flexible Skulptur, neu entdeckter oder verfehlter Anordnungen von Gemeinschaft.

*Piet Home (geb. 1991 in New York, USA) studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf und machte 2016 seinen Abschluss bei Peter Doig. Er lebt und arbeitet in Köln und Amsterdam.

 

02.09.
Einführung + Kenneth’s game

09.09
Manufactured Wisdom

16.09
À la Descartes

23.09
Partisan Artisan

30.09
Umzug zu St.Gertrud + Tu so da kommt der Chef

An allen Terminen ist der Künstler anwesend.

 

**Simultanhalle – Raum für zeitgenössische Kunst gehört zu den ältesten Projekträumen Kölns und wurde von der tschechischen Künstlerin Eva Janošková gegründet. Ursprünglich als Testbau für das Museum Ludwig gedacht entwickelte sich die Halle im Laufe der letzten beinahe vier Jahrzehnte zu einem Kunstraum mit stetigen Ausstellungsprogramm, das seit 1989 von einem immer wieder wechselnden Kuratorium aus KünstlerInnen und TheoretikerInnen geführt wird. Im Dezember 2017 erreichte das Kuratorium die Mitteilung, das aufgrund gravierender baulicher Schäden, die Halle aus Sicherheitsgründen vorerst geschlossen werden musste. Daher ist die Simultanhalle, bis zur Findung einer Lösung, mit ihrem Jahresprogramm für 2018 zu Gast in Kölner Kultureinrichtungen, wie dem PiK- Projektraum im Kunstwerk und der ehemaligen Tiefgarage am Ebertplatz. 




Plakatwand stellt Rolltreppenkunst vor

Nanu, was ist denn das für ein neues Plakat auf der Westseite des Platzes?

Am besten geht ihr selbst mal gucken, denn dort werden seit Freitag, dem 17. August, die erstklassigen Entwürfe präsentiert, welche vor Kurzem die Ausschreibung zur Rolltreppengestaltung gewonnen haben.

Was auf Papier schon interessant aussieht, dürfte umgesetzt zum Staunen veranlassen!
Schon in wenigen Wochen wird die erste Rolltreppe in ein Kunstobjekt verwandelt.

 

Weiterführende Informationen zur Ausschreibung, Gestaltungsentwürfen und zur Pressekonferenz gibt’s hier.

 




SOSNicaragua

Auch am Monatsende bekommen wir noch einmal Besuch:

(español abajo)
Weißt du, was in Nicaragua passiert?

Seit fast vier Monaten leidet Nicaragua unter politischer Gewalt und Repression. Nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen rechnen mit ungefähr 400 Ermordete, 2000 Verletzte und mehrere Verschwundene. Viele, die sich für Demokratie und Menschrechte einsetzen, werden verfolgt und von Parteianhänger*innen und Polizei bedroht. Die Situation in dem mittelamerikanischen Land, indem vor 40 Jahren die letzte sozialistische Revolution in Lateinamerika triumphierte, erlebt nun die bis heute größte Krise seit dem Sturz der Somoza-Diktatur.

Liebe Freunde Nicaraguas,
die deutsch-nicaraguanische Gemeinschaft lädt euch herzlich zu einem kulturellen Nachmittag in Gedenken an und in Solidarität mit Nicaragua ein. Am Sonntag, den 26.08.2018, werden verschiedene Formen des künstlerischen Widerstandes von nicaraguanischen Künstler*innen in und außerhalb Nicaraguas ausgestellt und vorgetragen.
Die Fotoausstellung Glances of Resistance (Blicke des Widerstands) ist eine interdisziplinäre Ausstellung über Protest- und Widerstandskunst aus Nicaragua. Die nicaraguanische Gesellschaft experimentiert in diesem Kontext mit neuen Formaten der zivilen Teilnahme, die traditionelle Machtmuster in Frage stellen. Über 100 Künstler*innen haben ihre Arbeiten eingesendet, die eindrückliche und schmerzhafte Zeugnisse ablegen und doch hoffnungsvoll und mit viel Chuzpe von einem möglichen, neuen Nicaragua erzählen.
Die Theatergruppe Las Amapolas aus Estelí reflektiert, durch einen Monolog von einer Frauenrechtsaktivistin, über die aktuelle Lage des Widerstands in Nicaragua im Vergleich zur Revolution von 1979.
Auch Musik und Poesie werden im Laufe des Nachmittags vorgetragen.
Diese Veranstaltung wird von SOSNicaragua- Alemania, die Städtepartnerschaft Corinto-Köln und der Theatergruppe Las Amapolas organisiert und koordiniert.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme am 26.08 auf dem Ebertplatz in Köln.
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¿Sabes que está pasando en Nicaragua?

Tras casi cuatro meses de protesta, Nicaragua sigue siendo un país profundamente herido y violentado.

Cerca de 400 personas asesinadas por el Gobierno de Nicaragua, hermanxs nicaragüenses desaparecidos, cerca de 2,000 heridos, presxs políticos que están siendo torturados; madres y padres que lloran a sus hijos. La peor crisis de violencia socio-política que se recuerda en el país centroamericano desde el triunfo de la
revolución sandinista hace cuatro décadas

Estimadxs amigxs de Nicaragua,
la diáspora nicaragüense-alemana, les invitamos a unirse en solidaridad con Nicaragua el domingo 26 de agosto para ser parte de una tarde de arte de resistencia, donde ustedes podrán de viva voz conocer lo que en Nicaragua está pasando.

Arte generada por la comunidad artística nicaragüense y amigxs de Nicaragua, quienes están creando discursos paralelamente para presentar otras narrativas al margen de las fuertes imágenes de violencia que predominan en los medios de comunicación.
Tendremos la Exposición Fotográfica “Miradas en resistencia”: una muestra interdisciplinaria sobre el arte de protesta y resistencia en Nicaragua. Más de 100 artistas han presentado sus obras, mismas que dan testimonios impresionantes y dolorosos, sin embargo llenos de esperanza que hablan de una posible nueva Nicaragua.
El Grupo Amapolas (Estelí/ Nicaragua), presentará el teatro como forma de protesta y denuncia. Una activista de derechos humanos, feminista, presentará un monológo a través de sus reflexiones y experiencias de lucha en el contexto de lo que pasa en
Nicaragua.

La música y poesía nos acompañará a lo largo de la acción por Nicaragua!

El eventos está organizado en coordinación con SOSNICARAGUA-Alemania y el Grupo de Teatro Amapolas, con el apoyo del hermanamiento de Corinto – Köln.

Te esperamos este sábado 26 de agosto en Ebertplatz-Köln…
Demostremos nuestra solidaridad con Nicaragua!!
#SOSNicaragua




kolibri Yoga

Es gibt eine weitere Möglichkeit, Yoga auf dem Ebertplatz zu praktizieren!

Am Sonntag, den 16.09.2018, heißt es wieder rein an die bequemen Klamotten! Pack zusätzlich noch eine Yoga-Matte oder ein Handtuch ein und schon steht deiner Sporteinheit auf dem Platz nichts mehr im Wege. Jede*r ist willkommen bei der kostenlosen Session mitzumachen.

Der Kurs wird angeboten von kolibri  (ko|li|bri [karib.-fr.] der; Position im Yoga, die immer dann eingenommen wird, wenn man das Gleichgewicht verliert). kolibri lädt Dich ein, beherzt und mutig Neues zu wagen, Deine Komfortzone zu verlassen und besonders in wackligen Situationen cool zu bleiben. Das Kursangebot ist vielfältig, sowohl im Studio als auch an verschiedenen Orten in Köln und Umgebung.

So sah es beim ersten Yoga-Treffen auf dem Ebertplatz aus:




Platzmobiliar

Lange konnte man sich nur auf der Waschbetonmauer rund um den Ebertplatz niederlassen. Oder aber man brachte sich eine eigene Sitzdecke mit.
Nachdem die angehenden Architekt*innen von der RWTH Aachen uns bereits ein wunderbares Holzdeck am Ostende des Platzes beschert haben, sind derzeit weitere Sitzgelegenheiten in Planung: Für den Platz soll, zusammen mit einer kleinen Gruppe von Studierenden und dem Werkstattleiter Gerd Mies der KISD (Köln International School of Design), ein modulares und erweiterbares Mobiliar entstehen. Die ersten Ideen und freien Entwürfe der Studierenden wurden bereits im Juli ausgestellt. Nach den Semesterferien wird dann mit Hochdruck an einem gemeinsamen Design gearbeitet. Grischa Göddertz, der als Sohn des Brunnenkünstlers eine entscheidende Rolle bei der Wiederinbetriebnahme des Brunnens spielte, wird aufgrund seiner beruflichen Vorkenntnisse als Designer von Stadtmobiliar die Planung anleiten.

Beteiligte Studenten: Carsten in der Elst, Johannes Matthias Mechler, Nils Leonard Kittel, Julian Marticke und Benjamin Bräuer

 

Public Furnishing Projekt, Ebertplatz 2018




Timecode

“Timecode” – Lichtprojekt im Bruch&Dallas         

Vernissage: 30.11.2018  ||  bis zum 03.01.2018

Licht ist Code der Zeit. Unser Lebensrhythmus stützt sich vorwiegend auf die elementare sensorische Wahrnehmung von Licht.
Das Projekt “Timecode” möchte die Varianz von Licht, das sich zum gleichen Zeitpunkt an verschiedenen geografischen Orten ereignet, im Innenraum der Galerie Bruch&Dallas nachempfinden und gleichzeitig der Architektur der Ebertplatz-Passagen entgegensetzen. Zwischen den massiven Betonplatten des Platzes sollen die Räumlichkeiten des Ausstellungsortes zu einem geschlossenen Lichtkörper werden, der nicht betretbar und nur von außen zu betrachten ist. Die blickdichte Glasfassade lässt die Galerie als ein Lichtcontainer erscheinen, innerhalb dessen sich verschiedene Lichträume abgrenzen. Jeder dieser Lichträume knüpft an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Uhrzeit an und nimmt den Betrachter*in auf eine imaginäre Reise durch verschiedene Licht-Zonen mit.

Beteiligte Künstlerin*innen: Lyoudmila Milanova, Martin Hesselmeier




Bad News Are Good News

Heute gibt es endlich wieder eine Ausgabe dublab DIALOG am King Georg Büdchen! Joscha Creutzfeldt hat Melanie Weidemüller (Stadtrevue Köln) und Mario Anastasiadis (Universität Bonn) eine Einladung geschickt, um mit ihnen über Medienwirkung und das Zusammenspiel von Berichterstattung und öffentlicher Wahrnehmung zu reden. Natürlich ist das beste Beispiel unser Ebertplatz, um den es natürlich auch gehen wird.

„Dealer, Drogen, dunkle Ecken: Sind die Städte machtlos?“ So lautete der Titel eines im Mai stattgefundenen Talks des WDR5 auf dem Ebertplatz. Er steht damit sinnbildlich für ein immer wiederkehrendes Phänomen: Der Platz in Köln fällt seit Jahren vor allem durch schlechte Schlagzeilen auf. In unserem wöchentlichen Talkformat „dublab Dialog“ möchten wir von diesem Beispiel ausgehend fragen, wie mediale – sowohl regionale als auch überregionale – Berichterstattung zur öffentlichen Wahrnehmung beiträgt und inwieweit sie den bestehenden Diskurs beeinflusst.

Moderation: Joscha Creutzfeldt

Gäste: Melanie Weidemüller, Mario Anastasiadis

Redaktion: Georg Barringhaus, Carla Kaspari




Niedriger Wasserdruck am Brunnen behoben

Hat unser Brunnen nicht einmal kräftiger gesprudelt? Diese Frage schoss in den vergangenen Tagen vielen durch den Kopf!

Tatsächlich war der Wasserdruck einige Tage nicht mehr ausreichend. Um zu vermeiden, dass bei weiterem Betrieb des Brunnens die Pumpen beschädigt werden, begab sich die Firma Rehnus am Montag, den 13. August auf Ursachensuche. Während in vielen Medien schon die wildesten Spekulationen über schwerwiegende Defekte und längerfristiges Abschalten laut wurden, blieb der Brunnen cool. Warum auch die ganze Aufregung? Er wollte uns mit dem niedrigen Wasserdruck nur signalisieren, dass sein Filter mal gereinigt werden müsste. Ein paar Überreste der Alphalterneuerung hatten sich dort abgelagert. Nach ihrer Beseitigung sprudelte der Brunnen ab dem Nachmittag bereits wieder mit voller Kraft.

 

 

 




Gießaktion 4.0

Die meisten von uns lieben den Sommer und erfreuen sich der vielen Sonnenstunden, die er uns gerade beschert. Pflänzchen und Bäume leiden jedoch zunehmend unter der anhaltenden Trockenphase, sodass viele Menschen seit Tagen mit unseren grünen Genossen auf ein regenreiches Unwetter hinfiebern.

Erst war es für Mittwoch vorhergesagt, dann für Donnerstag Nachmittag. Und tatsächlich zogen dunkle, vom starken Wind getriebene Wolken über die Stadt – aber Regen, von wegen!

Das bedeutet leider auch für die Pflanzenwelt am Ebertplatz akuten Wassermangel. Gemeinsam ruft die AG Begrünung daher Morgen, Freitag, den 10. August, ab 19 Uhr zur nächsten gemeinsamen Gießaktion auf.

Kommt gerne mit Gießkanne vorbei und macht mit beim gemeinsamen Regentanz..ääh, der gemeinsamen Gießaktion!




Aktion Putzmunter

Nach einigen gemeinsamen Gießaktionen in den vergangenen Wochen, hat die AG Begrünung am Samstag den, 4. August 2018, zu einer kollektiven Reinigungsaktion auf dem Ebertplatz aufgerufen.

Erst waren sie nur zu zweit, dann zu viert und zu fünft, und plötzlich haben allerlei Leute, die sich auf dem Platz aufhielten, beim gemeinsamen Müllsammeln mitgemacht!

Zwar ist die AWB täglich vor Ort, um die Platzflächen zu reinigen – gerade in den Grünflächen haben sich mit der Zeit allerdings viele Kronkorken und andere Schätze versteckt. Zahlreiche dieser unliebsamen Teilchen konnten durch die Aktion eingesammelt werden, damit das Entspannen auf dem Platz auch zukünftig Spaß macht und Kinder und Vierbeiner sich unbekümmert barfuß austoben können.

Am Ende der Aktion erschien die ABW, welche zuvor bereits Handschuhe und Müllsäcke bereitgestellt hatte, und nahm die gefüllten Säcke mit. Herzlichen Dank für das tolle Engagement aller Beteiligter!

Alle Fotos von Ruth Wennemar




Day Orange

Vergangenen Samstag, den 4. August 2018, hat die internationale Bewegung SEEBRÜCKE unter dem Titel „Day Orange“ bundesweit zu Demonstrationen für die Fortsetzung der Seenotrettung von Geflüchteten im Mittelmeer aufgerufen.

Auch in Köln wurden zahlreiche kreative Aktionen und kleine Proteste organisiert, welche Solidarität mit Menschen auf der Flucht ausdrückten. Die Farbe Orange war dabei ebenso präsent wie das Spiel mit Brücken und Wasser Symbolik.

Um an unserem Ebertplatz ein Zeichen zu setzen, hat sich der Brunnen am Platz für eine Nacht in orangenes Licht gehüllt.

 

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Sie zeigt sich solidarisch mit allen Menschen auf der Flucht und fordert von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind. Mehr Infos gibt es hier.

 

Alle Bilder: Regina Börschel




Rolltreppengestaltung

Bei einem Pressegespräch am Dienstag ,den 7. August 2018, auf dem Ebertplatz haben sechs der acht Gewinnerteams ihre Entwürfe für die stillgelegten Rolltreppen präsentiert. Zwei von ihnen („hervorragend“ und „Polemoskop“) werden bereits im Oktober baulich umgesetzt. 

Nach einer Begrüßung durch Kulturamtsleiterin Barbara Foerster haben Wolfgang Micheel-Fischer von der Bezirksvertretung Innenstadt und Nadine Müseler vom Kulturamt zunächst über die Jurysitzung und Beschlussfassung berichtet.

Im Zuge einer Ausschreibung hatte eine Jury aus 53 Bewerbungen acht künstlerische Konzepte zur Bespielung der Rolltreppen am Ebertplatz ausgewählt. Nach der Inbetriebnahme der Wasserkinetischen Plastik geht damit ein zweiter wichtiger Schritt des Zwischennutzungskonzepts in die Umsetzung. Teil des Beschlusses war die Entscheidung, dass die Erneuerung der defekten Rolltreppen, deren Wiederinbetriebnahme pro Rolltreppe 350.000€ kosten würde, vor 2021 und der geplanten langfristigen Umgestaltung des Ebertplatzes nicht mehr getätigt werden soll. Stattdessen wurde der Idee zugestimmt, die seit 2004 stillstehenden Rolltreppen für eine künstlerische Gestaltung freizugeben.

Die öffentliche Ausschreibung des Kulturamtes zur Gestaltung der Rolltreppen an fünf Ab- und Aufgängen richtete sich an Künstlerinnen und Künstler, Architekten, Designer, Kuratoren und künstlerische Kollektive. Bis zur Frist am 2. Juli 2018 gingen 53 Bewerbungen bei der Stadt Köln ein.

Am 9. Juli 2018 fand im „African Drum“ eine Jurysitzung statt, bei welcher acht Entwürfe von folgender Jury ausgewählt wurden: Wolfgang Micheel-Fischer (Vertreter der Bezirksvertretung), Kay von Keitz (Vertreter Kunstbeirat), Meryem Erkus (Vertreterin Brunnen e.V., Gold+Beton), Linda Nadji (Vertreterin Brunnen e.V., Bruch&Dallas), Grischa Göddertz (Vertreter AG Platzgestaltung und Sohn des Künstlers Wolfgang Göddertz, der die Wasserkinetische Plastik am Ebertplatz gestaltet hat), Andrea Hofmann (raumlabor Berlin, Architektin), Johannes Geyer (Vertreter Stadtraummanagement, Stadt Köln), Nadine Müseler (Vertreterin Kulturamt, Stadt Köln).

Im Anschluss an den einführenden Bericht von Nadine Müseler und Wolfgang Micheel-Fischer, wurden die von Pressevertreter*innen und weiteren Interessierten schon mit Spannung erwarteten acht Gewinnerentwürfe präsentiert. Dazu wurden die Entwürfe, die größtenteils von den Künstler*innen selbstvorgestellt wurden, mit Bildmaterial illustriert, zum Teil waren auch eingereichte Wettbewerbsmodelle zu sehen:

Prof. Oliver Kruse  – Entwurf  „Scalalogia“

Matthias Hoffmann, Tim Panzer, Jan Rothstein und Wiebke Schlüter  – Entwurf „Polemoskop“

Roman Jungblut, Claus Daniel Herrmann – Entwurf „ohne Titel“ als eine reaktive Licht- und Ton-Installation auf den Rolltreppen

Evamaria Schaller, Vera Drebusch – Entwurf „Perspektive“

Iren Tonoian und Martin Kaltwasser – Entwurf „Barren”

Andreas Gehlen, Maria Wildeis  – Entwurf „muddy moves“

Berliner Kollektiv ON/OFF (Anika Neubauer, Berk Asal, Michael Maginness) – Entwurf „Silver Surfer“ (vorgestellt von Nadine Müseler)

Sandy Craus und Sebastian Hahn – Entwurf „Gatecrash“  (vorgestellt von Nadine Müseler)

Erste Eindrücke und Entwürfe wurden bereits in der Vorwoche von einigen Medien abgedruckt wie z.B. im Kölner Stadtanzeiger und dem Express. Nach dem Pressegespräch folgten dann weitere: WDR Lokalzeit. 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für die tolle Berichterstattung bedanken!

Rückfragen beantwortet Nadine Müseler vom Referat für Bildende Kunst, Neue Medien und Literatur telefonisch unter 0221/221-23643 oder per E-Mail an nadine.mueseler@stadt-koeln.de.

 

Galerie zum Pressegespräch:

 

 




Treffen der AG Begrünung

Nach dem Anlegen mehrerer Beete und gemeinschaftlichen Gießaktionen auf dem Platz, ist die AG Begrünung bereit für weitere Taten! Einige Ideen stehen bereits in den Startlöchern und sollen heute, den 30. Juli, ab 17 Uhr, im oder vorm African Drum bei Kaltgetränken besprochen werden.

Die AG freut sich über neue Gesichter!

Vorläufige Agenda

 1) Idee “Moosgraffiti”: Ist die Idee eines Moosgraffitis realisierbar? 

2) Idee “Vertikales Grün”: Besprechung möglicher Standorte, Pflanzen und Umsetzungsmöglichkeiten

3) Idee “Revere Graffiti”: Wie wärs mit einem Reverse Graffiti an der Passagenwand? Diskussion der Idee und möglicher Motive

3) Kommunikation mit anderen Arbeitsgruppen 

4) Präsentation und Diskussion der Umfrageergebnisse von “Natur am Ebertplatz”

5) Sonstiges




Gießaktion 3.0

Auch wenn wir uns sehr über den heißen Sommer freuen, beginnt die Pflanzenwelt langsam unter der anhaltenden Hitzewelle zu leiden. So lassen am Ebertplatz die Blumen die Köpfe hängen, das Gras wird täglich trockener und auch die Bäume lechzen nach Wasser.

Unser Beetpate Jürgen Häns rief daher am Dienstag, den 31. Juli, zur dritten gemeinschaftlichen Gießaktion auf dem Ebertplatz auf.
Viele fleißige Helfer*innen schnappten sich Gießkannen und Eimer und schöpften Wasser aus dem Brunnen, um es anschließend den Pflanzen zu spenden.

Da bisher weder kühle Temperaturen noch Regentage in Sichtweite sind, war es bestimmt nicht die letzte Gießaktion….

Eindrücke von der ersten und der zweiten Aktion gibt es hier:




Sonnengrüße – Yoga Teil 2

Es gibt eine weitere Möglichkeit, Yoga auf dem Ebertplatz zu praktizieren. Am Sonntag, den 05.08.2018 heißt es wieder ran an die bequemen Klamotten! Pack zusätzlich noch eine (Yoga-)Matte oder ein Handtuch ein und schon steht dem Schwitzen auf dem Platz nichts mehr im Wege. Jede*r ist willkommen und das Beste ist: die Veranstaltung ist auch noch kostenfrei.

Der Kurs wird angeboten von kolibri  (ko|li|bri [karib.-fr.] der; Position im Yoga, die immer dann eingenommen wird, wenn man das Gleichgewicht verliert). kolibri lädt Dich ein, beherzt und mutig Neues zu wagen, Deine Komfortzone zu verlassen und besonders in wackligen Situationen cool zu bleiben. Das Kursangebot ist vielfältig, sowohl im Studio als auch an verschiedenen Orten in Köln und Umgebung.

So sah es beim ersten Yoga-Treffen auf dem Ebertplatz aus:




Yoga auf dem Platz

 

Sonnengrüße auf dem Ebertplatz? Ja, das ist möglich und bereitet neben dem plätschernden Brunnen sogar sehr viel Freude!

Am Sonntag, den 30. Juli 2018, hat “kolibri” zum gemeinsamen Yoga praktizieren eingeladen. Eine Gruppe von rund zehn Yogis fand sich zusammen, um gemeinsam mit seichten Bewegungen in den Tag zu starten. Und weil´s so schön war, soll sich die gemeinsame Sport-Session im Sommer regelmäßig auf dem Platz wiederholen.

Der Kurs wird angeboten von kolibri  (ko|li|bri [karib.-fr.] der; Position im Yoga, die immer dann eingenommen wird, wenn man das Gleichgewicht verliert). kolibri lädt Dich ein, beherzt und mutig Neues zu wagen, Deine Komfortzone zu verlassen und besonders in wackligen Situationen cool zu bleiben. Das Kursangebot ist vielfältig, sowohl im Studio als auch an verschiedenen Orten in Köln und Umgebung.

 




Jetzt ganz neu: gute Presse!

Was musste sich der Ebertplatz nicht schon alles anhören? Glücklicherweise haben wir uns die ganzen negativen Zuschreibungen nie gemerkt, weil wir den Ort sowieso ganz anders empfinden. Trotzdem ist die Freude natürlich groß, dass auch zum Beispiel Peter Berger und Uli Kreikebaum vom Kölner Stadtanzeiger oder Tobias Wolff von der Kölnischen Rundschau unseren Ebertplatz mit anderen Augen sehen. Vielen Dank für die netten Worte und ja, wir werden auch bei schlechtem Wetter zusehen, dass der Platz belebt bleibt. Hier, hier und hier sind die Artikel zu lesen.




dublab Dialog: heute!

Diese Woche geht es im dublab Dialog um die temporäre Architektur in der Stadtraumgestaltung. Zu dem Thema hat Joscha Creuzfeldt die beiden Expertinnen Dipl. Ing. Anna Marijke Weber (RWTH Aachen) und Dr. Hanna Hinrichs (StadtBauKultur NRW) eingeladen:

Unsere Gesellschaft und Städte sind im Wandel. Die bereits in den 1970er Jahren postulierte „verstädterte Gesellschaft“ (Lefebvre, Henri) bestimmt unser Handeln und Denken, unsere Wirtschaft und Politik. In seinem Essay „Vom Wissen der Städte. Urbane Räume als Labore der Zivilgesellschaft“ beschreibt Wolfgang Kaschuba einen „kulturellen Paradigmenwechsel“ von Urbanität, der sich in den heutigen Städten vollzieht. Gemeint ist damit der Bruch mit einer fordistischen Auffassung von Stadt, die industrielle Produktion, Verkehr und kapitalistischen Konsum in den Vordergrund stellt.

„Der neue Urbanismus“ entdeckt die Stadt hingegen als Kultur- und Lebenswelt. Die Akteure dieser sich entwickelnden selbstbewussten Stadtgesellschaft suchen und fordern mehr Teilhabe an Stadtplanung und Stadtraumgestaltung, mehr soziales Leben und kulturelle Vielfalt in den Städten. Modelle der temporären, ortsspezifischen und partizipativen Gestaltung des öffentlichen Raumes durch Temporäre Architektur oder urbanem Mobiliar werden vielerorts erprobt – so auch im Rahmen des Zwischennutzungskonzeptes auf dem Ebertplatz.

Welche Möglichkeiten bieten diese Medien in der Umgestaltung des öffentlichen Raumes? Welche Nutzungsperspektiven werden durch sie eröffnet? Welche strukturellen und räumlichen Grundlagen müssen/können Städte schaffen um solch Prozesse zu ermöglichen und zu fördern? Hierzu diskutieren wir zum Anlass der aktuellen Mitgestaltung des Ebertplatzes durch Studenten der RWTH Aachen.

Live zuhören:

http://dublab.de/radio




Zweite Gießaktion

Auch wenn wir uns sehr über den heißen Sommer freuen, beginnt die Pflanzenwelt langsam unter der anhaltenden Hitzewelle zu leiden. So lassen am Ebertplatz die Blumen die Köpfe hängen, das Gras wird täglich trockener und auch die Bäume lechzen nach Wasser.

Unser Beetpate Jürgen rief daher zu einer gemeinschaftlichen Gießaktion am Freitag den 27. Juli auf. Mit mitgebrachten Eimern und Gießkannen wurde der Brunnen zur Wasserquelle.

Eindrücke von der ersten Gießaktion gibt es hier.




Gemeinschaftliche Gießaktion

Auch wenn wir uns sehr über den heißen Sommer freuen, beginnt die Pflanzenwelt langsam unter der anhaltenden Hitzewelle zu leiden. So lassen am Ebertplatz die Blumen die Köpfe hängen, das Gras wird täglich trockener und auch die Bäume lechzen nach Wasser.

Unser Beetpate Jürgen Häns hat daher am 24. Juli zu einer ersten gemeinschaftlichen Gießaktion aufgerufen: Mit Eimern und Gießkannen ausgestattet erschienen zahlreiche Anwohner*innen, um die Pflanzen am Ebertplatz mit Wasser zu versorgen. Auch von den Platzbesucher*innen, die bei einem Kaltgetränk den sonnigen Tag ausklingen ließen, schlossen sich einige spontan dem Bewässerungstrupp an.

Nass wurde am Ende allerdings nicht nur das Grün, sondern auch all jene, die sich zum Auffüllen der Kannen und Eimer in den sprudelnden Brunnen begaben – bei Temperaturen um die 30°C eine willkommene Abkühlung!

Weil´s so schön war, folgt am Freitag, den 27. Juli um 19 Uhr, direkt die nächste Gießaktion.

Wer sich generell für das Thema “Begrünung am Ebertplatz” interessiert, ist überdies herzlich zum Treffen der AG Begrünung, kommenden Montag ab 17 Uhr im African Drum, eingeladen.

 




Neues Holzdeck lädt zum Verweilen ein

Nach einer rund zweiwöchigen Bauphase haben die Studierenden der RWTH Aachen heute die Holzplattform am Ostende des Platzes fertigstellt. Fortan kann hier entspannt, gequatscht, oder Eis gegessen werden, und das alles bei einer wunderbaren Aussicht auf den plätschernden Brunnen.

Während die Studierenden zur Mittagszeit noch rege auf der Baustelle arbeiteten, zeigte sich am Abend schon ein anderes Bild: Ein vollständiges Holzdeck, das bereits von den ersten Besucher*innen des Sommerfests erobert wurde. Nachdem der von der Plattform umgebene Baum noch feierlich mit einer bunten Lichterkette geschmückt worden war, konnte endlich auf das gelungene Projekt angestoßen werden.

Ein Ende ist allerdings noch nicht Sicht –  in einem zweiten Schritt soll in den kommenden Wochen der Gastronomiecontainer für das Platz-Café architektonisch aufgewertet werden.

Grundlage für die Bauprojekte bieten Forschungsarbeiten, welche die Studierenden der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Workshop mit Studierenden KISD der TH Köln bereits im Juni erstellt hatten. Die Leitung des „Selbstbauprojekts“ erfolgt durch Nina Gonzalez Silva, Dipl. Ing. Bernadette Heiermann und Dipl. Ing. Arch. Anna Weber (alle RWTH Aachen).

 

 




Sommerfest 2018

Am 20.7. findet das jährliche Sommerfest der freien Kunsträume am Ebertplatz statt. Es wird unter anderem eine Installation von Pia Litzenberger geben, eine Video-Performance von Miriam Michel und Konzerte von Angelica Summer, Julia Bünnagel sowie von Winterkälte. Wir feiern ebenfalls die Finissage von „Alles Andere“ .

Die Konzerte finden alle im stärker Schall geschützten Bereich der Passagen und in den Kunsträumen statt. Hierfür wurde eine Genehmigung des Ordnungsamtes erteilt.

Programmdetails:

16 Uhr: Sound-Performances auf der Skulptur „Structure“ von Julia Bünnagel
18 Uhr: Konzert im LABOR
18 Uhr:  Konzert Julia Bünnagel, L’Arte dei Rumori
19 Uhr: Konzert Nassau
20:30Uhr: Konzert Winterkälte
21:30 Uhr: Konzert Angelica Summers

 Aktion: “Failed Artists International” von Florian Egermann

Galerie – alle Bilder von Astrid Piethhan:

 




KSTA kürt Brunnen zu Nr. 1 der Wasserspielplätze

Foto: Chris Hüsemeier

Keine 48 Stunden nach seiner Wiederinbetriebnahme hat der Brunnen es bereits geschafft, sämtliche Herzen höher schlagen zu lassen: Kinder toben ausgelassen in den Wassermassen und auch der ein oder andere Erwachsene kann es nicht beim bloßen Anblick des Brunnens belassen und stürzt sich unvermittelt in die Fluten.

Mit so viel Action und Charme hat es die „Wasserkinetische Plastik“  binnen 48 Stunden auch zum zweiten Mal in den Kölner Stadt-Anzeiger geschafft. In einem Bericht über „erfrischende Wasserspielplätze in Köln“ wird der begehbare Brunnen direkt an erster Stelle präsentiert:

„Hier wird man sehr nass. Die strömenden Wassermassen gleichen eher einem Wasserfall als einer leichten Dusche. Die Kinder aber haben ihren Spaß dabei. Klettern kann man an den Metallstreben des Brunnens. So wird der Ebertplatz ein großer, zugegeben nicht ganz typischer, Wasserspielplatz. Ein improvisiertes Café am Rand des Platzes und passende Sitzgelegenheiten (als fixe Installation ab Anfang August) sorgen dafür, dass auch die Eltern hier Zeit verbringen können, während die Kinder im Wasser toben.“

Bei solch einem starken Wasserspektakel ist der Hinweis Wechselkleidung einzupacken nicht ganz unberechtigt! 🙂




Abschied Tiefgarage

Ok – wir haben uns schon verabschiedet. Seit letzten Donnerstag ist sie weg, die gute “Tiefgarage”. Der so benannte freie Kunstraum und seine Kuratorin Maria Wildeis hatten sich zur Aufgabe gemacht, den Ebertplatz weiter zu beleben, Streitigkeiten am Platz zu schlichten und künstlerische Energien fließen zu lassen. In den letzten drei Jahren haben dort etwa 150 Künstler ausgestellt, performt oder auch Musik gemacht. Die Zahl ist nicht zufällig entstanden, genauso wenig wie der Name des Raums: die FDP hatte den Plan, den Platz zu einer Tiefgarage mit etwa 150 Parkplätzen umzubauen.

Dass dieser Job nun erledigt ist, zeigt auch unsere neue Webpräsenz “Unser Ebertplatz” deutlich. Mit der Interimslösung und unserem gemeinsamen Projekt, den Platz noch weiter zu beleben, arbeitet die Stadt Köln mit den Bürger*innen zusammen.

Wir bedanken uns bei dir, liebe “Tiefgarage”, und wünschen dir ein fröhliches Ruhen in der St. Gertrud Kirche auf der Krefelderstraße, wo wir dich am Donnerstag in einem gemeinsamen Gang vom Ebertplatz aus, hingebracht haben. Zum Abschied gab es dort Konzerte von Popnoname, Loveship 66, Shiva and the Destroyer.

Aber so ein Abschied bedeutet ja auch immer, dass ein Neuanfang folgt. Den nun frei gewordenen Kunstraum wird zunächst das “Institut für Alles Mögliche” besetzen und ihn bis Ende Juli zur “Gemeinde Köln” umbenennen.




Unser Ebertplatz-Brunnen!

Seit Sonntag den 14. Juli 2018 ist die “Wasserkinetische Plastik” des Kölner Künstlers Wolfgang Göddertz wieder in Betrieb!

Sie wurde 1977 fertiggestellt, war aber aufgrund eines Ratsbeschlusses und allgemeiner Sparmaßnahmen fast 15 Jahre außer Betrieb. Zur Wiederinbetriebnahme kamen unzählige Kölner und nahmen ihren Ebertplatz mitsamt Brunnen wieder in Besitz.

Nachdem Frau Oberbürgermeisterin Reker ein paar Begrüßungsworte gesprochen hatte, kamen noch Bezirksbürgermeister Hupke und Grischa Göddertz zu Wort, der Sohn des 2016 verstorbenen Künstlers Wolfgang Göddertz sowie Stefanie Klingemann, die mit Grischa Göddertz das künstlerische Rahmenprogramm zum Thema “Wasser Marsch” organisiert hatte.

Es wurde bis 22 Uhr bei einer Brunnenparty gefeiert und auch am nächsten Tag waren schon wieder viele Kinder spielend im Wasser zu sehen.

Hiermit fand eine Initiative von Grischa Göddertz ihren krönenden Abschluss, die im Juni 2017 mit Unterstützung des Kulturamtes begonnen hatte. Eine Vorarbeit auf der Basis von Zahlen und Fakten, die im Herbst 2017 – als die Zukunft des Platzes stark diskutiert wurde – bereits vorgelegt werden konnte und dann ihren entscheidenden Rückhalt durch den politischen Ratsbeschluss erhielt, der die Wiederinbetriebnahme des Brunnens für 230.000€ beschloss.

Der Entwurf des Brunnens von 9 Metern Höhe und 18 Metern Breite stammt vom Kölner Künstler Wolfgang Göddertz. Mit stündlich 18.000 Litern zirkulierendem Wassern setzt der Brunnen eine große Kraft frei. Eine Kraft, die vor allem Kinder in ihren Bann zieht, und den Ebertplatz bereits früher zu einem beliebten Wasserspielplatz werden ließ.

Am 2. September 1977  standen ähnlich viele Kölner zur erstmaligen Einweihung des Brunnens auf dem Ebertplatz.

Was genau sind die Idee und Entstehungsgeschichte des Brunnen, der so oft als „Wasserkinetische Plastik“ bezeichnet und nun wieder in Betrieb genommen wurde?

Ausgangspunkt war 1969 eine künstlerische Ausschreibung. Es wurden 4 Kölner Künstler von der Stadt angefragt, einen Entwurf für die neue Platzgestaltung des Ebertplatzes zu erarbeiten. Der damalige Kulturausschuss entschied sich 1971 für den eingereichten Entwurf und das Brunnenmodell des Metallbildhauers Wolfgang Göddertz. Der Künstler hatte in den 60er Jahren sein Atelier in einer Jugendstilvilla direkt am Platz, genau dort, wo heute das 6-eckige Ringhochhaus steht. Dieses Gebäude wurde von einigen Künstlern zwischengenutzt und Wolfgang Göddertz beobachtete durch sein Atelierfenster die Kinder, wie sie in der Wasserfontaine des früheren Weihers auf dem Ebertplatz spielten. Als Göddertz dann im Oktober 1969 mit drei weiteren Kölner Künstlern Victor Bonato, Cestmir Janosek und Margret Sander von der Stadt zur künstlerischen Gestaltung aufgefordert wurde, waren die Brunnenkinder sein erster Gedanke. Beim Teelöffelspülen – so heißt es – experimentierte Wolfgang Göddertz dann mit den Teelöffelinnenseiten und kam auf die Idee, wie reizvoll es wäre, wenn das Wasser aus Düsen kommend, so zu Kugeln geformt werden könnte.

Im März 1970 lieferte Göddertz das Modell für die Platzgestaltung mit dem silbrig-matt geschliffenen Edelstahlbrunnen ab. Ein damals einzigartiger Entwurf ohne weltweites Vorbild, Skulptur und Wasserspielplatz zugleich, dem Wasser Formen verleihend und zugleich Lauf-, Kletter- und Sitzgerät. Es war der erste Brunnen, der ebenerdig begehbar und erfahrbar war.

Die Kölner erhielten damals ein Kunstwerk, das nicht nur bestaunt, sondern auch benutzt werden konnte.

Hier ein paar Eindrücke von der Wiederinbetriebnahme am 14.7.2018!

Berichtet wurde in der Kölner Rundschau am 13.7. und 14.7., dem Kölner Stadtanzeiger, dem Express, der Choices und WDR Lokalzeit !

Galerie:

Fotos: Astrid Piethan




Selbstbauprojekt gestartet

Auf dem Ebertplatz gibt es seit gestern eine neue kreative Baustelle! Studierende der RWTH Aachen werden in einem ersten Schritt eine Holzplattform auf dem sechseckigen Pflanzbeet am Ostende des Platzes bauen, welche vielleicht schon bei der Brunnen-Party diesen Samstag ihr Debüt als Sitz- und Bühnenfläche feiern kann! In einem zweiten Schritt soll in den kommenden Wochen der Gastronomiecontainer für das Platz-Café architektonisch aufgewertet werden.

Wir sind schon jetzt ganz gespannt, wie sich die baulichen Eingriffe wohl auf unseren Ebertplatz auswirken!

Grundlage für die Bauprojekte bieten Forschungsarbeiten, welche die Studierenden der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Workshop mit Studierenden KISD der TH Köln bereits im Juni erstellt hatten. Die Leitung des „Selbstbauprojekts“ erfolgt durch Nina Gonzalez Silva, Dipl. Ing. Bernadette Heiermann und Dipl. Ing. Arch. Anna Weber (alle RWTH Aachen).

 

 




Open-Air Kino: “DRAUßEN”

Open-Air Kino: “Draußen” im Rahmen der 10. Kölner Kino Nächte

D 2018 • 80 Min. • FSK n.b. • Regie: Tama Tobias-Macht, Johanna Sunder-Plassmann

Präsentiert von Real Fiction Filmverleih und Kino Gesellschaft Köln
Gäste: Tama Tobias-Macht, Johanna Sunder-Plassmann und Team

Obdachlose sind überall, aber unsichtbar. Verlierer. Gescheitert, schmutzig, betrunken. Sie leben auf der
Straße und besitzen nichts, können nichts vorzeigen. Nichts was gesellschaftlichen Status sichtbar macht. Nichts was ihrer Persönlichkeit über ihren Anblick hinaus Ausdruck verleihen würde. So das gängige Bild von Menschen, die man lieber übersieht, als sie von Angesicht zu Angesicht wahrzunehmen. Durch seine ungewöhnliche Herangehensweise öffnet dieser Film die Tore zu einer Welt, die uns sonst verborgen bleibt und fordert den Betrachter zum Perspektivenwechsel auf.

Filmbeginn bei Einbruch der Dunkelheit.
Eintritt frei, Spenden willkommen, keine Reservierung möglich

Hier geht’s zum Trailer…

Infoheft als PDF

Website | Facebook

Fotos: Thekla Ehling

Und so sah’s beim ersten Open Air Kinoabend am Ebertplatz aus !

Auch die Hauptdarsteller, die beiden Regisseurinnen, der Produzent aus Berlin und die Projektleiterin des Kölner Strassenmagazins “Draussenseiter” waren am Platz.

Fotos: Evamaria Schaller und Saskia Hanfland



Brunnen-Party 2018

Beitragsbild: Grischa Göddertz

Endlich ist war der Tag gekommen: Die seit Jahren buchstäblich auf dem Trockenen sitzende “Wasserkinetische Plastik” des Künstlers Wolfgang Göddertz wurde wieder zum Leben erweckt. Seit 1977 schmückt das einst sprudelnde Kunstwerk den Ebertplatz.

Gemeinsam hatten Stefanie Klingemann und Grischa Göddertz in den vorangehenden Wochen bereits eine Ausstellung und weitere Aktionen unter dem Titel Wasser Marsch!  veranstaltet, um angemessen auf diesen Tag vorzubereiten!

Einen ausführlichen Bericht gibt hier: Unser Ebertplatz-Brunnen!

 




FOUNTAIN

Gemeinsam mit der Künstlerin Schirin Kretschmann haben Besucher*innen des Ebertplatzes am 12. Juli 2018 eine temporäre künstlerische Arbeit im Rahmen von “Wasser Marsch!” realisiert! Der Aufruf laute ein mit Wasser gefülltes Gefäß mitzubringen und es nachmittags am Brunnen abzustellen.

Das sich permanent verändernde Bild um die Brunnenskulptur herum, sowie die Handlungen des Platzierens oder Mitnehmens von Gefäßen, sollte unsere geläufige Wahrnehmung des städtischen Raumes herausfordern. Die Performance fand anlässlich der Instandsetzung des Brunnens von Wolfgang Göddertz am Ebertplatz statt.

Schirin Kretschmann arbeitet im Spannungsfeld von malerischer Installation und ihren Grenzbereichen zu prozessualen Werkformen. Sie sucht einen Widerstand in realen Räumen, Orten und Situationen und setzt nomadische Kompetenzen ein, indem sie spezifische Ressourcen vor Ort nutzt.

 




Pressegespräch Juli 2018

Am Donnerstag, den 12. Juli 2018, haben das Kulturamt und das Stadtraummanagement in Kooperation mit Grischa Göddertz (Sohn des Brunnenkünstlers Wolfgang Göddertz), Stefanie Klingemann (Kunst Basis Ebertplatz) und Brunnen e.V.  alle Interessierten zu einer Pressekonferenz auf dem Ebertplatz eingeladen.

Ziel war es vornehmlich über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zu informieren: Was ist seit dem Ratsbeschluss des Zwischennutzungskonzeptes passiert, was steht kurz bevor?

Von städtischer Seite gab Johannes Geyer vom Stadtraummanagement einen Rückblick auf die vergangenen drei Monate und Nadine Müseler vom Kulturamt stellte die neue Webseite und den künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung der sechs stillgelegten Rolltreppen vor.
Zur Wiederinbetriebnahme der “Wasserkinetischen Plastik” und das daran anknüpfende Kulturprogramm sprachen Stefanie Klingemann und Grischa Göddertz und schließlich berichtete Johannes Geyer über das Projekt der Außengastronomie .

Die Pressekonferenz war sehr gut besucht und hätte in keinem schöneren Ambiente stattfinden können: Sonnenstühle und Sonnenschein sorgten für fröhliche Gemüter, während der neue Gastronomiecontainer durch eine bunte Fotowand eine wunderbare Kulisse bot. Im Hintergrund werkelten Studierende der RWTH Aachen fleißig an einem Holzdeck und die Brunnenbaustelle erfuhr ihre letzten Schliffe vorm endgültigen Weichen. Am Platz tut sich etwas, das war augenscheinlich! Hoffentlich ist diese Botschaft auch bei der Presse angekommen, damit sich unser Ebertplatz nach langer Negativberichterstattung auch in den Medien mal wieder von seiner schönen Seite präsentieren kann.

 




dublab DIALOG am 12.7.

In der Sendung von „dublab Dialog“ vor dem King Georg Büdchen begrüßen wir am 12.7. Stefanie Klingemann (Künstlerin, Kuratorin) und Grischa Göddertz (VJ und Sohn des Brunnen-Künstlers Wolfgang Göddertz). Im Gespräch mit Joscha Creutzfeld (dublab) geht es um das Projekt “Wasser Marsch!”.

Hier gibt’s mehr Infos zum dublab Online Radio und die Podcasts der letzten Sendungen.




Umarmungen

Foto: Umarmungen, Nicolas Oswald

Der Auftakt der wachsenden Ausstellung ist am 07.07.2018 um 19Uhr, das Finale findet am 20.07.2018, ab 19Uhr statt.

In der Ausstellung behandelt Miriam Michel die fehlenden Teile. Die Unmöglichkeit zusammen zu sein. Es kann so viele Gründe geben, die uns von einander trennen. Die Videoperformances verhandeln die Macht dieser „missing links“, der fehlenden Teile, unerfüllten Träume und Entfernungen. Weil wir an unterschiedlichen Orten sind, mit anderen Partner*innen, oder an anderen Projekten arbeiten. Wir haben zu Beginn einer Beziehung einer Seinsweise zugestimmt, aber es gibt etwas das fehlt. Dieser andere Teil der Beziehung zu einem Menschen, den wir nicht leben. Es gibt immer etwas das wir nicht tun können. Irgendwo, wo wir nicht sein können. Die Videos dauern Zeit, die Zeit des Nicht-Daseins.

Aber, statt zu lamentieren, oder traurig zu sein, verwandeln sie die verlorenen Teile in die intimste Zeit mit einem Menschen. Die Berechnung der Performance-Dauer beruht auf der nicht verbrachten gemeinsamen Zeit und führt zu Umarmungen, die genau diese Zeitspanne aushalten. Kern ist die Intimität: was bedeutet es, jemanden länger als „normal“ zu halten? Was bedeutet es, einen Menschen zehn, vielleicht dreißig, Sekunden zu umarmen? Was macht das mit dem Körper der Anderen, dem eigenen Körper? Was macht es mit den Betrachtern?
Wie schaust Du mich an? Siehst du mich? Wer ist dieses „Ich“ innerhalb der Umarmung?

Am 07. Juli 2018 feiern wir den Auftakt der wachsenden Ausstellung mit vier Videoperformances.
Bis zur Finissage am 20. Juli 2018 wird die Ausstellung auf elf Videoperformances angwachsen sein. Einige Performances werden vor Ort am Ebertplatz oder in der Galerie gefilmt.

 




Malbüro

Eine Gruppenausstellung von und mit Anna-Lena Meisenberg, Antonia Rodrian, Jan-Luka Schmitz, Philip Wiehagen, Pia Krajewski im Kunstraum Gold + Beton

geöffnet ist Freitag und Samstag von 16-19 Uhr und nach Vereinbarung

ab 27.7.
nur nach Vereinbarung: malbuero@posteo.de

Malbüro war zu Gast bei “dublab”. Hier die Sendung vom 28.6.2018.




Blauer Himmel im LABOR – Vernissage

Am Samstag den 7. Juli um 19 Uhr findet die Eröffnung der Videoinstallation „The sky is so blue, it’s almost white.“ von Miriam Gossing und Lina Sieckmann im LABOR statt. Die Kunsträume “Gold + Beton” und “Bruch & Dallas” eröffnen auch neue Ausstellungen, gemeinsam mit “Alles Andere” am Ebertplatz.




Ausschreibungen

Die nächste Ausschreibung ist für Ende September 2018 zum Thema „Künstlerische Lichtkonzepte für den Ebertplatz“ geplant. Details findest Du dann hier auf der Seite.




Platz-Café

Die Ideenschmieden und der Ratsbeschluss haben den entscheidenden Anstoß gegeben: Auf dem Ebertplatz soll es ein Platz-Café oder eine Außengastronomie geben!

Ein Container, der die Gastronomie beherben wird, steht bereits auf dem Ebertplatz. Bis zur endgültigen Eröffnung müssen aktuell noch einige technische Erfordernisse erfüllt werden (die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe arbeitet mit Hochdruck an Lösungen).

Für die Gestaltung der Gastronomie erhalten wir kreative und professionelle Hilfe, damit sie mit den Gegebenheiten vor Ort und den vielen unterschiedlichen Nutzer*innen harmoniert.
Studierende der RWTH Aachen (Fakultät für Architektur, Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens, Projekt “Selberbau”) und der KISD der TH Köln (Köln International School of Design der TH Köln) haben den Platz in einem ersten Schritt genau beobachtet und analysiert. So sollte herausgefunden werden, wer ihn wie und wo nutzt. Die Ergebnisse sollen nun Grundlage für die Entstehung eines Gestaltungskonzepts für die Außengastronomie bilden. 

Das Seminar wird geleitet von Prof. Dr. phil. Dipl.-Ing. Carolin Höfler (Köln International School of Design der TH Köln), Dipl. Ing. Bernadette Heiermann (RWTH Aachen) und Dipl. Ing. Arch. Anna Weber (RWTH Aachen). Weitere Unterstützung kommt von Mario Frank.

Was ist bis jetzt geschehen?

In der ersten Woche des zweiwöchigen Workshops im Juni 2018 wurde in einer gemischten Gruppe aus Architektur-Studierenden der RWTH Aachen und Design-Studierenden der KISD der TH Köln eine intensive „Feldforschung“ am Platz durchgeführt.

Dabei wollten die Studierenden herausfinden,
a) welche Akteure und Akteurinnen sich auf dem Ebertplatz identifizieren lassen,
b) wie der Platz zu unterschiedlichen Tageszeiten und Wochentagen genutzt wird,
c) welche Gebrauchsweisen des Platzes vorliegen,
d) welche Praktiken der Platzaneignung und Platzverteidigung es gibt,
e) welche Bewegungsmuster sich ausmachen lassen,
f) welche materiellen Bewegungsspuren auf dem Platz eingeschrieben sind,
g) wo sich die Platzakteure temporär oder dauerhaft aufhalten,
h) welche Beziehungsgefüge den Platz beherrschen,
i) zu welchen Interaktionen die Platzgestaltung motiviert und welche sie ausschließt,
j) welche unterschiedlichen Orten und Atmosphären der Platz aufweist.

In der zweiten Woche haben sich die Studierenden der beiden Hochschulen wieder in zwei unterschiedliche Arbeitsgruppen getrennt. Die angehenden Architekt*innen haben in der zweiten Woche bauliche und ephemere Strukturen für den temporären Aufenthalt entworfen, wovon sich einige auf die Außengastronomie bezogen. Diese offenen Strukturen dienten der Erweiterung der Gastronomie und schufen Orte des Sitzens, des Teetrinkens, des Verweilens. Dabei ging es unter anderem um die Platzierung des Platz-Cafés, wobei manche Entwürfe auch von der Gastronomie losgelöst waren. So gab es Ideen zu atmosphärenstiftenden, raumgreifenden Installationen oder auch einem temporären Turmbau für einen Überblick über den Platz.

Ausstellung RWTH/KISD, Ladenlokal ehem. Deutsche Bank am Ebertplatz, Juni 2018, Foto: Helle Habenicht

Die Designstudierenden haben in der zweiten Woche weitere Feldforschungen unternommen und ihre Ergebnisse in Gestalt von Fotografien, Photogrammetrien, Drohnenfilmen, Interviews mit Bewohner*innen und Platznutzer*innen, Bewegungsaufzeichnungen, Notationen, Mappings, Modellen umgesetzt, die sie später in der Ausstellung in den ehemaligen Geschäftsräumen der Deutschen Bank am Ebertplatz gezeigt haben.

Unter den verschiedenen Teams der KISD der TH Köln gab es eine Gruppe, die die öffentliche mediale Darstellung des Ebertplatzes auf Instagram und in der Mainstream-Presse untersucht hat, um herauszufinden, wie die öffentlichen Wahrnehmungen des Ebertplatzes strukturiert und die Aufmerksamkeiten konfiguriert werden.
Eine andere Gruppe hat den Ebertplatz mit dem Brüsseler Platz und dem Chlodwigplatz verglichen, um zu analysieren, welche Raumprogramme sich von anderen gut funktionierenden Kölner Plätzen auf den Ebertplatz übertragen lassen (von Skate-Flächen über Graffiti-Wandbilder bis zum Wochenmarkt oder Flohmarkt).
Eine weitere Gruppe hat sich mit der Ebertplatz-Passage befasst und alle flexibel eingestellten Architekturen (Kunsträume, Copy-Shop, African Drum etc.) herausgenommen und eine neue Konfiguration flexibler Raummodule vorgeschlagen.

An der Vielzahl der verschiedenen Ergebnisse kann gesehen werden, dass es nicht nur darum ging, einen geeigneten Platz für die Außengastronomie zu finden. Vielmehr ging es grundsätzlich darum, differente Akteure, Orte, Erzählungen und Atmosphären des Platzes auszumachen, freizulegen, systematisch zu untersuchen und möglichst präzise visuell, materiell und sprachlich darzustellen. Um dann in einem zweiten Schritt darüber zu spekulieren, welche Möglichkeiten des Umgangs es gibt – mit der gegenwärtigen Platzarchitektur, mit den temporären und ständigen Platzbewohnern – und mit welchen Nutzungen und Gebrauchsweisen der Platz temporär oder permanent programmiert werden könnte.
(Für die Studierenden der Köln International School of Design der TH Köln ist die Forschung am Ebertplatz nun erstmal vorbei.)

Gab es Unerwartetes und wenn ja, wie sah es aus?

Es gab eine Reihe von unerwarteten Beobachtungen, zum Beispiel:

Der Platz ist in Wirklichkeit kein einheitlicher brutalistischer Megaplatz, er setzt sich stattdessen aus unterschiedlichen Platzräumen, -formen und -materialien zusammen. Es hat sich herausgestellt, dass die unmittelbaren Bewohner*innen am Ebertplatz den Platz überhaupt nicht furchterregend finden.
Für die Negativpresse eignet sich die Platzmitte besser, wohingegen die romantisch-ästhetisierenden Bilder von Instagram hauptsächlich in der Unterführung zur U-Bahn entstanden sind.
Rassismus gibt es in jeder platzeinnehmenden Gruppe (hier spielt die Herkunft oder Ethnie der Personen keine Rolle).
„Platzbegleiter“ sind sowohl Polizisten, die einen Drogendealer wegführen, Identitäre, die Frauen Geleitschutz anbieten und Drogendealer, die Frauen (und auch Männer) gerne ansprechen und mitunter ein Stück des Weges gehen.

Überraschend waren auch die dunklen „Negativräume“ der Passage: Bei der näheren Untersuchung des Platzes wurde erst wahrgenommen, wie groß die eigentliche Fläche dort ist. Denn durch die bauliche Situation (die Passage ist sehr verwinkelt, undurchsichtig und relativ dunkel) wird eher das Gefühl einer Enge vermittelt.
Weiterhin kam die Frage nach den tragenden Mauern auf und was sich alles auf dem begehbaren Dach der Passage befindet (Straßen, Begrünung, Busspur, Fahrradwege, …).
Zu guter Letzt wurde festgestellt, dass der ursprünglich angedachte Platz für den Gastro-Container wahrscheinlich gar nicht so gut ist, da sich an der Stelle Platznutzer den ganzen Tag über aufhalten.

Passt der vorgesehene Zeitplan und können wir im Juli mit dem Start der Selbstbauphase rechnen? Können Sie schon sagen, in welche Richtung die Ideen und Planungen der Studierenden gehen?

Die Architektur-Studierenden der RWTH Aachen werden auf der Kuppe der Platzfläche durch bauliche Überformung zweier vorhandener Objekte (des Gastro-Containers und einer sechseckigen Baumumfassung) zwei Einzelobjekte bauen, die wie ein Pavillon aussehen werden. Sie sollen als sichtbares Zeichen zur breiteren Aneignung des Platzes sein und die Aufenthaltsmöglichkeiten vergrößern – auch zu unterschiedlichen Tageszeiten.

Momentan wird mit Hochdruck an der Ausführungsplanung gearbeitet, damit am Montag den 09.07.2018 mit der Gestaltung der Sitzdecks und des Cafés gestartet werden kann.

 




Ausstellung im LABOR

„The sky is so blue, it’s almost white.“

Eröffnung: Samstag, den 07.07.2018 um 19 Uhr
Ausstellung: 07.07. – 23.07.2018
Ort: LABOR, Kunstraum in der Ebertplatzpassage
Geöffnet: Freitag und Samstag 16-19 Uhr

Miriam Gossing und Lina Sieckmann
Video-Installation, 6 min., Loop

Die zentrale Arbeit der Ausstellung bildet eine Videoinstallation, die anhand der drei Versionen
des Filmklassikers „La Piscine“ von 1969, das Sujet des Beziehungsgesprächs am Pool
zum Ausgangspunkt nimmt.
Während die mediterrane Landschaft der Originalfilme in der Re-Inszenierung durch eine
hermetisch abgeschlossene Indoorpool-Szenerie ersetzt wird, bleiben die wiederkehrenden
Textfragmente des Originaldialogs erhalten und bilden durch Untertitel Verweise auf das
eingefrorene, tausendfach wiederholte Paargespräch im Film. Wer hier mit und über wen
spricht bleibt im Ungewissen, die eingespielten Rollen verflüchtigen sich in der Androgynität
ihrer ProtagonistInnen.
Im dunstig-trägen Milieu einer Zeit jenseits der Produktivität verschwimmen die Konturen von
Anfang und Ende, Körper und Geschlecht, Lüge und Wahrheit.

Hier geht’s zur offiziellen Veranstaltungseinladung

Miriam Gossing und Lina Sieckmann haben 2015 ihren Abschluss an der KHM gemacht und wurden 2016 mit dem Chargesheimer Stipendium für Medienkunst der Stadt Köln ausgezeichnet.

 

 




Tag des Guten Lebens 2018

Beitragsbild: Nadine Müseler

Am Sonntag, den 1.Juli, fand der Tag des Guten Lebens statt. Die AGORA hatte mithilfe vieler Menschen wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt: Zwischen 11 und 20 Uhr haben rund 80-100 Initiativen gemeinsam mit Anwohner*innen verschiedene Aktionen in den Straßen des Eigelstein- und des Agnesviertel angeboten. Das Besondere dabei: Die Straßen waren an dem Tag autofrei!

Auf unserem Ebertplatz war natürlich auch einiges los:

11:00   Yoga Flashmob: 108 Sonnengrüße auf dem Ebertplatz
13:00   Rhythm´n´Style – Breakdance-Performance und Schnupperworkshop
14:30   Yoga mit Live-Musik zum Mitmachen
15:30   Because Chor Köln
16:00   Platzmusik von den Deutzer Platzhirschen
17:00   Ebertplatzchororchester
18:00   Schauspiel Köln  – Import Export Kollektiv
19:00   Sax Pur! Das Saxophonensemble der Offnen Jazz Haus Schule

Außerdem wurden erste neue Sitzgelegenheiten für den Ebertplatz im Rahmen des Projekts #platznehmen am King Georg Büdchen gebaut.
Den bereits bestehenden bunten Sonnenstühlen wurde überdies in einer Siebdruckaktion ein Ebertplatz-Logo verpasst. Es dauerte nicht lange, bis auch unsere Oberbürgermeisterin, welche zuvor noch dem WDR in einem Interview Frage und Antwort stehen musste, zum Probesitzen vorbei kam.

 

 

 

Tag des Guten Lebens 2018 Eigelstein/Agnesviertel

 




Nächste Runde dublab DIALOG

Heute, den 28. Juni, gibt’s um 17 Uhr ein weiteres interessantes Gespräch zum Ebertplatz – diesmal im Visier:

Kommen, Gehen, Machen, Tun. Entwicklungen im Kulturbetrieb am Ebertplatz

Ein Gespräch über die Historie der Kunst- und Kulturangebote am Ebertplatz
 
Gesprächspartner:
Yvonne Klasen (freischaffende Küstlerin, Boutique, Karat)

Georg Barringhaus (Künstlerischer Leiter CityLeaks Urban Art Festival)

Wer kommt auf ein erfrischendes Kaltgetränk vorbei?




Bauzaun wird zur interaktiven Kunstfläche

Der Bauzaun, der derzeit die wasserkinetische Skulptur umgibt, wurde über Nacht zur “Interaktionsfläche” von Künstlern und Passanten!

Aus dem am Zaun befestigten Banner mit dem Titel “WASSER MARSCH” verschwanden zunächst einige Buchstaben – übrig blieb  “ASS ARSCH”. Die nicht gerade freundlich anmutende Wortwahl, die gewiss das ein oder andere Schmunzeln hervorrief, wurde jedoch nicht lange sich selbst überlassen: Heute Morgen schmückten die sehr passenden Lettern “AS ARS” (lat. ars = Kunst) den Zaun.

Na, wer das wohl war? Und welche unbekannten Zauberhände werden noch in das Ping Pong Spiel mit einsteigen?

Die Reparaturarbeiten am Brunnen werden jedenfalls noch einige Wochen dauern. Bis dahin werden noch weitere Text- und Bildprogramm von Künstler*innen auf dem Bauzaun zu sehen sein, ausgewählt von Stefanie Klingemann. Nächsten Mittwoch geht’s weiter mit Aqua Viva Sculptura I-III von  JELLYSPOOR.

Mal sehen, welche Entwicklung diese Motive so nehmen werden …

 

 




Kunst am Bauzaun

Momentan finden Baumaßen auf dem Ebertplatz statt, denn die Wasserkinetische Skulptur des Kölner Künstlers Wolfgang Göddertz soll wieder in Betrieb genommen werden. Die Brunnenskulptur wurde mit Planung des Ebertplatzes in den 1960er Jahren beauftragt, 1977 eingeweiht, ist jedoch seit mehr als 15 Jahren außer Betrieb, aus Spargründen. So beschloss es der Rat der Stadt Köln.

Die Reparaturen werden sich noch einige Wochen hinziehen. Die Wiederinbetriebnahme wird dann aber im Rahmen einer Abschlussveranstaltung des Festivals MASSER MARSCH! groß gefeiert. Bis dahin ist ein wechselndes Text- und Bildprogramm von Künstler*innen auf dem Bauzaun der Brunnenbaustelle zu sehen, ausgewählt von Stefanie Klingemann. Den Start macht JELLYSPOOR mit Aqua Viva Sculptura I-III.

Inspiriert von alten Lehrtafeln aus dem Schulunterricht der 70er und 80er Jahre, die die Lage der inneren Organe von Tieren zu Lehrzwecken zeigten, kreiert das Künstlerduo Jellyspoor – Evamaria Schaller und Andreas Gehlen – drei großformatige Banner.
Hierauf wird der Weg des Wassers durch die Körper der beiden dargestellt. Das Aussehen erinnert sehr stark an besagte Illustrationen aus vergangenen Zeiten weit vor der Ära der Digitalisierung.
Mit Anspielung auf lateinischen Beschreibungen wird die Durchdringung der menschlichen Körper mit Wasser beschrieben. Mäandernde Verdauungstraktate werden dem natürlichen Fluß im Stadtraum gegenüber gestellt und sind zugleich eine humoristische Anspielung an einen in Stillstand geratenen Kreislaufs. Sie beschreiben den Zustand des toten Wasserspiels und seine potentielle Kraft als vitales Zentrum des Ebertplatzes.

www.jellyspoor.de

 




Forschungsarbeiten

Am Freitag, den 22. Juni 2018, haben Studierende der RWTH Aachen und der KISD (Köln International School of Design) in den Räumlichkeiten der ehemaligen Deutschen Bank am Ebertplatz die Resultate ihrer zweiwöchigen Recherchephase am Platz präsentiert, welche ein Wochenende lang im Rahmen einer Ausstellung begutachtet werden können.

In kleinen Forschungsgruppen hatten die Architektur- und Designstudierenden verschiedene Themenkomplexe wie etwa die Wegbeziehungen und die sozialen Interaktionen auf dem Platz, oder die Berichterstattung zum Platz in Abhängigkeit verschiedener Medien untersucht. Auch wurden einige konkrete Gestaltungsvorschläge ausgearbeitet, welche in Teilen schon bald auf dem Platz umgesetzt werden könnten.

Die gut recherchierte und gestalterisch sehr schön aufbereitete Arbeit der Beteiligten ergänzten bis zum 28.6. die  Ausstellung “Wasser Marsch: Teil II” von Grischa Göddertz und Stefanie Klingemann zum Bau des Brunnens und Presseartikeln zum Ebertplatz aus den 70ern.




Alles Andere – am Ebertplatz

Eröffnung: 7.7. um 19 Uhr

Finissage: 20.7. ab 19 Uhr (Sommerfest am Ebertplatz)

Am Kölner Ebertplatz findet vom 7. bis 20. Juli 2018 das Ausstellungs- und Performanceprojekt mit dem Titel “Alles Andere” statt. Die auf dem Platz befindlichen Installationen verbleiben dort bis zur Finissage. Währenddessen sind sie Wind und Wetter ausgesetzt. Auch Modifikationen, Ergänzungen und Vandalismus durch Dritte werden in Kauf genommen. Die Veränderung wird über den gesamten Zeitraum hinweg dokumentiert.

Zur Eröffnung und zur Finissage zeigt Julia Bünnagel ihre modulare Bühnenskulptur, die als Plattform für verschiedene Performances dient und die hexagonale brutalistische Architektur des Ebertplatzes wiederspiegelt. Zusammen mit Linda Nadji zeigt sie an der Vernissage die Performance WeAndTheHexaGone – AUFbauen ABbauen, eine sich immer wieder verändernde Skulptur, die am Platz bewegt wird und den Ebertplatz in seiner Eigenheit erforscht und bespielt.

Eine weitere Performance von Linda Nadji bildet den Auftakt des Festivals. EmilieSibillaElisabethJohanna bezieht sich auf die Bildhauerin Milly Steger, und möchte die Erinnerung an Persönlichkeiten und Künstlergeister, welche Stadtbilder entwickelt und geschaffen haben, wecken und in die heutige Zeit adaptieren. Die fast poetisch anmutende Performance wird bewusst als Kontrast zu dem brutalistischen Beton Bau gesetzt, der nun offiziell als Denkmal zum Diskurs steht.

Ebenso zur Eröffnung am 7. Juli inszenieren Pascal Fendrich und Martin Plüddemann ihre Arbeit Secco Bianco, bei der durch Beteiligung das Publikum die anfangs vorhandene Skulptur in eine andere transformiert wird, während eine Reflexion über die Rolle der bildenden Kunst in der Öffentlichkeit stattfindet. Martin Plüddemann gestaltet zudem eine Fotoserie, die er an Plakatwänden am Ebertplatz installieren wird.

Diane Müller verleiht in ihrer Arbeit “Hu!” den sechseckigen Säulen in der Ebertplatz-Passage durch eine Polsterung eine ganz neue räumliche Bedeutung: Die gepolsterten Säulen sind einem Meditationsraum entliehen und dienen dem Ausdruck der Gefühle, die in einer dynamischen Meditation entstehen. Es stellt sich die Frage, was hier mit der Polsterung geschützt werden soll: der Ebertplatz mit seiner brutalistischen Architektur? oder der Betrachter / Passant vor seinem eigenem Ausdruck von Gefühlen.

Über dem Geschehen wacht die Skulptur “Der gute Geist” von Tobias Becker, die an Denk- oder Mahnmale anknüpft und auf die öffentliche Diskussion über den Ebertplatz als Kulminationspunkt und Blitzableiter für verschiedene stadtpolitische Probleme Bezug nimmt.

Während der Finissage tritt Bünnagel selbst mit Ihrer Performance L’Arte dei Rumori auf, in welcher sie mit modifizierten Schallplatten Geräusche erzeugt. Treibende rhythmische Soundscapes, White Noise, Musikfragmente und laute dreckige Beats durchdringen den Ebertplatz und vermischen sich mit den Stadtklängen. Zum fulminanten Abschluß performt Winterkälte, das legendäre Rhythm-’n’-Noise Projekt auf der modularen Skulptur von Bünnagel. Die Grenzen zwischen Alltagsrealitäten, Geräuschen und Musik verschwimmen. Die Architektur wird zum Resonanzkörper und der Zuhörer mittendrin. Der Platz wird zum Dancefloor.

“Alles Andere” ist ein künstlerischer Beitrag zur Diskussion um die aktuelle Situation am Ebertplatz. Nach kontroverser und anhaltender Auseinandersetzung um den Ort, haben sich seit Anfang 2018 zunehmend Initiativen unterschiedlichster Ausrichtung gebildet, die den oft als Brennpunkt wahrgenommenen Platz im Herzen Kölns nicht aufgeben wollen. Statt der Kapitulation vor der Situation werden alternative Wege gegangen, den Platz zu beleben und seinen Wert als urbanen Lebensraum herauszuheben und neu zu definieren, der Titel “Alles Andere” spielt auf diese Alternativen an.

Die Finissage von “Alles Andere” am 20. Juli findet zeitgleich mit dem jährlichen Sommerfest der Kunsträume am Ebertplatz statt.

Das Ausstellungs- und Performanceprogramm “Alles Andere” wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln, dem NRW KULTURsekretariat und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Alle Termine:

Vernissage mit Performances am 7. Juli 19 Uhr
19 Uhr: Performance EmilieSibillaElisabethJohanna (Konzeption Linda Nadji)
20 Uhr: Performance WeAndTheHexaGone – AUFbauen ABbauen (Konzeption Linda Nadji, zusammen mit Julia Bünnagel)
19-23 Uhr: Secco Bianco von Pascal Fendrich und Martin Plüddemann

Zeitgleich eröffnen auch die Kunsträume Bruch & Dallas, Gold+Beton und LABOR.

Finissage am 20. Juli zum Sommerfest der Kunsträume am Ebertplatz
mit Sound-Performances auf der Skulptur „Structure“ von Julia Bünnagel:
16:00 Beginn Sommerfest
18:00 Konzert LABOR
18:30 Julia Bünnagel: L’Arte dei Rumori
19:30 Nassau (eingeladen von Gold+Beton)
20:30 Winterkälte
21:30 Angelica Summers (eingeladen von Gold+Beton)

Zum Sommerfest öffnen alle Kunsträume am Platz (Bruch & Dallas, Gold+Beton, LABOR und Tiefgarage mit Ausstellungen und Musikprogrammen)

Wir freuen uns über Berichterstattung,

Pascal Fendrich, Diane Müller und Martin Plüddemann

(Pressekontakt: Diane Müller)

 

Linda Nadji war zu Gast bei “dublab”. Hier die Sendung vom 28.6.2018.

 

 




dublab DIALOG am Büdchen

“Gemeinsam statt Nebeneinander”  lautet das heutige Diskussionsthema beim DUBLAB DIALOG am King Georg Büdchen.

Joscha Creuzfeldt sprach mit Martin Herrndorf  (AGORA Köln) und Aileen Berhold (Gemeinschaftsgarten Kölner NeuLand e.V.) über Nachbarschaft und Stadtgestaltung von unten. Wer nicht am Büdchen dabei sein konnte oder das Gespräch nochmal hören möchte, hat natürlich auch die Gelegenheit dazu.

Alle Interviews werden als Podcast archiviert und sind hier als Link zu finden.

 

 




#platznehmen

Zum Tag des Guten Lebens am 1. Juli 2018 wird es eine Aktion im Umfeld des Ebertplatzes geben:

#platznehmen – unter diesem Titel stehen mehrere Initiativen, die für neue Sitzgelegenheiten auf und am Ebertplatz sorgen möchten. Nachdem die ersten Liegestühle schon seit Anfang Juni am Platz zum Einsatz kommen, steht nun ein Workshop zum gemeinschaftlichen Möbelbau rund ums dublab Büdchenradio bevor.

Was macht urbanes Leben aus und welche Gestaltung benötigt ein lebenswerter öffentlicher Raum? Wie steht es um DIY und Bürgerbeteiligung in der Kölner Stadtraumgestaltung?

Dublab, das Online-Community Radio, und das CityLeaks Urban Art Festival laden ein zur offenen Werkstatt im Rahmen des #tagdesgutenlebens

Die Werkstatt wird von Hanno Mühlenbach, Schreinermeister und langjähriges Come Together e.V. Mitglied, geleitet und richtet sich an alle Nachbar*innen und Interessierte. Unter dem Stichwort #platznehmen wollen alle Akteure zusammen mit Euch den Grünstreifen an der Sudermanstraße und den Vorplatz des dortigen King Georg Büdchens mit temporärem Mobiliar neugestalten.

Das Team bringt Know-How im Möbelbau, Material sowie unsere mobile Werkstatt mit, welche im Rahmen des CityLeaks Festival 2017 durch Mitwirkung von Studenten*innen der Ecosign und des Architekten- & Künstlerkollektivs ON/OFF entstanden ist.

Ziel ist es, temporäres Mobiliar für den unscheinbaren Ort in unmittelbarer Nähe des Ebertplatzes zu bauen, um dort einen Ort der Begegnung und des Verweilens zu schaffen. Dabei wird das Mobiliar über den Sommer hinweg auch das Programm des „dublab Büdchenradios“ und Projekte rund um „Unser Ebertplatz“ begleiten.

In der Werkstatt wird theoretisches Hintergrundwissen und praktische Fähigkeiten im nachhaltigen Möbeldesign vermittelt. Zudem soll der Diskurs über Stadtraumgestaltung „von unten“ angeregt und im öffentlichen Raum mit Funktionen und Formen experimentiert werden.

Ihr wollt beim Workhsop „#platznehmen“ dabei sein? Dann schreibt bitte eine E-Mail an office@cityleaks-festival.com mit dem Betreff “#platznehmen“ und nennt Euren Namen und Euer Alter. Einsendeschluss ist der 29. Juni.

Der Workshop ist kostenlos und die Plätze sind begrenzt: First come, first serve! Wir melden uns nach Eingang Eurer Mail zügig zurück, um Euch über das weitere Vorgehen zu informieren.




Heute!

Heute, den 18.6., trifft sich ab 16 Uhr die AG Platzgestaltung im African Drum in der Ebertplatzpassage.
Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:
  • Installation & Nutzung Hängesystem
  • weiterer Verlauf Thema Holzdecks
  • Einhausung/ Weiterentwicklung ‚coffeetonogo‘
  • Thema Pavillonentwurf
  • Mobiliar (auch temp.Mobiliar Sudermannstr.)
  • Siebdruck für Stühle – Verleih für TdgL
  • Weiteres Vorgehen Gruppenorganisation & -kommunikation
Auch neue Gesichter sind herzlich willkommen!



Ausschreibung: Gastronomie

Ausschreibung: Gastronomischer Betrieb auf dem Ebertplatz

Betreiben einer gastronomischen Einheit am Ebertplatz von Juni bis Ende Oktober 2018 mit Option auf Verlängerung in den Folgejahren.
Einsendeschluss: Mittwoch, 27. Juni, 14.00 Uhr

 

ANLASS UND RAHMENBEDINGUNGEN
Anlass für die Ausschreibung
AUSSCHREIBUNG UND AUFGABENSTELLUNG
Inhaltliche Vorgaben
Laufzeit
TEILENAHMEVORAUSSETZUNGEN
Wer ist teilnahmeberechtigt?
Bedingungen an die Auftragsausführung
Nachweis über die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer
TEILNAHME
KONTAKTE FÜR RÜCKFRAGEN

 

 


ANLASS UND RAHMENBEDINGUNGEN

Anlass für die Ausschreibung

Der Ebertplatz soll ab Juni 2021 umfangreichen Umbaumaßnahmen unterzogen werden. Bis zum Beginn der endgültigen Umgestaltung soll jedoch die Aufenthaltsqualität des größten Platzes der innerstädtischen Ringstraßen erheblich gesteigert werden.

In seiner Sitzung am 20.03.2018 beauftragte der Rat die Verwaltung daher mit der Umsetzung eines entsprechenden Zwischennutzungskonzeptes. Dieses sieht im nördlichen Bereich des Platzes eine gastronomische Zone vor, darüber hinaus soll der Platz insbesondere für soziokulturelle Veranstaltungen, Kunst-Ausstellungen und nicht kommerzielle Marktveranstaltungen geöffnet werden.

 

 

AUSSCHREIBUNG UND AUFGABENSTELLUNG

Inhaltliche Vorgaben

Sowohl die Passanten als auch die Besucher/innen der Veranstaltungen, Ausstellungen und der sonstigen Aktivitäten sollen innerhalb der gastronomischen Zone die Gelegenheit zum Erwerb von Getränken und diversen Speisen erhalten. Dabei soll dieser Bereich sowohl mit Blick auf die Ausschank- und Kühlmodule als auch hinsichtlich der Möblierung eine besondere gestalterische Qualität aufweisen. Daher werden sowohl das technische Equipment (ins-besondere Ausschank-, Lager und Kühlmodule) als auch die Möblierung / Sitzgelegenheiten durch die Stadt Köln bereitgestellt. Das erforderliche Geschirr für den Verzehr vor Ort für warme und kalte Getränke sowie für die kalten, nicht vor Ort zubereiteten Speisen ist vom Betreiber bereit zu stellen. Der Betreiber übernimmt zudem die Kosten für die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur (Strom, Wasser, Abwasser).

Weiterhin soll ein differenziertes Speisenangebot durch das Aufstellen wechselnder Foodtrucks sichergestellt werden. Die Vorauswahl der jeweiligen Foodtruck-Anbieter, das Management vor Ort sowie die Kommunikation mit den Foodtruck-Anbietern soll durch den Betreiber der gastronomischen Zone in Abstimmung mit der Stadt Köln erfolgen.

 

Laufzeit
Die Laufzeit des gastronomischen Betriebs erstreckt sich voraussichtlich auf den Zeitraum frühestens Ende Juni bis Ende Oktober 2018 mit einer Option auf Verlängerung für die Jahre 2019, 2020 und gegebenenfalls 2021 unter Berücksichtigung sich gegebenenfalls erforderlicher Anpassungen des gastronomischen Konzeptes auf der Grundlage der in 2018 ff gesammelten Erfahrungen. Der Start des Ausschanks in den Folgejahren wird voraussichtlich jeweils zum Frühlingsanfang erfolgen. Die Stadt Köln wird mit dem Betreiber einen entsprechenden Kooperationsvertrag abschließen.

 

 

TEILENAHMEVORAUSSETZUNGEN

Wer ist teilnahmeberechtigt?

Der Betreiber der Gastronomie muss neben einer mehrjährigen Erfahrung im Bereich der Außengastronomie ebenfalls Erfahrungen in der Street Food-Branche nachweisen.

 

Bedingungen an die Auftragsausführung

  • Übernahme sämtlicher Kosten, die mit dem Betrieb des Ausschank-
    und Kühlmoduls verbunden sind (Gebühren, Betriebskosten, Strom- und Wasserversorgung, Abwasser, Logistikkosten et cetera). Die Stadt Köln stellt den Kontakt zur Rheinenergie als Versorgungs-unternehmen für Wasser und Strom sowie zu den Stadtentwässerungsbetrieben hinsichtlich der Einleitung von Abwasser zur Verfügung.
  • Die Auswahl der Getränkelieferanten erfolgt in Abstimmung mit der Stadt Köln. Insofern muss die Bereitschaft zum Einkauf der von der Stadt Köln vorgegebenen Produkte bei einem von der Stadt Köln zu benennenden Lieferanten vorliegen.
  • Die Preisfestsetzung der zu verkaufenden Waren erfolgt in Abstimmung mit der Stadt Köln und darf das durchschnittliche Preisniveau im Umfeld des Ebertplatzes insgesamt nicht überschreiten. Als Orientierung mit Blick auf diverse Getränke dient die unten stehende Preisübersicht (Stand Mai 2018), vorbehaltlich zukünftiger Marktentwicklungen:

Getränk Mengeneinheit VK-Preis (brutto / durchschnittlich)

Kölsch 0,2  – 1,50 Euro
Cola 0,2  – 2,10 Euro
Wasser 0,25  – 1,50 Euro
Kaffee 1 Tasse – 2,00 Euro
Milchkaffee 1 Tasse  – 2,70 Euro
Espresso kl. Tasse  – 1,90 Euro
Cappuccino 1 Tasse  – 2,30 Euro
Kakao 1 Tasse  – 2,50 Euro

 

  • Abführung einer Netto-Umsatzbeteiligung an die Stadt Köln mit der Bedingung, dass alle Kosten und Einnahmen mit Belegen nachgewiesen werden. Die jeweiligen Nettoumsätze sind täglich zu dokumentieren und der Stadt Köln wöchentlich per Mail mitzuteilen.
  • Die Stadt Köln behalt sich das Recht vor, bei auf dem Ebertplatz stattfindenden Veranstaltungen Einfluss auf Art und/oder Menge des Warenangebots zu
    Ebenso behält sie sich vor, den Betrieb der Gastronomie für diese Zeit
    zu untersagen und den Rückbau des Mobiliars zu fordern. Die entsprechenden Aufforderungen werden dem Betreiber spätestens 7 Kalendertage vor dem Ereignis mitgeteilt. Gleiches gilt für besondere Situationen, die den störungsfreien Betreib der Gastronomie beeinträchtigen könnten, wie zum Beispiel Großdemonstrationen. Hier kann die Mitteilungsfrist unter Umständen deutlich kürzer sein.
  • Die Stadt Köln behält sich das Recht vor, den Veranstaltern von nichtkommerziellen Märkten, welche insbesondere schwerpunktmäßig das Thema “nachhaltige Ernährung” abdecken, den Getränkeausschank sowie den Verkauf von Speisen im Rahmen einer ordnungsbehördlichen Erlaubnis zu genehmigen.
  • Abführung einer Netto-Umsatzbeteiligung an die Stadt Köln mit der Bedingung, dass alle Kosten und Einnahmen mit Belegen nachgewiesen werden. Die jeweiligen Netto-Umsätze sind täglich zu dokumentieren und der Stadt Köln wöchentlich per Mail mitzuteilen.
  • Die Stadt Köln behält sich das Recht vor, bei auf dem Ebertplatz stattfindenden Veranstaltungen Einfluss auf Art und/oder Menge des Warenangebots zu
    Ebenso behält sie sich vor, den Betrieb der Gastronomie für diese Zeit
    zu untersagen und den Rückbau des Mobiliars zu fordern. Die entsprechenden Aufforderungen werden dem Betreiber spätestens 7 Kalendertage vor dem Ereignis mitgeteilt. Gleiches gilt für besondere Situationen, die den störungsfreien Betreib der Gastronomie beeinträchtigen könnten, wie zum Beispiel Großdemonstrationen. Hier kann die Mitteilungsfrist unter Umständen deutlich kürzer sein.
  • Die Stadt Köln behält sich das Recht vor, den Veranstaltern von nichtkommerziellen Märkten, welche insbesondere schwerpunktmäßig das Thema “nachhaltige Ernährung” abdecken, den Getränkeausschank sowie den Verkauf von Speisen im Rahmen einer ordnungsbehördlichen Erlaubnis zu genehmigen.

 

Nachweis über die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer


Inhaber/in einer gültigen Gaststättenerlaubnis nach § 2 Absatz 1 des Gaststättengesetzes. Die der Gaststättenerlaubnis zugrunde liegenden Unterlagen (siehe auch folgende Auflistung) dürfen am Tag der Entscheidung nicht älter als 1 Jahr sein. Die Gaststättenerlaubnis sowie die unten aufgelisteten Unterlagen sind dem Angebot in Kopie beizufügen.

Sollte keine Gaststättenerlaubnis vorliegen, müssen alternativ die Voraussetzungen zur Erlangung einer Konzession vorliegen. Hierzu sind folgende Unterlagen (Zuverlässigkeitsnachweise) in Original und Kopie beizufügen:

  1. Bescheinigung in Steuersachen vom zuständigen Wohnsitz-Finanzamt.
  2. Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Kassen- und Steueramtes Ihres Wohnortes: Wenn Sie in Köln als wohnhaft gemeldet sind, erhältlich bei der Sondervollstreckung: Kämmerei der Stadt Köln, Laurenzplatz 1-3, 50667 Köln, 2. Obergeschoss, Zimmer 201.
  3. Bescheinigung des Insolvenzgerichts / Auskunft aus der Insolvenzabteilung des für Ihren Wohnsitz zuständigen Amtsgerichts: Wenn Sie in Köln als wohnhaft gemeldet sind: Amtsgericht Köln / Justizzentrum, Luxemburger Straße 101, 50939 Köln.

Die Nachweise zu den Ziffern 1., 2., 3. sind von der Antragstellerin/vom Antragsteller von allen zuständigen Behörden der Städte oder Gemeinden vorzulegen, in
denen sie/er in den letzten drei Jahren gewohnt oder ein Gewerbe betreibt oder betrieben hat. Bei einem Wohnort im Ausland sind die Bescheinigungen (alle) ebenfalls von den ausländischen Wohnorten vorzulegen. Die Behörde ist zudem im Einzelfall berechtigt, die Zuverlässigkeitsnachweise auch vom Ehegatten bzw. bei eheähnlichen Lebensgemeinschaften vom Partner zu fordern.

  1. Auszug aus der Schuldnerkartei über das Vollstreckungsportal der Länder gemäß § 882b Zivilprozessordnung (ZPO) nach Änderung des Zwangsvollstreckungsrechts ab dem 1. Januar 2013: Nur über Internet erhältlich (www.vollstreckungsportal.de). Sofern Sie über keinen Internetzugang verfügen, wenden Sie sich bitte an das Amtsgericht, Abteilung Schuldnerverzeichnis.
  2. Führungszeugnis der Belegarzt “O” vom Bundeszentralregister in Bonn. Die Beantragung erfolgt bei der Meldebehörde, die für den Wohnort der Antragstellerin/ des Antragstellers zuständig ist. In Köln kann das Führungszeugnis – unabhängig davon, in welchem Stadtbezirk sie/er wohnt – im Kundenzentrum Innenstadt oder in den übrigen Meldehallen beantragt werden. Der Nachweis der Antragstellung reicht bei Angebotsabgabe aus, das Führungszeugnis kann nachgereicht werden.
  3. Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach Belegarzt 9 (GZR) in Bonn. Auch hier wird der Antrag bei der jeweilig zuständigen Meldebehörde gestellt. In Köln kann die Antragstellerin/der Antragsteller den Gewerbezentralregisterauszug – unabhängig davon, in welchem Stadtbezirk sie/er wohnt – im Kundenzentrum Innenstadt oder in den übrigen Meldehallen beantragen.
  4. Unterrichtungsnachweis einer Industrie- und Handelskammer darüber, dass die Antragstellerin/der Antragsteller oder ihr(e)/sein(e) Stellvertreterin/Stellvertreter über die lebensmittelhygienischen Vorschriften unterrichtet wurde und mit ihnen als vertraut gilt (IHK Köln, Unter Sachsenhausen 10 – 26, 50667 Köln). Die Anmeldebestätigung reicht bei Angebotsabgabe aus, der Nachweis (Vorlage des Originals und einer Kopie) kann nachgereicht werden.
  5. Kopie eines gültigen Personalausweises oder Passes (wenn nicht in Köln wohnhaft inklusive Meldebestätigung).
  6. Handelt es sich bei dem Bieter / der Bieterin um eine juristische Person (zum Beispiel GmbH) sind der Angebotsabgabe ferner ein Auszug aus dem Handels- beziehungsweise Vereinsregister und eine Ausfertigung des Gesellschaftsvertrages beziehungsweise der Vereinssatzung beizulegen.
  7. Bei juristischen Personen sind die oben genannten Zuverlässigkeitsnachweise zudem sowohl für die juristische Person (sofern diese bereits gewerblich tätig ist oder bereits vor 1 Jahr gegründet wurde (Stichtag: Tag der Entscheidung) als auch für die vertretungsberechtigten natürlichen Personen (zum Beispiel Geschäftsführer, Vorsitzende, Vorstandsmitglieder) der Angebotsabgabe beizulegen.

Darüber hinaus sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Übernahme sämtlicher Kosten, die mit dem Betrieb des Ausschankwagens verbunden sind (Gebühren, Betriebskosten, Strom- und Wasserversorgung, Logisitkkosten et cetera)
  • Bereitschaft zum Einkauf der von der Stadt Köln vorgegebenen Produkte bei einem von der Stadt Köln zu benennenden Lieferanten.
  • Bereitschaft zur vorherigen Preisabstimmung der zu veräußernden Produkte mit der
    Stabsstelle Events. Die Preisobergrenze für Kölsch und alle alkoholfreien Getränke beträgt 2,50 Euro / 0,3 Liter.
  • Abführung einer Netto-Umsatzbeteiligung an die Stadt Köln mit der Bedingung, dass

 

TEILNAHME

Die Anmeldung für Ausschreibung und erfolgt über: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/company/welcome.do
Dort kann auch auf die Teilnahemunterlagen zugegriffen werden.

Tag, bis zu dem die Vergabeunterlagen spätestens angefordert und abgegeben werden können: 27.06.2018 14:00 Uhr

Die Einreichung erfolgt über das Zentrale Vergabeamt:

Stadt Köln – Zentrales Vergabeamt
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Die Abgabe digitaler Angebote unter ‘Vergabe Stadt Köln’ https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ unter Beachtung der dort genannten Nutzungsbedingungen ist zugelassen.

 

KONTAKTE FÜR RÜCKFRAGEN

Stadtraummanagement
Stadt Köln
Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Telefon 0221-221-32199

 

Zentrales Vergabeamt 

Stadt Köln
Willy-Brandt-Platz 2
Ort 50679 Köln

E-Mail: stefan.schueller@stadt-koeln.de




Natur am Ebertplatz 2018

Am Dienstag den 19. Juni 2018 ging die Veranstaltungsreihe „Ebertplatz anders erleben“ in die dritte und vorerst letzte Runde. Wie der Veranstaltungstitel „Natur am Ebertplatz“ bereits erahnen lässt, drehte sich jenem Nachmittag alles um das Thema Natur. Neben der Alten Feuerwache, welche den Themennachmittag organisierte, waren auch weitere Initiativen vor Ort, um Aktionen anzubieten und ihre Arbeit vorzustellen.

Der HonigConnection etwa lag es als der „süßesten Fluggesellschaft der Welt“ am Herzen, über die Bedeutung von Bienen und Insekten für Mensch und Natur zu informieren; als schutzbietende Maßnahme für die kleinen Tiere händigte sie zudem „Insektenhotels“ aus, die z.B. im Garten positioniert werden können. Auch beim BUND Stand gab es neben Informationen etwas zum Mitnehmen: In kleinen Filzbeuteln durfte nach Belieben Saatgut verschiedener Pflanzen zusammengestellt werden.
Der Ernährungsrat Köln war mit seinem Projekt „Essbare Stadt Köln“ vertreten und hatte nicht nur eine kleine Pflanztauschbörse organisiert, sondern auch „Aktionspläne für die Essbare Stadt Köln“ mitgebracht. Zuletzt war auch der NABU vertreten, der neben einer Bastelaktion ein niedliches Vogelstimmenquiz vorbereitet hatte.

Mehr gerätselt werden konnte bei einem umfassenden Baumrätsel zum Ebertplatz, welches aufzeigte, dass der Platz alles andere als eine „Betonwüste“ ist und mehr Pflanzenvielfalt beherbergt als die meisten anderen öffentlichen Plätze in Köln.

Wer lieber basteln wollte, war eingeladen, an einem eigenen Wunschgarten zum Mitnehmen zu werkeln oder „Samenbömbchen“ zu bauen, um zukünftig ganz unauffällig kleine Flächen des Stadtgraus in blühende Oasen zu verwandeln.

Auch waren einige Mitstreiter*innen der AG Begrünung vor Ort, um das eigens angelegte, kräftig lila blühende Staudenbeet um ein paar Pflanzen zu ergänzen und Interessierte einzuladen, bei der zukünftigen AG Arbeit mitzuwirken. Als fester Bestandteil der Veranstaltungsreihe wurde zuletzt auch wieder eine Umfrage organisiert, um Besucher*innen zu ihren Wünschen und Perspektiven zum Platz zu befragen, und was sie als Gärtner*in am Ebertplatz anpflanzen würden, um die Natur noch weiter zu bereichern. Die Ergebnisse werden gemeinsam von der Alten Feuerwache und der AG Partizipation für ihre zukünftige Arbeit ausgewertet.

Bei dem vielfältigen Aktionsangebot durfte schließlich auch ein gemütliches Plätzchen zum Kaffeetrinken nicht fehlen, an dem wie immer ein reger Austausch zu Unserem Ebertplatz stattfand.

 

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes “Ebertplatz anders erleben”, dessen Ziel es ist, den Ebertplatz gemeinsam zu beleben und in einer positiven Atmosphäre einmal anders zu erleben. Projektinitiator ist die Alte Feuerwache Köln, unterstützt von LAG Soziokultureller Zentren NW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadtteilkonferenz Agnesviertel/Eigelstein und der Stadt Köln.

Weitere Archiveinträge zum Projekt “Ebertplatz anders erleben”:

 

Galerie

 




AIC ON 2018

Termin: 15. bis 17. Juni 2018
Ort: im gesamten Stadtraum, auch am Ebertplatz

 

Am Wochenende 15. bis 17.06.2018 findet bereits zum dritten Mal das gemeinsame Event der Kölner Kunstinitiativen (Art Initiatives Cologne, kurz: AIC) statt. Unter dem Titel AIC ON 2018 präsentieren 28 der 47 im Netzwerk zusammengeschlossenen freien Kunstinitiativen Ausstellungen, Aktionen, Lesungen, Performances und Konzerte. Geführte Touren zu den beteiligten Kunstinitiativen in den verschiedenen Stadtteilen und ein gemeinsames Sommerfest in der Werft 5 erweitern das abwechslungsreiche Programm: Teil davon ist die Eröffnung der Ausstellung von Ulla Bönnen und Andreas Schulz im Labor am Ebertplatz, Freitag, 15.06., um 19 Uhr. Mehr Informationen….

Am Samstag, 16.06. führt dann die Künstlerin und freie Kuratorin Therese Schuleit durch die Innenstadt-Nord. Treffpunkt und Start der Tour ist um 15:45 Uhr, im ACADEMYSPACE (Herwarthstraße 3). Von hier geht es weiter zu St. Gertrud/CAT Cologne, Jagla Ausstellungsraum mit Abschluss am Ebertplatz bei GOLD+BETON, Labor, Tiefgarage, UNG5. Gemeinsam mit anwesenden Künstler*innen, Kurator*innen und Kulturschaffenden bietet die Führung persönliche Einblicke in die gezeigten Ausstellungen sowie in kulturpolitischen Fragestellungen und Entwicklungen.

Mehr Infos unter: aic.cologne
Programm AIC ON 2018: http://aic.cologne/special-events/aic-on-2018




PK Wasser Marsch !

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kunst- und Kulturinteressierte,

hiermit laden wir zur Pressekonferenz zu dem Projekt „WASSER MARSCH!“ in den temporären Ausstellungsraum am Ebertpatz (Hausnummer 15-17, ehemalige Deutsche Bank Filiale)

für Freitag, den 15.06.2018 um 11 Uhr ein.

Das Projekt “WASSER MARSCH!“ wird vom 16.06.-14.07.2018 rund um den Brunnen am Ebertplatz und in Kooperativen Projekten Einblicke zum Bau und Geschichte des Platzes geben, sowie Beiträge von Künstlerinnen und Künstlern in dem Zeitraum präsentieren.

Die offizielle Ausstellungseröffnung findet am 16.6.2018 um 16 Uhr statt.

Im Ladenlokal Ebertplatz 15-17 (ehemals Deutsche Bank), direkt gegenüber dem Brunnen, wird Dokumentationsmaterial zu Bau und Gestaltung des Brunnens sowie des Ebertplatzes präsentiert. Ergänzt wird das Material durch Artikel und Beiträge von Studierenden und Initiativen am Platz sowie durch die Dokumentation künstlerischer Auseinandersetzungen mit dem Brunnen.
Jeder ist aufgerufen Infos, alte Fotos, Erinnerungsstücke zum Ebertplatz und zum Brunnen in den Briefkasten des Ladenlokals (Ebertplatz 15-17/ ehemals Deutsche Bank) zu werfen, die Einreichungen werden dann im Rahmen der Ausstellung präsentiert.
Die Ausstellung ist geöffnet von Do-Sa 16-19h/ Sonntag 15-18Uhr.

Zur Finissage am 14.07.2018 laden wir zum großen Fest, um die Instandsetzung der Wasserkinetischen Skulptur von Wolfgang Göddertz zu feiern.

Über ihr Interesse und ihr Kommen zur Pressekonferenz freuen wir uns.

Mit freundlichen Grüßen
Grischa Göddertz und Stefanie Klingemann

Mehr Informationen




Zeitreise Ebertplatz 2018

Zeitreise Ebertplatz, Juni 2018, Foto: Helle Habenicht

Am Samstag, den 9. Juni 2018, wurde bei sommerlichen Temperaturen auf dem Ebertplatz dazu eingeladen, sich auf eine Zeitreise zu begeben.

Wer in die Vergangenheit reisen wollte, konnte bei der „Ebertplatz-Führung“ spannende Einblicke in die Geschichte der Entwicklung des Platzes und seiner Umgebung erhalten, oder im „Erzählcafé“ Anekdoten zum Platz lauschen. Neu gewonnenes Wissen konnte direkt beim historischen Bilderrätsel angewendet werden.

Für jene, die lieber einen Blick in die Zukunft wagen wollten, gab es viele Möglichkeiten im Rahmen der „Zukunftswerkstatt“, eigene Wünsche und Ideen für die Entwicklung des Platzes zu äußern. Auf einer Karte vom Platz konnte z.B. aufgeklebt werden, was für ein Angebot man sich zukünftig an einer bestimmten Stelle des Ebertplatzes wünscht. Wenn es nach den Besucher*innen ginge, müsste es auf dem Platz demnach bald nicht nur Eis, ein Café und einen Biergarten geben, sondern auch mehr Sitzgelegenheiten und einen Spielplatz.
Auf großen Pinnwänden konnten zudem Visionen für das Jahr 2025 festgehalten werden: Wen trifft man dort? Was macht man? Was gibt es Neues, und was bleibt erhalten? Die Alte Feuerwache und die AG Partizipation werden die Antworten gemeinsam für ihre zukünftige Arbeit auswerten.

Neben der Möglichkeit Postkarten zu gestalten, konnten kreative Köpfe und Bastelfans auf einer Schreibmaschine auch kleine Briefe an den Ebertplatz verfassen. Zudem lud eine Spieleecke zum Bewegen ein, im „Café“ konnten in gemütlicher Atmosphäre Teilchen verzehrt werden. Die neuen Liegestühle wurden begeistert zum Eisessen und Verweilen eingenommen.

Zuletzt ging es bei der Veranstaltung auch darum, über die „Zwischennutzung 2018-2020“ zu informieren. In einigen Gesprächen wurde Unbehagen darüber geäußert, es werde nur mangelnd über den Prozess informiert. Um das zu ändern, ist ergänzend zur Homepage u.a. ein Newsletter geplant, für den sich die ersten Interessierten bei der Veranstaltung eintrugen.

Dass sich auf dem Platz im Rahmen der Zwischennutzung bereits kräftig etwas tut, wurde unterdessen neben der Veranstaltung selbst auch durch die Bauarbeiten am Brunnen ersichtlich. Schon Mitte Juli soll dieser wieder sprudeln.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Ebertplatz anders erleben“ statt, dessen Ziel es ist, den Ebertplatz gemeinsam zu beleben und in einer positiven Atmosphäre anders zu erleben. Projektinitiator ist die Alte Feuerwache Köln, unterstützt von LAG Soziokultureller Zentren NW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadtteilkonferenz Agnesviertel/Eigelstein und der Stadt Köln.

Es ist noch eine weitere Veranstaltung im Juni geplant:

19.6.2018, 16- 20 Uhr: Natur am Ebertplatz

Komm’ vorbei !

 

Hier der Bericht über die erste Veranstaltung aus der Reihe “Ebertplatz anders erleben”:

26.5.2018: Ebertplatz Erkunden

Galerie:




Wasser Marsch! – Teil I-III

Festival mit Kunstaktionen im öffentlichen Raum, Ausstellungen und einem Musikprogramm anlässlich der Wiederinbetriebnahme der Wasserkinetischen Plastik

Realisiert von Grischa Göddertz und Stefanie Klingemann

Schon bald wird der prachtvolle Brunnen, die Wasserkinetische Plastik des Künstlers Wolfgang Göddertz, am Ebertplatz wieder zum Leben erweckt!

Unter dem Titel „Wasser Marsch!“ laden Grischa Göddertz (Sohn des Künstlers) und Stefanie Klingemann zwischen dem 25. Mai und dem 14. Juli zu verschiedenen künstlerischen (Mitmach-)Aktionen ein, die alle das Thema „Wasser“ behandeln .

Außerdem wird in Kooperation mit dem Kunstraum LABOR eine erste Retrospektive des Frühwerks von Wolfgang Göddertz zu sehen sein (“Wasser Marsch! – Teil I” : Eröffnung 25. Mai, Finissage 10. Juni).

In einem  leerstehenden Ladenlokal auf Straßenebene (ehemals Deutsche Bank) wird dann ab dem 16. Juni (Vernissage 16 Uhr) eine Ausstellung zum Thema Ebertplatz gezeigt (“Wasser Marsch! – Teil II”). Mit Material zu Bau und Gestaltung des Brunnens sowie Presseartikeln über den Ebertplatz aus den 70er Jahren, ergänzt durch Zeitzeugenberichte, historisches Filmmaterial und Gesprächen mit Kenner*innen der Platzgeschichte!

Ein Anlass, um über die Geschichte und Zukunft des Platzes nochmals gemeinsam nachzudenken, so Grischa Göddertz, der viele Archivmaterialen zu diesem Thema im Atelier seines verstorbenen Vaters entdeckt hat.

Jeder ist aufgerufen Infos, alte Fotos, Erinnerungsstücke zum Ebertplatz und zum Brunnen in den Briefkasten des Ladenlokals (Ebertplatz 15-17/ ehemals Deutsche Bank) zu werfen. Die Einreichungen werden dann im Rahmen der Ausstellung präsentiert.

Die Ausstellung ist geöffnet von Do-Sa 16-19h/ Sonntag 15-18Uhr.

Seinen Höhepunkt wird das Programm am 14. Juli erleben, wenn der Brunnen wieder in Betrieb genommen wird und des dann tatsächlich heißt: Wasser Marsch! (“Wasser Marsch! – Teil III”)

Hier geht’s zur Programmübersicht…..

Gefördert wird die Veranstaltungsreihe „Wasser Marsch!“ vom Kulturamt der Stadt Köln und der RheinEnergieStiftung Kultur.




Blueprint

Beitragsbild: UKWANDA Puppet and Design Collective, Cape Town Carnival Parade, 2015

BLUEPRINT – When there is Nowhere to go, Where is Home?

Blueprint ist als kuratorisches Forschungsprojekt angelegt, das sich mit dem historischen Vermächtnis und zukünftigen Möglichkeiten von öffentlichem Raum befasst. Dabei stellt Khanyisile Mbongwa (*1984, Südafrika, aktuell Residenzkünstlerin bei CAT Cologne) Fragen wie: Was ist öffentlicher Raum? Wer ist die Öffentlichkeit? Wie erschaffen wir öffentlichen Raum?

Musik und Sound, Tanz und Performance werden inform von öffentlichen Interventionen eingesetzt, um mit der Auffassung von Raum als ein Archiv von Erinnerungen, Geräuschen und Bewegungen zu spielen. Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Abschluss von Mbongwas Projekt in Köln und ihrer Recherche zu komplexen und nuancierten Vorstellungen von Selbst und Anderem, Heimat und Fremde, kolonialem Vermächtnis und dekolonialisierenden Tendenzen unserer Zeit.

Als Partner konnten wir die International Library of African Music at Rhodes University in Kapstadt bestätigen, die den teilnehmenden Künstlern, Performern und Musikern ihr Archiv zur Recherche und Verwendung im Rahmen des Projektes zur Verfügung stellt. Afrikanische Geräusche und Musik und ihre Einflüsse auf die alltäglichen Rhythmen unserer Zeit, stellen somit die Grundlage aller Beiträge dar, werden aber von lokalen Künstlern interpretiert und ortsspezifisch eingesetzt.

 

Konzept: Khanyisile Mbongwa

Künstler*innen:

Khanyisile Mbongwa (*1984, Gugulethu) lebt und arbeitet als Kuratorin in Kapstadt, wo sie u.a. den Bereich Performance der Norval Foundation betreut. Nachdem sie sich zunächst im Township Gugulethu autodidaktisch künstlerische Praktiken aneignete, schloss sie 2018 das Masterstudium Interdisciplinary Art, Public Art and Public Sphere am Institute of Creative Art/University of Cape Town (UCT) ab.

Zwoisy Mears-Clarke (*1984, Jamaika) machte seinen BA in Contemporary Dance am Oberlin College, USA. Er ist Choreograf und Live Art Künstler und lebt zur Zeit in Berlin.

Reut Shemesh (*1982, Tel-Aviv) ist eine Choerografin, die ihre Arbeit an der Grenze von Darstellender Kunst und Poesie verortet. 2010 machte sie ihren Abschluss im Department für Choreografie an der ArtEZ Dance Academy (NL). Sie lebt und arbeitet in Köln, wo sie gerade das Postgraduierten Programm der Kunsthochschule für Medien (KHM) abgeschlossen hat. Neben ihrer künstlerischen Arbeit unterrichtet sie Choreografie an der H.H Universität in Düsseldorf.

Hermes Villena (*1983, La Paz) lebt und arbeitet als Künstler und DJ in Köln, wo er u.a. den Projektraum ≈ 5 am Ebertplatz betreibt.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:
Stadt Köln, Bayer/Kultur, RheinEnergie Stiftung, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 




BDA Jahresempfang 2018

BDA Köln Jahresempfang, Ebertplatzpassage

Am Mittwoch den 6. Juni 2018 hat der BDA Köln (Bund Deutscher Architekten) seinen Jahresempfang in der Kölner Ebertplatzpassage organisiert.

Durch das Auslegen eines sechseckigen, roten Teppichs im Bereich des Polygonen Lichthofs wurde die Architektur der Passage  geschickt in Szene gesetzt, eine neue Aufenthaltsqualität erzeugt und den RednerInnen eine Bühne geschaffen.

Zunächst hielten Reinhard Angelis (Vorsitzender des BDA Köln) und Michael Nowottny (Kunstraum LABOR) eine Ansprache. Sie begrüßten die Gäste, wagten aber direkt auch einen persönlichen Blick auf den Ebertplatz. Anschließend sprachen Andrea Bachmann (Architektin), Roosbeh Badie (Architekt), Stefanie Klingemann (Künstlerin) und Christian Schaller (Architekt) über ihre Perspektiven auf diesen besonderen Ort.

Fotos: Helle Habenicht

Alle Reden waren sehr metaphorisch und betonten stets den Wandel von Städten und die Prozesshaftigkeit urbaner Entwicklungen allgemein. Eindringlich wurde die Geschichte des Ebertplatzes vom Schmuckplatz zum Angstraum vorgetragen und der Umbau des Platzes, dem Masterplan folgend, kritisch reflektiert. Zwar habe sich als unglückliches Relikt der autogerechten Stadt eine Insellage des Ebertplatzes ergeben, dieser hätte aber dennoch verschiedene erhaltenswerte Raumqualitäten. So habe er sich in den vergangenen Jahren vermehrt zu einem Ort für Kunst- und Kultur entwickelt, wobei ihn die Passage zu einem einzigartigen urbanen, überdachten Aktionsraum im Herzen Kölns mache.

Gleichzeitig bestünde kein Zweifel daran, dass sich der Ebertplatz in einem kritischen Zustand befinde, was zum Teil die Stadt selbst zu verantworten habe. Bei den aktuell positiven Entwicklungen wurde es als sehr problematisch gesehen, dass an einem Platz mit einer solchen Drogenproblematik noch kein Sozialarbeiter konstant vorzufinden ist, so einer der Redner.

Nach den Vorträgen, die auch Visionen für den Platz ansprachen, blieb der Eindruck eines Raumes voller Kontraste und Möglichkeiten zurück, der auch im Anschluss bei Kaltgetränken und Fingerfood in zahlreichen Gesprächen diskutiert wurde.

Außerdem konnte man sich durch eine Hebebühne auf eine Fahrt gen Himmel begeben, welche die Vogelperspektive auf den Platz erlaubte, und von fast keinem der Gäste ausgelassen wurde.

 

Weitere Pressestimmen:

7. Juni 2018, Rundschau Online

Galerie:




Staudenpflanzaktion 2018

Staudenpflanzaktion, Ebertplatz, Mai 2018, Foto: Helle Habenicht

Am Donnerstag, den 17.05.2018, hat die AG Begrünung eine große, gemeinschaftliche Staudenpflanzaktion am Ebertplatz organisiert. Ziel war es, den derzeit kahlen Platz mit Farbe zu füllen und gleichzeitig Bienen und anderen Insekten einen Lebensraum zu bieten.

Startschuss der Pflanzaktion war um 15.00 Uhr. Pünklich standen nicht nur über 200 Stauden, Gartengeräte und die Presse, sondern auch die ersten engagierten Helfer*innen bereit. Neben Mitgliedern des Bürgerverein Kölner Eigelstein e.V. und dem Projektteam der „Essbaren Stadt Köln“ vom Ernährungsrat, welche eine leitende Rolle in der Organisation der Veranstaltungen einnahmen, kamen auch Anwohner*innen und städtische Mitarbeiter*innen zur tatkräftigen Unterstützung. Die notwendigen finanziellen Mittel gab die Stadt Köln, welche auf Initiative der AG Begrünung bereits im April die Aussaat der Blumenmischung „Mössinger Sommer“ an vielen Stellen des Ebertplatzes vorgenommen hatte. Mit dem Anlegen des großen Staudenbeetes sollte jetzt eine gemeinschaftliche Aktion vollbracht werden.

Bei sonnigem Wetter wurde über mehrere Stunden fleißig gebuddelt und gehakt, wobei unzählige Kronkorken und andere „Schätze“ aus dem Boden hervortraten.
Kühle Getränke, Kaffee, Kuchen und leckeren Brötchen, die der Bürgerverein Eigensten e.V. bereitstellte, dienten zwischendurch als willkommene Energiespender.

Ab dem frühen Abend konnten die Pflanzen in den Boden gesetzt werden; Markus Riedel hatte als Gartenbauer und Anwohner aus dem Veedel dafür im Vorfeld ein Pflanzkonzept erstellt. Immer wieder blieben interessierte Passant*innen stehen und äußersten ihre Freude über die neue Begrünung am Platz. Pünktlich vor Einbruch der Dunkelheit konnte dann auf ein lila erstrahlendes Staudenbeet und das Gelingen der Aktion angestoßen werden. Für die weitere Pflege des Beetes hat sich ein Freiwilliger gefunden, der mit der Stadt Köln einen Patenschaftsvertrag geschlossen hat.

Galerie: